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Fachkraft für Fruchtsafttechnik

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Allgemeine Infos
Was darf bei einemperfekten Samstag-Morgen-Frühstück nicht fehlen? Richtig, der frischgepresste Orangensaft. Du bist auch ein Fan von frischem Obst und Gemüse und immer auf der Suche nach neuen Kreationen, mit denen du deine Freunde beeindrucken kannst? Mit der Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik wirst du bald Experte darin sein. Denn hier lernst du wie du aus Früchten oder Gemüse Säfte und Nektare sowie Erfrischungsgetränke und sogar Wein herstellst. Dabei arbeitest du in Betrieben der Fruchtsaftindustrie und wer weiß, vielleicht kommt ja mal dein ganz eigener Orangensaft auf den Markt, den du dann jeden Samstagmorgen zum Frühstückgenießen darfst.
Freie duale Studienplätze in deiner Nähe
Ausbildung Fachkraft für Fruchtsafttechnik (m/w/d)
bei Haus Rabenhorst O. Lauffs GmbH & Co. KG
Ausbildung Fachkraft für Fruchtsafttechnik (m/w/d)
bei Voelkel GmbH Fruchtsäfte Gemüsesäfte

Wie läuft die Ausbildung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik ab?
Über drei Jahre lernst du in Berufsschule und Betrieb in der Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik wie du aus frischem Obst und Gemüse sowie Fruchtsaftkonzentraten und Wasser die perfekte Symbiose herstellst, um Obst- und Gemüsesäfte herzustellen. In erster Instanz bekommst du die nötigen hygienischen Vorschriften erklärt, damit deine hergestellten Produkte am Ende auch verkauft werden dürfen und genießbar bleiben.
Was macht man in der Ausbildung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik?
Die Hygiene spielt beider Arbeit mit Lebensmitteln nämlich eine ganz besondere Rolle. Aus diesem Grund wird Saft im Herstellungsprozess auch von dir erhitzt, um Krankheitserreger wie Hefe- und Schimmelpilze abzutöten. Als nächstes lernst du mit den Maschinen umzugehen. Mit Hilfe derer du die Früchte und das Gemüsereinigst, den Saft presst und verwertbare Rohstoffe passierst. Am Ende des Herstellungsprozesses mischt du zudem Aromastoffe, Zucker und Wasser zu den frisch gepressten Säften hinzu, um ihnen einen einzigartigen Geschmack zu verleihen.
Wenn du also glaubst, dass du den ganzen Tag nur Obst in eine große Maschine schmeißen darfst, dann hast du dich getäuscht. Während deiner Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik lernst du Obst und Gemüse von einer ganzanderen Seite kennen und kennst dich nach den 3 Jahren besser über die verschiedenen Apfelsorten aus als manch ein Verkäufer. Du lernst also die Grundlagen für deinen Beruf in der Berufsschule und den handwerklichen sowie technischen Teil im Betrieb. Deine tägliche Herausforderung in der Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik ist es, die Frucht oder auch das Gemüse immer in bester Qualität in die Flaschen zu bringen. Nicht jedes Jahr schmecken die Äpfel oder Birnen gleich. Mal haben sie mehr Zucker- oder Säuregehalt, malweniger. Du bist also nicht nur an den Herstellungsmaschinen zuständig, sondern musst auch Proben nehmen und Rücksprache mit dem Labor halten. Besonders in der Lebensmittelindustrie kommt es immer darauf an, dass Vorschriften beachtet werden. Aus diesem Grund solltest du unbedingt Verantwortungsbewusstsein mitbringen und sorgfältig arbeiten. Aber auch Kenntnisse in Mathematik, Chemie und Physik sind für die Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik von Vorteil. Denn du arbeitest nicht nur mit verschiedenen Roh- und Hilfsstoffen, sondern musst auch Volumen- und Mischungsverhältnisse berechnen.
- du gerne mit frischen Lebensmitteln arbeiten möchtest.
- große Maschinen dich faszinieren.
- du gerne Orangen- oder Apfelsaft trinkst.
- du dich während der Arbeit nicht schmutzig machen möchtest.
- Schutzkleidung nicht deinen Vorstellungen eines Arbeitsoutfits entspricht.
- Mathematik der reinste Zahlensalat für dich ist.
- Obst- und Gemüseprodukte auf Qualität und Verwertbarkeit prüfen.
- mit Hilfe von Maschinen Gemüse- und Fruchtsäfte sowie Fruchtnektar oder Schaumweine herstellen.
- Konzentrate aus Früchten durch sogenanntes Eindampfen erstellen.
- Getränke verkaufsfertig machen.
- Maschinen zur Saftherstellung reinigen, desinfizieren, pflegen und warten.
- Rezepturen für die Saftherstellung erstellen.
