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Fachkraft für Hafenlogistik

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Allgemeine Infos
Ahoi Matrose! Wenn du schon als Kind die Sieben Weltmeere der Badewanne durchquert und Freibeuterraubzüge durch das Süßigkeitenversteck deiner Eltern unternommen hast, ist der Hafen genau der richtige Ausbildungsplatz für dich. Täglich kommen hier Schiffe aus aller Welt an oder machen sich auf die lange Reise über den großen Teich. Damit alles reibungslos verläuft, lernst du während deiner Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik alle wichtigen Abläufe im Hafenbetrieb kennen. Beim Klabautermann! Du wusstest gar nicht, dass es diese Ausbildung gibt? Dann aufgepasst, denn hier erfährst du alles, was du über die Ausbildung als Fachkraft für Hafenlogistik wissen musst. Aye!
Freie duale Studienplätze in deiner Nähe
Ausbildung Fachkraft für Hafenlogistik (m/w/d)
bei NORDFROST GmbH & Co. KG
Ausbildung: Fachkraft für Hafenlogistik (m/w/d) 2026
bei DSV - Global Transport and Logistics

Wie läuft die Ausbildung als Fachkraft für Hafenlogistik ab?
Deine duale Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik dauert drei Jahre und findet abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule statt. Ausbildungsbetriebe sind – na, klar – Häfen. In der Hafenwirtschaft bist du entweder auf den Schiffen selbst oder an Kaiumschlägeplätzen beschäftigt. Kaiumschlägeplätze sind Plätze, die zum Anlegen von Schiffen bestimmt sind . Wenn du mal nicht dort anzutreffen bist, durchläufst du wohl gerade den kaufmännischen Teil deiner Arbeit im Büro.
Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Hafenlogistik?
Als Fachkraft für Hafenlogistik begrüßt du sozusagen die Schiffe, die in den Hafen einfahren. Noch bevor sie anlegen, weißt du bereits, welche Ladung sie an Bord haben und ob man gegebenenfalls auf etwas achten sollte. Muss die Ware kühl gelagert werden? Wird sie weitertransportiert? Falls ja, geschieht dies per Lkw, Binnenschiff oder mit dem Zug? Du kümmerst dich darum, dass diese Transportmittel bestellt werden und die Ladung pünktlich an ihr Ziel gelangt.
Deine duale Ausbildung findet abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule statt. Im ersten Jahr während deiner Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik lernst du zunächst einmal alle wichtigen logistischen Prozesse des Hafens kennen. Wie musst du deine Arbeit organisieren? Wer ist für was verantwortlich? Damit die Annahme der Güter reibungslos verläuft, musst du schließlich wissen, mit wem du kommunizieren musst. Auch die waren- und ladungsspezifische Kontrollen sind Teil deines ersten Ausbildungsjahres.
Du bewahrst immer den Überblick über die Frachtpapiere und prüfst, ob alles vollständig und unbeschadet den Weg in den Hafen geschafft hat. Wenn du im Kontor arbeitest, kümmerst du dich überwiegend um das Lager- und Logistiksystem. Als Fachkraft für Hafenlogistik organisierst du Transporte und buchst Lagerräume. Damit alles so klappt wie geplant, musst du auf jeden Fall gut kommunizieren können. Es gehört also dazu, dass du dich hier ständig mit Kollegen und Kolleginnen absprichst, Spediteure sowie Reedereien auf dem Laufenden hältst und stets Kontakt mit den Empfängern im In- und Ausland hältst.
Falls Waren ankommen und nicht weitertransportiert werden müssen, sorgst du dafür, dass sie ordnungsgemäß gelagert werden. Je nach Art der Verpackung werden sie abgestellt, gestapelt oder müssen in sehr hohe Regale abgelegt werden. Natürlich hängt der Lagerungsort auch vom Produkt ab, das gelagert werden soll. Wenn es sich um Fleisch oder Früchte handelt, gehört es während der Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik dazu, dass du dich um ihre kühle Lagerung kümmerst.
Welche Voraussetzungen sollte ich erfüllen?
Du siehst schon, dass die Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik vielfältig ist. Wenn du also gerne planst, organisierst und dich nicht davor scheust, selbst mit anzupacken, wirst du dich in dem Beruf gut aufgehoben fühlen. Wenn du zudem kein Problem damit hast, bei Wind und Wetter auch mal nachts oder am Wochenende zu arbeiten, ist der Beruf der Fachkraft für Hafenlogistik wie für dich gemacht!
Auch wenn du gerne an der frischen Luft bist und im Hafen die Schiffe im Griff hast, musst du weiterhin zur Schule gehen. Wichtige Schulfächer sind Mathe, Englisch und Deutsch. Als Azubi in der Hafenlogistik musst du in unterschiedlichen Maßsystemen rechnen und auch die verschiedenen Währungen umrechnen können. Deshalb solltest du in Mathe besonders gut aufpassen. Klar, dass du im Exportbereich auch mit vielen Firmen im Ausland zu tun hast. Damit du dich auch mit den internationalen Kunden unterhalten kannst, solltest du über gute Englischkenntnisse verfügen.
