Einblicke, Perspektiven und freie Stellen Ausbildung
Aufbereitungsmechaniker/in

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Einblicke, Perspektiven und freie StellenAusbildung Aufbereitungsmechaniker/in
Berufsüberblick.
Die wichtigsten Infos.
Allgemeine Infos
Wenn du hohe Kiesberge oder riesige Kohlemengen in industriellen Gebieten siehst, fragst du dich jedes Mal auf Neue, wie sie dorthin gekommen sind? Du bist beeindruckt von der Größe und der genauen Zusammenstellung und davon, dass fast jeder Stein dem anderen gleicht? Dann wird es höchste Zeit, dich für eine Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker zu bewerben und hinter das Geheimnis zu kommen. Dabei lernst du natürlich nicht nur, wie hübsche und sorgfältige Anordnungen entstehen, sondern auch, welcher Grundstoff dafür gebraucht wird. Auch die Verarbeitungsmöglichkeiten sind Teil deiner Ausbildung, damit dein Arbeitsergebnis nicht nur Pulver wird, das bei dem nächsten Windstoß weg ist.
Freie duale Studienplätze in deiner Nähe
Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker (m/w/d)
bei MHI Naturstein GmbH
Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker (m/w/d)
bei Sauerländer Hartkalkstein-Industrie GmbH

Du hast dich für eine Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker entschieden und damit bereits den ersten Schritt gemacht. Als Nächstes musst du eine der fünf Fachrichtungen aussuchen, auf die du dich spezialisieren möchtest. Du hast die Wahl zwischen: Naturstein, feuerfesten und keramischen Rohstoffe, Sand und Kies, Steinkohle und Braunkohle. Der grundlegende Unterschied liegt im Material. Jeder dieser Rohstoffe braucht einen anderen Umgang und dementsprechend auch andere Maschinen, mit denen er verarbeitet wird. Bei der Fachrichtung Braunkohle hilfst du als Azubi auch beim Kohleabbau mit, während du bei der Fachrichtung Steinkohle nicht bei der Förderung mitwirkst. Dein Aufgabenbereich hängt also von der Verarbeitung des Materials ab.
Was lernt ein Aufbereitungsmechaniker in der Ausbildung?
Von dem allseits bekannten Lied „Marmor, Stein und Eisen bricht“ bist du bei der Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker gar nicht mal so weit entfernt. Denn du lernst darin alles, was du zu deinem Arbeitsmaterial wissen musst. Wie es gewonnen wird und vor allem, wie und womit du es verarbeiten kannst. Zum Beispiel erfährst du, dass Kaolin ein Rohstoff in der Prozellanfertigung ist und Quarz für die Herstellung von Keramik und Zement gebraucht wird. Zudem wäre technisches Verständnis für dich von Vorteil, denn die riesigen Ansammlungen von Sand oder Kies transportierst du ja nicht mit den Händen von A nach B. Das wird maschinell erledigt, wobei jedes Gerät anders bedient werden muss. Das lernst du aber alles mit der Zeit.
Wie läuft die Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker ab?
Die Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker machst du abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule. Diesem Rhythmus folgst du drei Jahre lang, bis du nach bestandenen Prüfungen zum Ausgelernten wirst. In dieser Zeit hängt dein Arbeitsplatz natürlich von deiner Fachrichtung ab. Wenn du dich auf Naturstein spezialisierst, bist du in Steinbrüchen oder Schottergruben tätig. Bei der Verarbeitung von feuerfesten und keramischen Stoffen bist du bei Unternehmen tätig, die das Rohmaterial dazu liefern oder auch in Keramikfirmen.
Welche Voraussetzungen muss ich für die Ausbildung mitbringen?
Damit du mit der Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker nicht auf Sand baust, solltest du mit mindestens einem Hauptschulabschluss gerüstet sein. Wenn du den vorweisen kannst und kein Problem damit hast, auch mal unter ungewöhnlichen Bedingungen zu arbeiten, hast du die besten Voraussetzungen, um dich für eine Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker zu bewerben.
- du große Berge aus natürlichem Material faszinierend findest.
- es dir nichts ausmacht, bei Wind und Wetter zu arbeiten.
- Maschinenführung dir Spaß macht.
- ein Bürosessel und Schreibtisch dir am Arbeitsplatz lieber wären.
- Rauch und Staub dich bei der Arbeit stören würden.
- du dich gerne kreativ auslebst.
- jedes Rohstoffmaterial benennen, das für deine Fachrichtung wichtig ist.
- Anlagen bedienen und warten wie ein Profi.
- mit verbundenen Augen Baggermaschinen fahren.
- einen Transport von großen Sand- oder Kohlebergen mit Leichtigkeit bewerkstelligen.
- durch Untersuchung deines Materials Analysen aufstellen.
