Einblicke, Perspektiven und freie Stellen Ausbildung
Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/in

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Allgemeine Infos
„Es werde Licht“ – nein, das muss nun wirklich nicht immer sein. Morgens früh sollte es für dich lieber noch dunkel im Zimmer sein? Du hast Spaß an Bastelarbeiten und kannst dich auch in komplizierte Systeme schnell hineindenken? Dann solltest du dir unbedingt einmal die Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker anschauen. Hier lernst du nämlich nicht nur, wie du Rollladensysteme und Sonnenschutzeinrichtungen anbringst, sondern auch, wie du sie vorher selber herstellst. Und wenn dir in Zukunft die Sonne mal wieder zu früh ins Zimmer scheint, kannst du direkt selbst Hand anlegen.
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Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker (m/w/d) 2026
bei hapa AG

Wie ist die Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker aufgebaut?
Drei Jahre dauert die Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker, in der du viele spannende Aufgaben lernst und jeden Tag auf neue Leute triffst. Doch fangen wir ganz vorne an: In deinem ersten Lehrjahr kannst du natürlich nicht einfach so mit auf einen Termin fahren und loslegen. Du musst dich erst einmal mit der Materie, mit der du in Zukunft zu tun haben wirst, vertraut machen. Dabei fragst du dich beispielsweise, welche Materialien eigentlich verwendet werden können, um Sonnenschutzeinrichtungen oder Rolltore zu bauen? Und wie werden diese verarbeitet? Dein Ausbilder zeigt dir im ersten Lehrjahr deiner Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker ganz genau, wie die Maschinen funktionieren, mit denen du eigenhändig Rollladensysteme und Sonnenschutzeinrichtungen herstellen wirst. Auch wird dir erklärt, für welches System welches Material am besten verwendet werden sollte.
Im zweiten Lehrjahr darfst du dann schon ordentlich mit anpacken. Eine Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker lehrt dich, wie du dich mit Kunden absprichst und sie vor Ort über die erforderlichen Arbeiten informierst. Du musst die nötigen Maße aufnehmen und darauf aufbauend in deinem Ausbildungsbetrieb das gewünschte System anfertigen. Dafür arbeitest du mit vorgefertigten Teilen und verarbeitest diese mithilfe von Maschinen und Geräten. Anschließend bringst du das fertige System zurück zum Kunden und montierst es selbstverständlich auch. Ein Rolltor ist zu schwer? Oder eine ältere Frau bekommt ihre Rollläden nicht hochgezogen? Für dich kein Problem, denn in der Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker lernst du auch, wie du Antriebe einbaust und Steuerungsanlagen installierst. Und falls mal etwas nicht funktioniert, bist du wieder vor Ort, führst Funktionsprüfungen durch und übernimmst Reparaturarbeiten.
Welche Fachrichtungen gibt es bei der Ausbildung zur Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin?
Die Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker ist also wesentlich vielfältiger als du dir eigentlich vorstellen kannst. Du verbringst viel Zeit an der frischen Luft, da die meisten Einsatzorte draußen sind. Ob ein neues Rolltor für die Garage, eine neue Markise für die Terrasse oder ein Rollladensystem für das Schlafzimmer, sie alle verlangen einen Fachmann. Zudem hast du viel Kontakt mit Kunden und lernst täglich neue Leute kennen. In der Werkstatt kannst du deine handwerklichen Fähigkeiten beweisen und deinen Bastlerinstinkt ausleben.
- die Arbeit im Freien dir Spaß macht.
- du gerne mit Menschen arbeitest.
- handwerkliche Tätigkeiten für dich kein Problem sind.
- Teamarbeit nichts für dich ist und du lieber alleine arbeitest.
- Mathematik dein schwächstes Fach in der Schule war.
- deine rechte Hand manchmal nicht weiß, was deine Linke tut.
- Rollladenkonstruktionen nach Kundenwunsch planen.
- Technische Skizzen lesen und selber anfertigen.
- Rollladen- und Sonnenschutzsysteme herstellen und montieren.
- Steuerungsanlagen auf Fehler prüfen und Störungen beheben.
- Korrosionsschutz gegen Witterungseinflüsse aufbringen.
Gehalt
Wieviel kann ich verdienen?
Du bist in der Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker den ganzen Tag auf den Beinen. Häufig fährst du erst zum Kunden und später in die Werkstatt, um dort die Rollladensysteme nach Kundenwünschen herzustellen. Klar, dass du für deine Arbeit auch entsprechend entlohnt werden möchtest. Und du hast Glück, denn du bekommst direkt ein ordentliches Ausbildungsgehalt als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker. Wir verraten dir, wie hoch dieses ausfällt und wie dein Kontostand nach deiner Ausbildung aussehen könnte.
