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Daten zählen für viele Unternehmen zur wichtigsten Währung. Doch ohne Menschen, die diese Daten auswerten, sind sie für die meisten nicht mehr als eine große Ansammlung von Nullen und Einsen. Mit dem dualen Studium Digitale Technologien wirst du zum Experten auf dem Gebiet und hilfst Unternehmen dabei, die großen Datenmengen auszuwerten und effektiv zu nutzen.
Freie duale Studienplätze in deiner Nähe
Praxisintegrierter Studiengang Digitale Technologien (m/w/d)
bei Beckhoff Automation GmbH & Co. KG
Duales Studium Informatik (m/w/d) – Start September/Oktober 2026
bei Hoffmann Group

Worum geht es im dualen Studium Digitale Technologien?
Wie erfasst man Daten systematisch am besten und wie kann man diese verarbeiten? Welchen Nutzen können Unternehmen aus den erfassten Daten ziehen und auf welche Weise ist die Nutzung am effektivsten? Im dualen Studium Digitale Technologien lernst du alles, was du über die Auswertung und Interpretation großer Datenmengen wissen musst und zeichnest dich als Absolvent dieses Studiengangs durch ein grundlegendes und umfassendes Wissen in modernen Informations- und Kommunikationstechnologien aus.
Eine wichtige Rolle im Kontext digitaler Technologien spielt die Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt. Ingenieure der Informationstechnologie entwerfen datengetriebene Prozesse, installieren sie und bauen sie in die gängigen Arbeitsabläufe ein – von der Datenquelle bis hin zur Auswertung mit Verfahren der künstlichen Intelligenz. Damit gestalten sie die Automatisierung und Technologisierung der Arbeitswelt aktiv mit und entwickeln selbst Technologien und technische Systeme.
Zu den wichtigsten Anwendungsfeldern zählen die Industrie 4.0 und Smart Cities. Vor allem bei der digitalen Transformation von industriellen Prozessen, von öffentlicher Verwaltung und Infrastruktur sowie von Geschäftsprozessen und Wertschöpfungsketten bist du als Absolvent oder Absolventin des dualen Studiengangs digitale Technologien sehr gefragt.
Was kann ich nach dem dualen Studium Digitale Technologien machen?
Das Besondere am dualen Studium Digitale Technologien ist die Vielfalt möglicher Anknüpfungspunkte, denn Datenexperten sind in allen wirtschaftlichen Bereichen und Branchen gefragt. Insofern kannst du nach deinem Abschluss in nahezu jedem Unternehmen der Digitalbranche tätig werden. Die häufigsten Einsatzorte sind in der Entwicklung internetbasierter Geräte oder in der branchenübergreifenden Planung vernetzter Systeme. Auch in der Qualitätskontrolle und -sicherung sowie im Aufbau, Vertrieb und Instandhaltung vernetzter Systeme wrerden IT-Experten gebraucht.
Welche Bezeichnungen gibt es für das duale Studium noch?
Duale Studiengänge sind in Deutschland nicht reglementiert. Deshalb gibt es sehr viele Studiengänge, die zwar unterschiedliche Namen haben, sich aber inhaltlich oft nicht groß unterscheiden. Das duale Studium Digitale Technologien ist zum Beispiel sehr ähnlich zum dualen Studium Digital Engineering. Auch hier steht die Industrie 4.0 im Vordergrund. Du lernst in dem dualen Studium die Grundlagen der Ingenieurswissenschaft und verbindest diese mit Inhalten aus der Informatik. Später im Job entwickelst du dann unter anderem softwaregestützte Systeme für das Ingenieurwesen.
Welchen Abschluss erwerbe ich mit dem dualen Studium Digitale Technologien?
Wenn du dein duales Studium Digitale Technologien erfolgreich abgeschlossen hast, bekommst du von deiner Hochschule den Titel Bachelor of Engineering verliehen. Damit darfst du dich von nun an offiziell Ingenieur oder Ingenieurin nennen.
Was muss ich für das duale Studium Digitale Technologien für ein Typ sein?