Gehalt
Als Fachkraft für Fruchtsafttechnik beschäftigst du dich mit der Herstellung von Säften und bist damit ein wichtiger Bestandteil in unserer Lebensmittelproduktion. Bereits während deiner Ausbildung bekommst du eine große Verantwortung übertragen, da du sehr strenge hygienische Vorschriftenbeachten musst. Bereits vom ersten Tag an bekommst du daher auch ein angemessenes Gehalt als Fachkraft für Fruchtsafttechnik gezahlt, welches sich sicher in die eine oder andere Sache investieren lässt. Wie genau dein Gehalt aussieht, erklären wir dir hier.
Was verdiene ich während der Ausbildung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik?
Wie auch in anderen klassischen Ausbildungen, ist dein Gehalt jährlich gestaffelt. Das liegt vor allem daran, dass du für deinen Betrieb jährlich oder sogar fast täglich mehr Nutzen hast, denn schließlich lernst du jeden Tag etwas Neues dazu und kannst immer selbstständiger arbeiten. Als Auszubildender bekommst du im ersten Ausbildungsjahr 725 bis 985 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr 785 bis 1.074 Euro und im dritten Ausbildungsjahr 876 bis 1.225 Euro, jeweils brutto im Monat.
Sollte dir das aus irgendeinem Grund trotzdem nicht ausreichen, hast du immer noch die Möglichkeit, Berufsausbildungsbeihilfe, das sogenannte BAB, zu beantragen. Individuell wird dann vom Amt ermittelt, ob dir diese Beihilfezusteht und wie hoch sie ausfällt.
Was verdiene ich nach meinem Abschluss?
Hast du deine Prüfung erst einmal abgeschlossen und steigst ins Berufsleben ein, sieht natürlich auch dein Gehalt als Fachkraft für Fruchtsafttechnik gleich ganz anders aus. Zwar spielen verschiedene Faktoren eine Rolle dafür, wie dein Gehalt am Ende des Monatsaussieht, im Durchschnitt verdienst du aber einen Bruttolohn zwischen 2500 und 4000 Euro im Monat. Brutto deswegen, weil von deinem Gehalt leider noch ein paar Abzüge getätigt werden. Das heißt, du musst beispielsweise Steuern zahlen oder auch Abzüge für Versicherungen in Kauf nehmen. Das Gehalt landet also nicht in voller Summe auf deinem Konto. Da du als Fachkraft für Fruchtsafttechnik in der Regel aber nach Tarif bezahlt wirst, stehen dir häufig auch ein 13. Monatsgehalt und vermögenswirksame Leistungen zu, die dein Jahresgehalt natürlich noch einmal steigern. Zudem kann man sagen, dass große Betriebe meist mehr Gehalt bezahlen und die Arbeitgeber im Westen meist spendabler sind, als die im Osten.
Hast du dich dafür entschieden noch Weiterbildungen zumachen und beispielsweise als Industriemeister einzusteigen, kannst du dein Gehalt nochmal aufstocken. Denn Industriemeister oder auch Getränkebetriebsmeister bekommen dank ihrer Führungsverantwortung noch etwas mehr Gehalt. So liegt dieses etwa zwischen 3200 und 3600 Euro als Getränkebetriebsmeister und bis zu 4500 Euro als Industriemeister. Aber auch hier kommt es vor allem auf die Branche an.
Karriere
Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik
Hast du nach 3 Jahren deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, darfst du dich ganz offiziell Fachkraft für Fruchtsafttechniknennen und dich damit in zahlreichen Betrieben der Saftherstellung bewerben.
Anpassungsweiterbildungen
Um auch in Zukunft auf dem Laufenden zu bleiben oder dich einfach für einen bestimmten Bereich interessanter zu machen, kannst du anzahlreichen Anpassungsweiterbildungen teilnehmen. Das Angebot in diesem Bereich ist für Fachkräfte für Fruchtsafttechnik breit gefächert und reicht von Getränkewesen über Lebensmittelhygiene bis hin zu Waren-, Produkt- und Verkaufskunde. Auch kannst du dich zum Beispiel auf den Bereich der Qualitätskontrolle oder der Saftverarbeitung spezialisieren.
Getränkebetriebsmeister/Industriemeister
Wenn du zudem Ambitionen hast, die Karriereleiter auch noch ein Stück aufzusteigen, dann solltest du unbedingt eine Aufstiegsweiterbildung in Betracht ziehen. Hier bieten sich zum Beispiel die Weiterbildungen zum Getränkebetriebsmeister oder auch Industriemeister an. Du agierst dann als Leitungs-und Spezialfunktion und bist auf der mittleren Führungsebene beschäftigt. Dazugehört auch, dass du in Zukunft selber Weiterbildungen vorbereitest.