- Organisation und Planung deine Leidenschaft sind.
- deine Auge-Hand-Koordination super ist.
- du schnell reagieren kannst.
- du keine gute Wahrnehmungsgeschwindigkeit hast.
- Wochenendarbeit nichts für dich ist.
- dich körperliche Arbeit abschreckt.
- Seegüter kontrollieren.
- Zollabwicklungen durchführen.
- Schiffe beladen und stauen.
- Waren annehmen.
- Abrechnungen machen.
- Reklamationen bearbeiten.
- Güter versenden.
Gehalt
Transporte organisieren, Frachtpapiere studieren und die Waren einlagern. Während deiner Ausbildung als Fachkraft für Hafenlogistik stehst du täglich vor neuen Herausforderungen und hast immer etwas zu tun. Langweilig wird dir hier sicher nicht! Wer immer fleißig arbeitet, soll dafür natürlich auch belohnt werden. Wie sieht es also mit dem Gehalt als Fachkraft für Hafenlogistik aus? Gehörst du nach deiner Ausbildung zu den dicken Fischen in der finanziellen Welt oder fressen dich am Ende die Haie? Hier erfährst du es…
Was verdiene ich während der Ausbildung als Fachkraft für Hafenlogistik?
Dein Ausbildungsgehalt als Fachkraft für Hafenlogistik liegt im ersten Jahr bei mindestens 724 Euro brutto monatlich – das ist nämlich der Azubi-Mindestlohn. Du kannst aber auch mehr verdienen – das hängt von deine Ausbildungsbetrieb ab. Manche Arbeitgeber zahlen nach Tarif und dann kannst du im ersten Ausbildungsjahr schon mit 1.050 Euro brutto im Monat rechnen
Im zweiten Jahr deiner Ausbildung kontrollierst du Container, lagerst Güter ein und bereitest sie für den Transport vor. Auch die Be- und Entladung von Schiffen im Hafen gehört nun zu deinen Aufgaben. Was das für deinen Verdienst als Fachkraft für Hafenlogistik bedeutet? Im Gegensatz zum ersten Ausbildungsjahr ist er ein wenig anstiegen und somit verdienst du nun zwischen 854 und 1.120 Euro pro Monat.
Im letzten und dritten Jahr deiner Ausbildung wird natürlich noch einmal alles aus den ersten 18 beiden Monaten vertieft. Wenn du die Zwischenprüfung erfolgreich beendet hat, kannst du jetzt voll durchstarten und hast schon die Zielgerade im Blick. Nun bearbeitest du Umschlags- und Versandpapiere, belädst und sicherst Container und kontrollierst Gefahrgüter. Da du mittlerweile viel Verantwortung übernimmst und selbstständig arbeitest, verdienst du auch mehr. Deine Ausbildungsvergütung liegt dann zwischen 977 und 1.275 Euro.
Was verdiene ich nach meinem Abschluss?
Fertige Fachkräfte für Hafenlogistik verdienen in Deutschland zwischen 2.200 und 4.500 Euro brutto im Monat. Das mittlere Einkommen von Fachkräften für Hafenlogistik liegt bei etwas über 3.000 Euro brutto im Monat.
Du kannst dich am Ende deiner Ausbildung natürlich noch weiterbilden. Als Technischer Fachwirt übernimmst du Aufgaben im oberen bzw. mittleren Führungsbereich. Als Logistikmeister planst, steuerst und überwachst du die Warenabwicklung von der Annahme der Güte bis zu ihrem Versand und verdienst um die 3.700 Euro pro Monat. Mit einem Hafenwirtschaftsstudium kannst du dich als Technische Einkäuferin sogar selbstständig machen.
Karriere
Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik
Die Ausbildung dauert drei Jahre. Danach kontrollierst du ein- und ausgehende Ladungen und sorgst für ihren Weitertransport oder ihre Lagerung. Außerdem bearbeitest du Frachtpapiere und führst Berechnungen durch.
Technischer Fachwirt
Die Vorbereitungskurse auf die Weiterbildungsprüfung dauern in Teilzeit bis zu drei Jahre und in Vollzeit meistens zwischen acht Wochen und acht Monate. Du übernimmst anschließend Aufgaben im oberen bzw. mittleren Führungsbereich. Du planst, organisierst und führst kaufmännische Arbeiten aus.
Geprüfter Logistikmeister
Auf die Meisterprüfung kannst du dich in Vollzeit sechs bis neun Monate und in Teilzeit ein bis zwei Jahre vorbereiten. Danach planst, steuerst und überwachst du die Warenabwicklung von der Annahme der Güte bis zu ihrem Versand.
