Einblicke, Perspektiven und freie Stellen Ausbildung
Konditoreifachverkäufer/in

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Konditoreifachverkäufer/in
Berufsüberblick.
Die wichtigsten Infos.
Allgemeine Infos
Schon damals als du klein warst, hattest du einen dieser Kaufläden mit den vielen verschiedenen Lebensmitteln, die du mit Freude an deine Familie und Freude verkauft hast. Und du hattest richtig gute Strategien. Mit der Ausbildung zum Konditoreifachverkäufer kannst du deine Kindheit wieder aufleben lassen und das Ganze sogar zu deinem Beruf machen. Als Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Konditorei verkaufst du selbstverständlich überwiegend Konditoreierzeugnisse und zum Teil auch Süßspeisen. Du lernst jeden Tag neue Leute kennen und präsentierst ihnen die neuesten ausgefallenen Kreationen. Wir verraten dir hier, was dich in der Ausbildung zum Konditoreifachverkäufer alles erwartet.

Was macht ein Konditoreifachverkäufer?
Wie wurde der Kuchen zubereitet? Und welche Pralinen sind für Allergiker geeignet? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigst du dich tagtäglich in der Ausbildung zum Konditoreifachverkäufer. Denn es geht nicht nur darum, dass du die Ware über den Ladentisch reichst und das Geld entgegennimmst, viel mehr berätst und informierst du die Kunden über die Produkte.
Und damit du das auch gewissenhaft und professionell kannst, lernst du in den drei Jahren deiner Ausbildung zum Konditoreifachverkäufer, dass der Kunde König ist. Das bedeutet: Du musst immer freundlich und zuvorkommend auf Kundenwünsche eingehen, sie informieren und auch Bestellungen für bestimmte Anlässe entgegennehmen und termingerecht ausführen. Eine ansprechende Dekoration der Ware ist daher ebenso wichtig, wie das Auftreten gegenüber dem Kunden. Aus diesem Grund gestaltest und dekorierst du auch die Verkaufstheke und Schaufensterauslage. Besonders zur Weihnachts- oder Osterzeit kann dies besonders Spaß machen, wenn du deiner Kreativität freien Lauf lassen kannst.
Was lernt man in der Ausbildung zur Konditoreifachverkäuferin?
Damit du aber über die Produkte auch ausreichend Bescheid weißt, lernst du in den 3 Jahren deiner Ausbildung zum Konditoreifachverkäufer vor allem etwas über die Lebensmittel an sich. Zudem bist du dafür zuständig, zum Beispiel auch selber Marzipan- oder Schokoladenspezialitäten herzustellen, Pralinenmischungen zusammenzustellen und Geschenkverpackungen zu gestalten. Hinter der Theke bist du für die Portionierungen der bestellten Waren zuständig und für die Abrechnung sowie die Überprüfung der Warenvorräte.
Welche Voraussetzungen sollte ich für die Ausbildung mitbringen?
So hast du nicht nur eine Verkaufsrolle, sondern solltest auch ein kleines Organisationstalent sein. Damit es also mit der Ausbildung zum Konditoreifachverkäufer klappt, solltest du Kontaktbereitschaft zeigen und natürlich kunden- und serviceorientiert denken. Und falls es an der Kasse mal zu Ausfällen kommt, sollten deine Mathematikkenntnisse soweit ausreichen, dass du zur Not auch im Kopf schnell einen Preis errechnen kannst. Für eine Tätigkeit in Deutschland, ist natürlich die deutsche Sprache extrem wichtig. Hier kommt es besonders auf die sehr gute mündliche Ausdrucksfähigkeit an. Aber auch die Rechtschreibung solltest du beherrschen, damit es bei Angebotstafeln nicht zu einem peinlichen Fehler kommt. Alles in allem steht der Tätigkeit nichts im Wege, wenn du gerne mit Kunden zu tun hast und ein offenes Wesen bist.
- du Spaß im Umgang mit Menschen hast.
- Hygiene bei dir groß geschrieben wird.
- Teamarbeit dir sehr wichtig ist.
- du zwei linke Hände hast.
- deine kreative Ader nicht sonderlich ausgeprägt ist.
- du eine Naschkatze bist.
- Kunden professionell beraten und Verkaufsgespräche führen.
- Kassenabrechnungen durchführen.
- Waren präsentieren und dekorieren.
- Lebensmittel herstellen, anrichten und garnieren.
- Qualitätskontrollen im Lebensmittelhandwerk durchführen.
Gehalt
Mit deiner ersten Ausbildung steigst du nicht nur in die Arbeitswelt ein, sondern verdienst auch deinen ersten richtigen Lohn. Endlich ausziehen? Das eigene Moped kaufen oder ein eigenes Auto? Wie hoch dein Gehalt als Konditoreifachverkäufer ausfällt und was du dir damit alles in und nach der Ausbildung leisten kannst, erfährst du hier bei uns.
Wie viel verdient ein Konditoreifachverkäufer während der Ausbildung?
Im ersten Ausbildungsjahr bekommst du ein Gehalt von mindestens 724 Euro brutto im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr liegt dein Gehalt bei mindestens 854 Euro brutto im Monat und im dritten Ausbildungsjahr bei 977 Euro.
Info: Die Gehaltszahlen richten sich nach dem aktuellen Mindestlohn. Das tatsächliche Gehalt kann durchaus höher ausfallen.
Wie hoch ist das Gehalt nach der Ausbildung?