Zahlengenie: Mathematik war in der Schule dein Lieblingsfach und du löst auch komplizierte Formeln mit Leichtigkeit. Ob Differential-, Integralrechnung oder Statistik – du beherrschst nahezu jede Rechenoperation.
Wissenschaftler: Du kennst dich nicht nur bestens im Internet und mit modernen Technologien aus, sondern bist auch ständig auf der Suche nach technischen Innovationen und neuen Erfindungen. Auch in neue Systeme arbeitest du dich schnell ein.
Organisationstalent: Als Experte für digitale Technologien bekommst du Arbeitsaufträge aus den verschiedensten Abteilungen. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, ist eine gute Organisation sehr wichtig.
Warum sollte ich mich für das duale Studium Digitale Technologien entscheiden?
Experten digitaler Technologien bedarf es nahezu in jeder Branche und in jedem Bereich, deswegen musst du dir um deine berufliche Zukunft keine Sorgen machen. Denn du bist nach deinem Bachelor nicht nur sehr gefragt, sondern auch besonders vielfältig einsetzbar. Auch finanziell bist du gut abgesichert, denn du verdienst bereits während des dualen Studiums ein gutes Gehalt und kannst dich auch nach deinem Abschluss auf eine hohe Vergütung freuen.
Wie läuft das duale Studium Digitale Technologien ab?
Das duale Studium Digitale Technologien findet praxisintegrierend statt und gliedert sich in Theorie- und Praxisphasen, die sich etwa alle drei Monate abwechseln. Die gesamte Studiendauer beträgt sieben Semester, also dreieinhalb Jahre, wobei auch ein Praxissemester beinhaltet ist. Für die Theorieeinheiten besuchen die Studierenden die Hochschule.
In der Regel gibt es für das duale Studium Digitale Technologien bereits bestehende Kooperationen zwischen der Hochschule und den Unternehmen, sodass die Studierenden ihre Praxisphasen immer im selben Unternehmen verbringen. Dadurch bekommen sie einen umfassenden Einblick in die Arbeitsabläufe, in die sie als fester Teil des Teams aktiv integriert werden und wachsen auf diese Weise von Beginn an in das Unternehmen hinein.
Was mache ich in den Theoriephasen?
Die theoretischen Inhalte des dualen Studiums Digitale Technologien sind auf sechs Semester verteilt und setzen sich aus verschiedenen Modulen der Naturwissenschaften, Informatik sowie BWL zusammen. Dabei lernst du nicht nur das für den Beruf notwendige Grundlagenwissen kennen, sondern wirst durch die Vermittlung umfassenden Fachwissens auch zum Spezialisten auf den Gebieten moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Im siebten Semester schreibst du, in Kooperation mit dem Unternehmen, in dem du deine Praxisphasen absolvierst, deine Bachelorarbeit.
Bereits im ersten Studienjahr bekommst du einen Großteil des theoretischen Know-hows vermittelt, das du für die Arbeit im digitalen Umfeld benötigst. Neben mehrerer Mathematik- und Informatikmodule gehören dazu auch Inhalte zu Data Science, Algorithmen und Datenstrukturen. Zusätzlich dazu lernst du Grundlagen der BWL und des Datenschutzes kennen, um dich optimal auf die Arbeitswelt und -prozesse vorzubereiten und dich mit den speziellen Praxisanforderungen im Kontext digitaler Innovationen auseinanderzusetzen.
Das zweite Studienjahr baut inhaltlich auf dem Wissen der ersten beiden Semester auf und vermittelt beispielsweise Lehrinhalte zur Physik und Elektrotechnik sowie zur Statistik. Module über Business Intelligence und Data Mining ergänzen die Inhalte und liefern zum Beispiel Informationen über Digitale Geschäftsmodelle und neue Technologien, die mit der Entwicklung und Verbreitung des Internets einhergehen.