Gehalt
Mit dem Anfang deiner Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker hast du den Stein ja schon ins Rollen gebracht. Aber neben dem Wissen, was du werden möchtest, ist es auch nicht uninteressant zu erfahren, wie viel du mit deinem Traumberuf verdienst. Zwar soll dir deine Arbeit Spaß machen und vielseitig sein, aber auch der Verdienst muss stimmen. Ob die Realität mit deinen Vorstellungen, was das Gehalt als Aufbereitungsmechaniker angeht, übereinstimmt, erfährst du beim Weiterlesen.
Wieviel verdient ein Aufbereitungsmechaniker in der Ausbildung?
Jeder fängt mal klein an. Das ist bei dir als Azubi für Aufbereitungsmechanik nicht anders. In deinem ersten Lehrjahr kommt einiges an Neuheiten auf dich zu. Da du durch die Entscheidung für eine Fachrichtung in unterschiedlichen Bereichen und Unternehmen anfängst, kann auch dein Verdienst je nach Bereich unterschiedlich ausfallen. Garantiert sind dir aber im ersten Lehrjahr etwa 670 bis 800 Euro. In deinem zweiten Lehrjahr als Aufbereitungsmechaniker bist du kein kompletter Neuling mehr, sondern kannst auch etliche Aufgaben ohne Hilfestellung erledigen. Natürlich erhöht sich dabei auch dein Ausbildungsgehalt und liegt bei ungefähr 766 bis 870 Euro. Mit dem dritten Lehrjahr bist du fast am Ziel deiner Ausbildung angelangt. Du kennst dich bestens mit dem Rohstoff aus, weißt alles über die Verarbeitungsmöglichkeiten und der Transport von schwerem Material ist für dich auch kein Problem. Soviel Fachwissen wird dir mit rund 876 bis 930 Euro brutto bezahlt.
Wieviel kann ich als Aufbereitungsmechaniker nach der ausbildung verdienen?
Nach deiner Ausbildung als Aufbereitungsmechaniker bist du nicht mehr das Küken in dem Betrieb, sondern kannst jetzt auch wirklich zeigen, was du in den drei Jahren gelernt hast. Der durchschnittliche Lohn liegt zwischen 1900 und 3000 Euro brutto, wobei du beim berufseinstieg natürlich noch im unteren Bereich liegen wirst. Auch hier hängt der genaue Betrag davon ab, für welche Fachrichtung du dich entschieden hast und auch davon, in welchem Bundesland du lebst. Wenn du deinen Verdienst als Aufbereitungsmechaniker ein wenig aufstocken möchtest, kannst du das mit Zusatzqualifikationen tun.
Wieivel kann ich als Aufbereitungsmechaniker später verdienen?
Du siehst dich eher in einer Führungsposition? Dann solltest du einen Techniker, zum Beispiel im Bereich Steintechnik in Erwägung ziehen. Neben mehr Verantwortung übernimmst du auch die Durchführung und Berechnung von Aufträgen. Wenn du dann deine Sache richtig gut machst, kannst du sogar bis zu 3700 Euro im Monat verdienen.
Du findest das geologische Thema so interessant, dass du dich noch viel mehr damit beschäftigen möchtest? In diesem Fall kannst du auch ein Studium absolvieren. Wenn du dich zum Beispiel für den Studiengang Rohstoffingenieurwesen entscheidest, studierst du 6 bis 8 Semester und hast danach den Bachelor of Science. Nach dem Studium hängt dein Gehalt von dem Betrieb ab, indem du anfängst.
Karriere
Welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Aufbereitungsmechaniker?
Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker
Drei Jahre arbeiten und lernen haben sich ausgezahlt und jetzt bist du Aufbereitungsmechaniker. Deinen Beinamen als Azubi hast du abgelegt und bist bereit dich auch als festangestellter Arbeiter zu beweisen.
Zusatzqualifikationen
Du bist zwar nach deiner Ausbildung immer noch zufrieden mit deiner Wahl, würdest dich aber gerne weiterbilden? Diese Möglichkeit erhältst du mit Zusatzqualifikationen, zum Beispiel als Sprengbeauftragter. Je nachdem, worauf du dich gerne weiter spezialisieren möchtest - ob Geologie oder Bergbau - du hast einige Optionen.
Techniker
Um auch beruflich weiterzukommen, kannst du nach deiner Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker einen Techniker machen. Auf welchem Gebiet du ihn machst, hängt natürlich wieder davon ab, für welche Fachrichtung du dich entscheidest. Als Spezialist für Sand und Kies könntest du beispielsweise deinen Techniker in Steintechnik machen.
Studium
Falls du jedoch merkst, dass dir die Arbeit mit Rohstoffen gut gefällt und du dich gerne noch intensiver damit befassen möchtest, wäre ein Studium eine Alternative. Ein möglicher Studiengang ist zum Beispiel Rohstoffingeneurwesen.
- du als Aufbereitungsmechaniker auch recyceln musst, indem du Reste von Baustoffe wiederverwendest?