Das mittlere Gehalt von Konditoreifachverkäufern liegt in Deutschland bei rund 2.110 Euro brutto im Monat. Wobei hier auch immer die Berufserfahrung und die Dauer im Betrieb eine Rolle spielt. So kannst du auch auf bis zu 2.600 Euro brutto im Monat kommen, wenn du viel Erfahrung mitbringst. Außerdem werden dir je nach Arbeitsstelle auch Zulagen und Sonderzahlungen wie beispielsweise ein 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld oder vermögenswirksame Leistunden bezahlt. Das ist aber von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Auch gibt es regionale und branchenabhängige Einkommensunterschiede.
Reicht dir dein Lohn nicht, solltest du dich unbedingt weiterbilden. Möglichkeiten bieten zum Beispiel der Handelsfachwirt oder der Handelsassistent. Als Handelsassistent kannst du ein Gehalt zwischen 1.900 und 4.000 Euro brutto verdienen. Das Gehalt von Handelsfachwirten liegt zwischen 2.000 und 4.500 Euro. Auch hier kommt es aber wieder auf die Branche, die Region und auch dein Arbeitspensum an.
Karriere
Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?
Ausbildung zum Konditoreifachverkäufer
Nach abgeschlossener Prüfung bist du fachlich ausgebildeter Konditoreifachverkäufer und kannst damit in jeder Konditorei stehen und die Waren verkaufen. Dabei kommt es natürlich nicht nur auf deine fachliche Kompetenz an, sondern auch auf das Menschliche. Wie gehst du mit den Kunden um und was bedeutet Service für dich? Als Konditoreifachverkäufer weißt du in Zukunft bestens über die zahlreichen Leckereien in deiner Theke Bescheid und kannst nahezu jede Art von Kunden beraten.
Weiterbildungen
Falls dir die Ausbildung noch nicht genug ist und du gerne noch mehr im Handel tätig werden möchtest, solltest du dir unbedingt überlegen an einer der zahlreichen Weiterbildungen teilzunehmen. So kannst du dich beispielsweise zum Handelsfachwirt, Handelsbetriebswirt oder auch Handelsassistenten ausbilden lassen. Wie genau diese Weiterbildungen aussehen, erfährst du auch bei uns.
Studium
Mit einer Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche, sprich einem Abitur oder einem Fachabitur für Fachhochschulen, kannst du auch darüber nachdenken noch ein Studium zu beginnen. Hier bieten sich beispielsweise die Studiengänge BWL, Ökonomie, Controlling oder Lagerwirtschaft besonders an. Mit BWL schaffst du auch gleich die optimale Voraussetzung, um selber mal eine eigene Konditorei zu eröffnen und deine eigenen Azubis auszubilden.
- Konditoreiwaren oftmals als Luxusprodukte gelten?
- Marzipan in der frühen Neuzeit in Apotheken statt beim Bäcker oder Konditor gehandelt wurde?
- die größte Hochzeitstorte bislang von einer amerikanischen Konditorei erstellt wurde? Sie ist 5,20 m hoch und hat ein Gewicht von 6,8 Tonnen.
- in der größten Konditorei in Wien täglich fast 2 Tonnen Konditorwaren produziert werden? Und das fast alles in Handarbeit.
- in einer richtigen Konditorei keine Backwaren wie beispielsweise Brot verkauft werden?
Bewerbung
Torten, Pralinen und die verschiedensten Süßspeisen haben dich schon als Kind glücklich gemacht – und deshalb möchtest du auch im Job mit solchen Leckereien zu tun haben. Was dich von deinem Glück trennt, ist die Ausbildungsbewerbung als Konditoreifachverkäufer? Dann bist du bei uns genau richtig! Was alles in deine Unterlagen gehört, wenn du als angehender Konditoreifachverkäufer deine Bewerbung schreibst, was gut ankommt und welche Fehler du besser nicht machen solltest, findest du hier. Also schnell eine Übersicht über alle Infos verschaffen und ran an die Tastatur!
Was sollte ich bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Konditoreifachverkäuferin beachten?
Als allererstes musst du natürlich wissen, welche Dokumente in deine Bewerbung als Konditoreifachverkäufer hinein gehören. Die klassische Bewerbung besteht aus einem Anschreiben, deinem Lebenslauf und Kopien deiner Zeugnisse. Hast du vielleicht schon ein Praktikum absolviert? Dann vergiss nicht, ein Zertifikat dafür nach den Zeugnissen einzuordnen. Für das Design deiner Bewerbung als Konditoreifachverkäufer gilt: Weniger ist mehr! Schlichte Formatierungen sorgen für Übersichtlichkeit. Achte auch darauf, dass alle Unterlagen ordentlich aussehen und sich keine Rechtschreibfehler eingeschlichen haben.
Schreibst du als Konditoreifachverkäufer deine Bewerbung, so ist der schwierigste Teil meistens das Anschreiben. Am besten erklärst du deine Motivation wie etwa bereits vorhandene Erfahrungen und das Interesse an Konditoreiprodukten und eine hohe Kundenorientiertheit. Als Stärken überzeugen beispielsweise der Spaß am Umgang mit Kunden (Beratung der Kunden gehört in diesem Beruf immerhin dazu) und wenn du großen Wert auf hygienisches Arbeiten legst.
Ganz übersichtlich trägst du in deinen Lebenslauf alle Stationen deines schulischen Werdegangs ein. Hast du bereits praktische Erfahrung gesammelt, wird dies ebenfalls chronologisch vermerkt. Wenn du in deiner Bewerbung als Konditoreifachverkäufer ein Foto mitschicken möchtest, gehört dies oben rechts auf den Lebenslauf. Lass das Bewerbungsfoto unbedingt beim Fotografen machen!
Eine dezente Bluse beziehungsweise ein schickes Hemd, dazu eine gut sitzende Hose und geschlossene Schuhe sind im Bewerbungsgespräch nicht over the top und kommen gut an.
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