Bereits vom ersten Tag an bekommst du viel zu tun und wirst ziemlich schnell ins kalte Wasser geschmissen. Du musst ordentlich mit anpacken und schwere Arbeit leisten. Klar, dass man dich da nicht mit einem Hungerlohn nach Hause schickt. Da du aber im ersten Jahr noch ganz frisch dabei bist und deine Arbeitsschritte noch nicht so routiniert laufen, wirst du klein anfangen. Dank des im Januar 2020 eingeführten Mindestlohns für Azubis erhältst du im ersten Ausbildungsjahr ein Gehalt als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker von mindestens 724 Euro brutto im Monat. Wie in zahlreichen anderen Ausbildungsberufen ist auch hier dein Gehalt jährlich gestaffelt. Das heißt: Mit jedem Ausbildungsjahr steigt auch dein Verdienst. So kannst du im zweiten Ausbildungsjahr schon ein Gehalt als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker von mindestens 854 Euro pro Monat verzeichnen und im dritten sogar mindestens 977 Euro brutto im Monat.
Bezahlt dein Ausbidungsbetrieb nach Tarifvertrag, gelten die Zahlen, die darin enthalten sind. Bei den Tarifverträgen spielt auch die Region, in der du eine Ausbildung machst, eine Rolle. In den veschiedenen Bundesländern gibt es nämlich unterschiedliche Tarifverträge. So verdienst du zum Beispiel im Metallhandwerk in Hamburg aktuell (Stand 2026) im ersten Ausbildungsjahr rund 900 Euro, während in Sachsen-Anhalt Azubis im ersten Jahr nur knapp über Mindestlohn bezahlt werden.
Was du nicht vergessen solltest ist, dass deine Gehaltsangaben alle brutto sind. Sie landen also leider nicht eins zu eins auf deinem Konto. Brutto? Was heißt das? Wir erklären es dir hier. Nach deiner Ausbildung liegt es ganz an dir, was du verdienen kannst. Ein durchschnittliches Gehalt als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker nach deiner Ausbildung liegt bei circa 2.400 Euro brutto im Monat. Wenn du dich aber beruflich weiterbildest und dir weitere Qualifikationen aneignest, hast du auch die Möglichkeit, mehr zu verdienen. So kannst du beispielsweise mit dem Meistertitel dein Gehalt als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker um mindestens 500 Euro erhöhen und mit etwas Berufserfahrung locker ab 3.000 Euro aufwärts monatlich verdienen.
Karriere
Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker
Wenn du deine Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker erfolgreich abgeschlossen hast, bist du bereit für einen selbstständigeren Arbeitsalltag. Du kannst dann in Fachbetrieben für Rollladen- und Sonnenschutztechniken arbeiten oder dich bei Herstellern von Metall-, Holz- oder Kunststoffrollläden bewerben.
Anpassungsweiterbildungen
Um immer auf dem neuesten Stand zu sein, solltest du dich beruflich weiterbilden. Das heißt nicht, dass du gleich eine höhere Position anstreben musst, aber du kannst dich beispielsweise an neue Entwicklungen anpassen und Weiterbildungen in den Bereichen Metall- und Kunststofftechnik wahrnehmen.
Rollladen- und Sonnenschutztechnikermeister
Wenn du Führungsverantwortung haben und selber einmal Azubis ausbilden möchtest, solltest du unbedingt deinen Meistertitel erwerben. Der Meistertitel macht dich gleichzeitig auch auf dem Arbeitsmarkt interessanter und bietet dir die Chance auf eine Beförderung im Unternehmen.
Techniker Fachrichtung Maschinentechnik
Ebenfalls eine interessante Weiterbildung, um beruflich voran zu kommen und später einmal eine Führungsposition zu erlangen, ist die zum Techniker in der Fachrichtung Maschinentechnik. Du arbeitest in dieser Funktion häufig als Projektleiter und bist Hauptansprechpartner für alle Kunden und Mitarbeiter.
Studium
Wenn du darüber hinaus sogar das Fachabitur oder das Abitur in der Tasche hast, dann kannst du auch noch ein Studium anfangen und beispielsweise den Bachelor in Architektur oder Mechatronik anstreben. Durch ein Studium werden dir für deine Karriere weitere Wege eröffnet.
