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Immer mehr Prozesse werden in der Produktion und Technik bereits von Robotern übernommen und die sind kaum noch wegzudenken. Um die komplexen Robotersysteme aufzubauen und neue, innovative Ideen zu entwickeln, bieten einige Hochschulen in Kooperation mit zahlreichen Industriepartnern das duale Studium Robotik an. Die dual Studierenden werden dabei auf die technologischen Herausforderungen von morgen vorbereitet. Also ein Beruf mit Zukunft und für die Zukunft.
Freie duale Studienplätze in deiner Nähe
B. Eng. Robotik
bei ZF Friedrichshafen AG
Duales Studium zum Bachelor of Engineering (B.ENG.) Robotik
bei MBDA Deutschland GmbH

Worum geht es im dualen Studium Robotik?
Im dualen Studium Robotik bewegst du dich hauptsächlich im Bereich IT, Informatik, Mechatronik, Elektrotechnik und Maschinenbau. Du eignest dir sowohl theoretisches als auch praktisches Wissen an, was dich optimal auf den Arbeitsalltag vorbereitet. Zusätzlich erhältst du Software-Kompetenzen, wie zum Beispiel das maschinelle Lernen und Sehen. Du beschäftigst dich unter anderem mit der Vernetzung und Optimierung von Robotern, mit Laserbearbeitungsanlagen und mit Sensoren. Aber es geht nicht nur um Automatisierungsprozesse im Industrie-Bereich, denn auch im Alltag gibt es immer mehr Herausforderungen, die durch den Einsatz von Robotik gelöst werden können – sei es der Rasenmäher-Roboter, die vernetzte Haustechnik oder das Operationsgerät im Krankenhaus. Am Ende des dualen Studiums hast du ein umfangreiches Expertenwissen.
Worum geht es im Bereich Künstliche Intelligenz?
Bei der Künstlichen Intelligenz geht es darum, Computern einen gewissen Grad an Intelligenz zu übertragen, damit sie menschlich denken und lernen können. Dazu werden Softwaresysteme entwickelt, die menschliches Handeln imitieren. Das Ziel ist, dass ein Computer mit dieser Künstlichen Intelligenz selbstständig Probleme lösen und quasi mitdenken kann. So muss nicht für jedes Problem eine Lösung neu programmiert werden. Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz kann das Leben vieler Menschen verbessern und vereinfachen - darum ist es besonders wichtig, auch die ethische, soziale und rechtliche Perspektive zu verstehen. Meistens handelt es sich um Algorithmen und bestimmte, vorher erlernte Fragen und Lösungen – ohne eigenes Bewusstsein und Verständnis.
Was kann ich nach dem dualen Studium Robotik machen?
Nach dem dualen Studium kannst du in den verschiedensten Bereichen tätig werden, die sich mit der Forschung, Entwicklung, Produktion, Instandhaltung und dem Vertrieb von intelligenten Roboter-Systemen beschäftigen. Du bist in Laboren, Industriekonzernen verschiedener Branchen oder in beratender Tätigkeit im Einsatz. Du entwickelst beispielsweise Roboteranwendungen, übernimmst das Projektmanagement, bist in der Prozessautomation oder Robotertechnik tätig, in der Automobilindustrie oder im Anlagen- und Maschinenbau. Auch die Gründung eines Start-ups für neue innovative Problemlösungen ist eine Möglichkeit nach dem dualen Studium.
Welchen Abschluss erwerbe ich mit dem dualen Studium Robotik?
Nach dem dualen Studium Robotik hast du den Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng.). Es bietet sich an – wie in den meisten Ingenieur-Studiengängen – den Master direkt anzuschließen. Robotik-Ingenieure sind sogenannte „Robotiker“, die einen breiten fachlichen Hintergrund haben und an der Schnittstelle vieler verschiedener Bereiche, wie zum Beispiel Maschinenbau und Informatik arbeiten können.
Was muss ich für das duale Studium Robotik für ein Typ sein?
Techniker: Du bist sehr geschickt und kannst mit Maschinen und Elektronik sehr gut umgehen. Außerdem hast du ein besonderes Verständnis für technische Zusammenhänge.