- Hüttenindustrie ein Überbegriff für Stahlwerke, Gießereien, Erz- und Metallverarbeitung ist?
- der „Bagger 293“ mit 225m Länge, 96m Höhe und 14200 Tonnen Gewicht der größte Schaufelbagger der Welt?
- Humus ein Teil des Erdbodens ist, der im Gegensatz zu Kies nahrhaftes Material zum Beispiel für Pflanzen enthält?
- es von Vorteil ist, als Aufbereitungsmechaniker gute Physikkenntnisse zu haben? Immerhin musst du das Brech- oder Sinkverhalten verschiedener Stoffe bei diversen Trennverfahren verstehen.
Bewerbung
Du findest Steinbrüche spannend und machst dir gern Gedanken darüber, wohin die sorgfältig aufgetürmten Berge aus Stein, Kohle, Sand und Kies verschwinden? Dann kann für dich die Ausbildungsbewerbung als Aufbereitungsmechaniker das Richtige sein. Du wirst viel an der frischen Luft arbeiten und je nach Ausrichtung bei der Gewinnung, Sortierung, Reinigung, Mischung, Zerkleinerung, beim Trocknen, Mahlen, Wiegen, Verpacken und Verladen der Rohstoffe beteiligt sein. Damit deine Bewerbung um die Ausbildung als Aufbereitungsmechanikerin auch gut ankommt, solltest du ein paar Dinge beachten.
Worauf muss ich bei der Bewerbung für eine Ausbildung zum Aufbereitungsmechaniker achten?
Die Zusammenstellung ist bei der Bewerbung als Aufbereitungsmechaniker genau so wie bei allen anderen Bewerbungen auch: Nach dem Anschreiben folgt der Lebenslauf mit dem Bild, und deine Zeugnisse bilden den Schluss. Lass die Rechtschreibhilfe deines Schreibprogramms über alles laufen, was du verfasst, und lass Freunde und Verwandte Korrektur lesen, denn Fehler in der Bewerbung machen immer einen schlechten Eindruck.
Wie du einen Lebenslauf für die Bewerbung um die Ausbildung als Aufbereitungsmechanikerin richtig verfasst, erfährst du hier. Zwar kannst du als Schüler noch nicht viel Arbeitserfahrung angeben, aber immerhin kannst du mit deinen Hobbys zeigen, dass du dich für den angestrebten Beruf eignest. Magst du handwerkliche Tätigkeiten, ist das ein Pluspunkt. Auch technisches Interesse ist von Vorteil, weil du später verschiedene Maschinen bedienen musst. Sportarten unterstreichen deine körperliche Fitness, und die ist wichtig für diesen Job. Sport, Musik oder andere Freizeitaktivitäten, die du mit anderen zusammen machst, zeigen deine Teamfähigkeit. Deinem Lebenslauf fügst du ein Bewerbungsfoto hinzu. Lass es am besten vom Profi machen und schau dabei ernst und freundlich. Lange Haare solltest du zu einem Zopf binden.
Am wichtigsten ist dein Anschreiben für die Bewerbung Aufbereitungsmechaniker. Hier erfährt dein hoffentlich zukünftiger Ausbilder, wie deine Adresse lautet und wie er dich erreichen kann. Du erklärst, wann du mit der Schule fertig bist, und nennst deinen Notendurchschnitt. Hast du in Chemie und Physik gute Noten, kannst du das hervorheben. Weiterhin nennst du Gründe, weshalb du genau diesem Unternehmen deine Ausbildungsbewerbung als Aufbereitungsmechanikerin schickst: Vielleicht hast du viel Gutes gehört, oder die Firmenphilosophie gefällt dir. Wichtig ist nun, dass du erklärst, warum du dich für diesen Job eignest: Du kannst deine körperliche Fitness hervorheben und auf dein Interesse an den Rohstoffen verweisen. Hast du neben der Schule einmal im Bauwesen gearbeitet oder ein Praktikum in diesem Bereich absolviert, gibst du das hier auch an. Am Ende grüßt du freundlich und unterschreibst das Dokument mit der Hand.
Du hast eine Einladung zum Vorstellungsgespräch in der Post, weil deine Bewerbung als Aufbereitungsmechaniker überzeugt hat? Herzlichen Glückwunsch! Bei diesem Gespräch solltest du angemessen gekleidet sein, also ordentlich, aber nicht zu elegant. Je nach Einsatzort wirst du später häufig Schutzkleidung tragen. Heute reicht es, wenn du eine schlichte Jeans (keine schick zerrissene!) und ein Hemd oder einen Pullover anziehst. Hast du lange Haare, binde sie sorgfältig zu einem Zopf. Trage geschlossene, feste Schuhe, in denen du gegebenenfalls den ganzen Tag laufen könntest. Hast du dich mit dem Unternehmen beschäftigt und bist pünktlich und freundlich, wird deine Bewerbung als Aufbereitungsmechaniker bestimmt angenommen!
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