Während das erste und zweite Studienjahr vor allem zur Vermittlung des Grundlagen- und Fachwissens dienen, sind die Inhalte des dritten Studienjahres besonders nah an der Praxis orientiert. Im Modul Innovations- und Projektmanagement beispielsweise, lernst du auch organisatorische Aspekte des Berufes kennen und erfährst, wie du neue Technologien und Innovationen in die Wirtschaft einführst und den Transformationsprozess anleitest. Entsprechende Kompetenzen spielen vor allem dann eine wichtige Rolle, wenn du eine leitende Position im Beruf anstrebst.
Kann ich mich im dualen Studium auch spezialisieren?
Am Ende des Studiums gibt es die Möglichkeit, durch Wahlmodule individuelle Schwerpunkte zu setzen. Entsprechende Wahlmodule sind zum Beispiel Regelungstechnik oder Automatisierungstechnik. Auch die Wahl einer BWL-Vertiefung oder eines Moduls zu Digitalen Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten ist möglich. Eine explizite Spezialisierung ist hingegen nicht vorgesehen.
Was mache ich in den Praxisphasen?
Während der Praxisphasen im Unternehmen wird dir die Möglichkeit geboten, dein theoretisches Wissen von der Hochschule direkt praktisch anzuwenden und Einblicke in den Beruf zu bekommen. Entweder verbringst du diese während deines dualen Studiums in der selben Abteilung oder wechselst sie im Laufe der Zeit auch mal. Absolvierst du die Praxisphasen in einem Unternehmen, das nicht in der digitalen Wirtschaft angesiedelt ist, kommt für dich allerdings vermutlich nur der Geschäftsbereich Informationstechnologie in Frage. Bei größeren Unternehmen kann dieser Bereich auch nochmal in verschiedene Unterbereiche unterteilt sein.
Durch die Einblicke in die Praxis lernst du die IT-Anforderungen der verschiedenen Geschäftsbereiche eines Unternehmens kennen und bekommst dadurch einen umfassenden Überblick über die entsprechenden Verknüpfungen innerhalb eines Betriebes. Dabei lernst du, wie Verfahren des Data Minings oder maschinellen Lernens in der Praxis umgesetzt werden und wie die allgemeine digitale Transformation der Arbeit funktioniert. Unter Umständen entwickelst und betreust du in deinen Praxisphasen sogar ein eigenes Projekt.
Gehalt
Was verdiene ich während des dualen Studiums?
Dein Verdienst während des dualen Studiums basiert in der Regel auf dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes für Auszubildende. Demnach verdienst du im ersten Studienjahr ungefähr 1020 Euro brutto monatlich. Im zweiten Studienjahr liegt dein Gehalt bei etwa 1070 Euro brutto im Monat und im dritten bei 1100 Euro brutto monatlich.
Was für ein Gehalt bekomme ich nach dem dualen Studium Digitale Technologien?
Dein Einstiegsgehalt nach dem Bachelorabschluss hängt sowohl von der Branche und der Größe, als auch von dem Standort des Unternehmens ab, bei dem du anfängst zu arbeiten. Im Durchschnitt bekommst du als Ingenieur in der Informationstechnologie ein Jahres-Einstiegsgehalt von durchschnittlich 46.800 Euro brutto. Deine Bezahlung ist außerdem von deiner Position abhängig: Beim Direkteinstieg als Projektmanager bekommst du durchschnittlich 60.000 Euro als Einstiegsgehalt. Die meisten Berufseinsteiger werden jedoch als Fach- oder Projektingenieur mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 48.000 Euro brutto eingestellt.
Wie viel kann ich mit dem dualen Studium Digitale Technologien später verdienen?
Mit steigender Berufserfahrung bekommst du als Ingenieur in der Informationstechnologie auch ein höheres Gehalt ausgezahlt. Während du als Software-Ingenieur als Berufseinsteiger durchschnittlich 50.000 Euro brutto im Jahr verdienst, steigt dein Jahresgehalt nach drei Jahren Berufserfahrung auf 55.000 Euro brutto
Infobox: Für Gehälter nach dem dualen Studium gilt im Allgemeinen folgende Regel: Je höher dein Studienabschluss ist und je mehr Berufserfahrung du mitbringst, desto mehr Gehalt kannst du verlangen.
Karriere
Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?