Studium
Kannst du eine Hochschulzugangsberechtigung nachweisen, bietet sich dir ebenfalls die Möglichkeit, nach deiner Ausbildung zur Fachkraft für Fruchtsafttechnik noch ein Studium anzuschließen. Mögliche oder sinnvolle Studiengänge sind hier beispielsweise Brauerei-, Getränke- oder Lebensmitteltechnologie.
- Apfelsaft durch seine natürliche Gärung an die 0,5 Promille enthalten kann?
- es den sogenannten Apfelsaft-Paragraphen gibt? Er besagt, dass in Gaststätten mindestens ein alkoholfreies Getränk höchstens genauso teuer sein darf, wie das billigste alkoholhaltige Getränk.
- man bei Fruchtsäften zwischen Direktsaft und Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat unterscheidet?
- ein Glas frisch gepresster Orangensaft gleich viel Zucker wie ein Glas Cola enthält?
- der Apfel in Deutschland das beliebteste Obst ist?
Bewerbung
Deine liebsten Säfte stellst du immer noch selbst her, außerdem magst du Obst und Gemüse besonders gern? Interessierst du dich nun noch für ihre industrielle Verwertung und für ihre Inhaltsstoffe, kann die Bewerbung um die Ausbildung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik das Richtige für dich sein. Damit sie wohlwollend aufgenommen wird, haben wir ein paar Tipps für dich.
Wie läuft die Bewerbung für eine Ausbildung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik ab?
Alle Bewerbungen setzen sich aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf mit Foto und Kopien deiner Zeugnisse zusammen. Benutze beim Verfassen der Schriftstücke für deine Ausbildungsbewerbung auf jeden Fall die Rechtschreibhilfe deines Schreibprogramms und bitte Freunde und Verwandte, die Bewerbung noch einmal zu lesen, denn Fehler machen einen schlechten Eindruck.
Wie du deinen Lebenslauf für die Bewerbung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik richtig strukturierst, erfährst du hier. Vielleicht wird er noch nicht besonders lang, aber anhand der Hobbys kann dein möglicher baldiger Ausbilder doch einiges ablesen. Kochst und backst du zum Beispiel gern, ist die Chance hoch, dass du auch an den Inhaltsstoffen von Lebensmitteln interessiert bist. Gartenarbeit deutet darauf hin, dass du dich auch in deiner Freizeit mit den Arbeitsrohstoffen auseinandersetzt. Interessierst du dich für technische Geräte oder handwerkliche Basteleien, wirst du sicher später auch mit den großen Maschinen gut zurechtkommen. Besonders gut machen sich in der Bewerbung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik auch Aktivitäten in Mannschaften und Vereinen: Sie zeigen, dass du teamfähig bist – gut so, denn du wirst viel mit Kollegenzusammenarbeiten. Lass für den Lebenslauf ein professionelles Bewerbungsfoto für einen guten ersten Eindruck anfertigen.
Im Anschreiben für deine Bewerbung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik erfährt dein möglicher Ausbilder nicht nur deinen Namen und deine Kontaktdaten, sondern auch deinen Notenschnitt und den Moment, in dem du die Schule beendet haben wirst. Hast du gute Noten in Mathematik, Physik und Chemie, kannst du sie hier noch einmal gesondert nennen. Gib kurz an, weshalb du gerade in diesem Unternehmen ausgebildet werden möchtest: Handelt es sich um den Marktführer, oder haben sie besondere Ansprüche? Und nun erklärst du, warum du dich optimal für den Job eignest: Hast du bereits Praktika in der Brancheabsolviert oder Nebenjobs innegehabt, die damit zusammenhängen, gibst du sie hier an. Du kannst von deinem Interesse an Obst und Gemüse und ihren Inhaltsstoffen berichten und auf deine passenden Hobbys verweisen. Am Endeschreibst du „Mit freundlichen Grüßen“ unter dein Anschreiben für die Ausbildungsbewerbung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik und unterschreibst es von Hand.
Achte im persönlichen Gespräch mit deinem möglichen Ausbilder darauf, dass du sauber und ordentlich wirkst: Die Hygiene wird in diesem Job groß geschrieben. Zwar wirst du aus diesem Grund später auch Schutzkleidung tragen, trotzdem solltest du dich jetzt etwas schick machen. Eine Stoffhose mit einer Bluse oder einem Hemd ist angemessen. Zieh dazu feste, geschlossene Schuhe an, auf denen du lange unterwegs sein kannst. Trägst du die Haare lang, machst du dir für den Termin einen sorgfältigen Zopf. Piercings solltest du vor dem Gespräch entfernen. Komm pünktlich und sei freundlich, dann wird man deine Bewerbung als Fachkraft für Fruchtsafttechnik bestimmt positiv aufnehmen!
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