- Rollladen im Schweizer Hochdeutsch „Store(n)“ genannt werden?
- Schüler der Fachschule für Glas-, Fenster- und Fassadenbau in Karlsruhe das größte Holz-Metall-Fenster der Welt bauten? Es ist 92 Quadratmeter groß.
- Rollläden nicht nur als Sonnenschutz, sondern auch als Einbruchhemmung und Wärmedämmung dienen?
- Manche Eskimo-Völker anstelle von modernen Sonnenbrillen flache Knochen mit einem schmalen hineingeschnittenen Sehschlitz verwendeten, um sich vor der Sonne zu schützen?
- man bei Rollläden aus PVC darauf achten sollte, dass man diese nie ganz schließt, sondern immer einen Lichtschlitz lässt? Durch diese Maßnahme verzieht sich der Rollladenpanzer bei großer Hitze nicht.
Bewerbung
Worauf sollte ich bei der Bewerbung achten?
Endlich ist es geschafft, die Schule ist vorbei. Doch nun geht der Ernst des Lebens erst richtig los. Die Frage, ob du eine Ausbildung oder ein Duales Studium machen möchtest, stellt sich dir gar nicht. Denn du hast dich bereits für deinen Traumberuf entschieden: Du möchtest Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker werden. Damit das aber auch klappt, musst du natürlich erst eine Bewerbung abschicken. Wir verraten dir deshalb, was in deine Bewerbung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker alles rein muss und worauf du unbedingt achten solltest, damit man dich auch zu einem Vorstellungsgespräch einlädt.
Fangen wir ganz vorne an und starten mit deinem Anschreiben in deiner Bewerbung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker. Hier muss dir bewusst sein, dass das Unternehmen, in dem du dich bewirbst, keine Ahnung hat, wer du bist. Du musst dich also interessant machen, damit man dich näher kennenlernen möchte. Aber natürlich solltest du nicht einfach drauf losschreiben. Erkläre kurz und knapp, wie du auf das Unternehmen aufmerksam geworden bist und warum dich ausgerechnet der Beruf Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker so sehr interessiert. Und dann geht es los, jetzt kommt nämlich das Wichtigste in deiner Bewerbung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker: Deine Stärken und Fähigkeiten. Bist du handwerklich begabt? Vielleicht hast du ja in der hauseigenen Garage deiner Eltern schon das ein oder andere Kunstwerk gebastelt? Oder in der Schule bei einem Projekt mitgeholfen und dort bewiesen, dass du definitiv keine zwei linken Hände hast? Perfekt. Dann erzähl deinem zukünftigen Arbeitgeber davon. Und wenn du deiner Meinung nach alle Argumente für dich in deiner Bewerbung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker untergebracht hast, dann fehlen nur noch die höfliche Verabschiedung und natürlich der Hinweis, dass du dich auf ein persönliches Gespräch freust.
Und damit auch keiner den Überblick verliert, sollte in deiner Bewerbung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker auf gar keinen Fall der Lebenslauf fehlen. Er ist neben deinem Anschreiben das wichtigste Dokument. Zwar hast du in deinem Alter noch nicht besonders viel berufliche Erfahrung gesammelt, aber das macht nichts. Wichtig ist, dass du alles chronologisch in Stichpunkten auflistest. So kann das Unternehmen, in dem du dich bewirbst, schnell auf einem Blick sehen, welchen Schulabschluss du gemacht hast, welche Nebentätigkeiten du während der Schulzeit ausgeübt hast, welche Hobbys du hast und welche Stärken du mitbringst. Wenn du dann beim Fotografen noch ein schönes Bewerbungsfoto machst, sollte einem Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker nichts mehr im Wege stehen.
Wenn deine Bewerbung zum Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker so aussagekräftig war, dass man dich zum Bewerbungsgespräch, dann kannst du dich schon mal freuen. Jetzt geht es an den Kleiderschrank. Auch wenn du dich für einen handwerklichen Beruf bewirbst, bei dem du überwiegend draußen tätig bist, solltest du dich gepflegt kleiden – denn wie du weißt: Der erste Eindruck zählt! Aber da du dich nicht für eine Ausbildung in der Bank bewirbst, reicht meist eine Stoffhose in einer schlichten Farbe, kombiniert mit einem Hemd oder einer Bluse. An kalten Tage kannst du auch ein Jackett oder einen Blazer überwerfen, aber selbst mit einem Pullover über dem Hemd oder der Bluse bist du noch passend angezogen.
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