Masterstudium: Die Vorteile eines Masterstudiums liegen darin, dass du dein Wissen erweitern kannst, bessere Voraussetzungen für eine potenzielle Führungsposition bekommst und eine gute Verhandlungsbasis hast. Außerdem bietet es die Möglichkeit, einen thematischen Schwerpunkt zu setzen. Mögliche Masterstudiengänge sind zum Beispiel IT Management, E-Business oder Systems Engineering.
Promotion: Wenn du während des Bachelor- und Masterstudiums ein Gebiet findest, womit du dich noch tiefer beschäftigen möchtest, kommt vielleicht sogar eine Promotion in Frage. Mit dem Doktortitel hast du nicht nur sehr gute Berufs- und Aufstiegsmöglichkeiten, sondern kannst auch als Professor oder Professorin tätig werden und selbst in die Lehre oder Forschung gehen.
Wie sind die Zukunftsaussichten als Absolvent des dualen Studiums Digitale Technologien?
Die Entwicklung der Digitalisierung und des Internets ist noch lange nicht vorbei, deshalb werden Experten auf dem Gebiet auch in Zukunft gebraucht werden – somit hast du sehr gute Jobchancen. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Transformation der Arbeitswelt. Eine Studie belegt, dass die Transformationsphase noch die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte andauern wird – als Absolvent des dualen Studiums Digitale Technologien hast du die Möglichkeit, aktiv an dem Prozess mitzuwirken. Mit einem Masterstudium oder einer Promotion verbesserst du deine Jobchancen zusätzlich.
Bewerbung
Was sind die Voraussetzungen für die Bewerbung um ein duales Studium Digitale Technologien?
Um Zugang zum dualen Studium Digitale Technologien zu bekommen, benötigst du eine Hochschulzugangsberechtigung in Form des Abiturs. Einige Unternehmen oder Hochschulen setzen zusätzlich einen bestimmten Notendurchschnitt oder gute bis sehr gute Leistungen in den Fächern Mathematik und Informatik voraus. Die genauen Anforderungen entnimmst du der jeweiligen Stellenausschreibung.
Was verschafft mir einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern?
Ob sie explizit gefordert werden oder nicht – gute bis sehr gute Leistungen in den Fächern Mathematik und Informatik verschaffen dir bei deiner Bewerbung in jedem Fall große Vorteile, da sie für diesen dualen Studiengang eine wichtige Rolle spielen. Natürlich solltest du dich gut in der digitalen Welt auskennen – hilfreich ist es zum Beispiel auch, wenn du bereits eine Programmiersprache beherrscht oder sonstige Skills im Umgang mit der Technologie vorweisen kannst. Vielleicht hast du ja sogar schonmal ein Praktikum in dem Bereich absolviert und verfügst insofern bereits über erste praktische Erfahrungen.
Wie läuft das Bewerbungsverfahren für das duale Studium ab?
Bei den meisten Unternehmen und Hochschulen kannst du dich bequem online bewerben. Dafür lädst du deine Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse) entweder in einem Online-Bewerbersystem hoch, oder schickst sie via E-Mail direkt an das Unternehmen beziehungsweise die Hochschule deiner Wahl. Hat deine Bewerbung Erfolg, wirst du meist zum schriftlichen Einstellungstest eingeladen. Bestehst du diesen, folgt ein Auswahltag im Unternehmen mit verschiedenen Übungen.
Wie läuft die Immatrikulation an der Hochschule ab?
Nach erfolgreicher Bewerbung und Zulassung durch das Unternehmen erfolgt die Immatrikulation an der Hochschule. Diese ist nur mit einem Studienvertrag mit einem kooperierenden Unternehmen möglich.
Was du für dein Vorstellungsgespräch am besten anziehst, hängt davon ab, bei welchem Unternehmen du dich für dein duales Studium bewirbst. In den meisten Unternehmen dieser Branche ist der Casual-Stil völlig ausreichend. Bist du dir bei der Kleiderwahl nicht ganz sicher, gehst du mit dem Business-Casual-Stil auf Nummer sicher.
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