Hafenwirtschaftsstudium
Das Studium dauert sechs bis acht Semester. Im Anschluss kannst du in der Betriebsorganisation, in der Planung oder im Management arbeiten. Du kannst dich aber auch als Technische Einkäuferin selbstständig machen.
- ein Kai ein durch Mauern befestigter Uferdamm ist?
- es üblich ist, mehrere Häfen zu einer Range zusammenzufassen? ARAG fasst beispielsweise die Häfen Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Gent zusammen.
- Binnenhäfen an Flüssen, Kanälen und Seen liegen?
- Seehäfen, anders als Binnenhäfen, an der Küste zum Meer liegen?
- ein Dock dazu dient, Schiffe trocken zu legen, um Arbeiten am Unterwasserschiff durchführen zu können?
Bewerbung
Findest du es spannend, wie riesige Mengen an Waren in Hafen ankommen und perfekt verstaut oder reibungslos weitertransportiert werden, kannst du überlegen, ob du eine Bewerbung um die Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik schreiben möchtest. Damit deine Chancen auf diesen vielfältigen Beruf ansteigen, haben wir ein paar Hinweise für dich zusammengestellt.
Wie läuft die Bewerbung für eine Ausbildung als Fachkraft für Hafenlogistik ab?
Wenn du deine Ausbildungsbewerbung als Fachkraft für Hafenlogistik verfasst, musst du wie bei allen Bewerbungen ein individuelles Anschreiben und deinen Lebenslauf verfassen und Kopien deiner Zeugnisse beifügen. Achte mithilfe von Freunden, Verwandten und der Rechtschreibhilfe deines Schreibprogramms darauf, dass deine Unterlagen fehlerlos sind: Rechtschreibfehler in so wichtigen Dokumenten machen einen schlechten Eindruck.
Brauchst du Hilfe beim Aufbau des Lebenslaufs für deine Bewerbung als Fachkraft für Hafenlogistik, kannst du hier nachschauen. Dein potenzieller Ausbilder kann dem Lebenslauf einige wichtige Informationen entnehmen. Bei Zusatzqualifikationen kannst du etwa deine EDV-Kenntnisse angeben. Und auch mit deinen Hobbys kannst du unterstreichen, dass deine Bewerbung als Fachkraft für Hafenlogistik nicht nur einer fixen Idee entsprungen ist: Obliegt dir stets die Organisation, sei es für Events in Vereinen oder für Urlaubsreisen mit Freunden, kannst du das hier angeben. Alle Sportarten eignen sich gut, um deine körperliche Fitness zu unterstreichen – da du manchmal mit anpacken musst, ist auch das ein Vorteil. Besonders wichtig sind aber alle Aktivitäten, die deine Teamfähigkeit und dein kommunikatives Talent unterstreichen: Bist du in Mannschaften, Clubs, Vereinen, in einem Orchester oder einem Chor tätig, solltest du das hier erwähnen.
Auf nur einer Seite erfährt der Ausbilder im Anschreiben alles Wichtige über dich: Wie du heißt, wie er dich erreicht, wann du die Schule beendet haben wirst und wie dein Notendurchschnitt aussieht. Besonders wichtig sind Mathematik, Englisch und Deutsch – bist du in diesen Fächern besser als in anderen, erwähne das hier. Weiterhin erklärst du, weshalb du gerade in diesem Unternehmen gern ausgebildet werden möchtest, und machst klar, wie gut du dich für den Job eignest: Berichte von deinen eventuellen Praktika oder Nebenjobs, die mit der Branche zu tun haben (es muss nicht Hafenlogistik sein, Logistik reicht schon aus). Unterstreiche dein Talent für Planung und Organisation und deine Fähigkeit zur Kommunikation, am besten mit Verweisen auf entsprechende Situationen. Hast du alles Wichtige niedergeschrieben, verabschiedest du dich mit freundlichen Grüßen, druckst das Anschreiben für deine Bewerbung als Fachkraft für Hafenlogistik aus und unterschreibst es von Hand.
Wirst du zum Bewerbungsgespräch eingeladen, musst du einen guten Eindruck machen. Zieh ordentliche, saubere und frische Kleidung an. Es muss kein Anzug und kein Kostüm sein, aber eine Stoffhose oder eine vernünftige Jeans in Verbindung mit einem Hemd, einer Bluse oder einem Pullover ist angemessen. Feste, geschlossene Schuhe sind ein Muss. Du wirst im Job zwar gepflegt wirken müssen, wenn du mit Kunden sprichst, aber gleichzeitig am Kai, auf den Schiffen, in den Lagerhallen und beim Verladen Schutzkleidung tragen. Trägst du die Haare lang, binde sie zu einem festen Zopf. Wirkst du praktisch, freundlich und gut vorbereitet, steht dem Erfolg deiner Bewerbung als Fachkraft für Hafenlogistik nichts mehr im Wege.
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