Wissenschaftler: Du warst schon immer gut in Naturwissenschaften, besonders in Mathe und Physik. Zusätzlich hast du ein gutes Vorstellungs- und Abstraktionsvermögen.
Analytiker: Du hinterfragst gerne Dinge und arbeitet mit klaren Strukturen. Du bist ein sehr organisierter Mensch und darüber hinaus eine logische Denkerin, der auch noch mathestark ist.
Warum sollte ich mich für das duale Studium Robotik entscheiden?
Mit dem erfolgreichen Abschluss des dualen Studiums Robotik hast du umfangreiches Experten-Know-how und bist eine sehr gefragte Arbeitskraft. Das Themengebiet sowie der Bedarf an Mitarbeitern sind sehr groß. Es gibt jedoch noch nicht viele ausgebildete Robotikerinnen und Robotiker, sodass sich auch das Gehalt sehen lassen kann. Zusätzlich hat der Beruf eine große Zukunft, weil die Systeme immer komplexer werden und sich die Digitalisierung, die Industrie 4.0 oder auch die künstliche Intelligenz immer weiterentwickeln. Wirtschaft und Gesellschaft haben einen hohen Bedarf an Absolventen dieses Studiengangs, da sie fundierte Kenntnisse in der Automatisierungstechnik und Robotik haben und somit dazu beitragen, die Qualität und die Effizienz der Fertigung ständig zu verbessern.
Wie läuft das duale Studium Robotik ab?
Das duale Studium dauert in der Regel 3,5 Jahre bzw. 7 Semester. Es wird von verschiedenen Hochschulen angeboten und kann unterschiedlich aufgebaut sein – entweder die Praxis findet über die gesamte Zeit parallel im Unternehmen statt oder ein Praxissemester wird ins Studium integriert. Anbieter sind zum Beispiel die Hochschule Heilbronn, die Hochschule Coburg oder die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS). Letztere ist eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Süddeutschland. Auch die Bezeichnung des dualen Studiums kann unterschiedlich sein. An einigen Hochschulen heißt das duale Studium lediglich Robotik, an anderen Automatisierungstechnik und Robotik oder Robotik und Automation. Alle Studiengänge haben jedoch einen hohen Praxisbezug und es besteht die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt zu machen. Oftmals ist der theoretische Unterricht auf Englisch.
In Schweinfurt wird im Moment ein Robotik-Schwerpunkt aufgebaut, das heißt, es wird ein bundesweit einmaliger Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion für intelligente Roboter-Systeme geschaffen. Dazu gehört auch das neue Center Robotics (kurz CERI genannt). Dort verknüpfen die Studierenden Forschung, Studium und Praxis miteinander und bleiben so immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung. Dort soll es zukünftig auch einen Fertigungsbereich für den Aufbau unterschiedlichster Roboterszenarien geben.
Was mache ich in den Theoriephasen?
Zunächst lernst du wichtige Grundlagen aus den Bereichen Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau sowie Soft Skills. Besonders die Informatik-Anteile führen zu qualifiziertem Wissen über Methoden der Künstlichen Intelligenz. Es wird eine solide Basis geschaffen, auf der dann aufgebaut werden kann. Auch Mathematik, Physik, Englisch und Programmieren sowie betriebswirtschaftliche Grundlagen stehen auf dem Stundenplan. Im späteren Verlauf des Studiums werden die Inhalte dann von Aufgabe zu Aufgabe spezifischer.
Das Robotik-Studium gliedert sich in drei Abschnitte. Es beginnt mit dem Grundstudium, wo allgemeine Grundlagen und Grundlagen der Elektrotechnik erlernt werden. Dazu gehören Themen wie Elektronische Bauelemente und Schaltungstechnik, Elektrische Messtechnik, Digitaltechnik, Mikrocomputertechnik, Elektrische Antriebe und Netze sowie Grundlagen der Steuerungs- und Regelungstechnik. Im vierten oder fünften Semester folgt meist das Praxissemester, wo du dein erlerntes Wissen in einem Unternehmen praktisch umsetzt. Im dritten Teil des dualen Studiums stehen anwendungsorientierte Vertiefungsfächer mit verschiedenen Wahlmöglichkeiten auf dem Programm. Dazu gehören unter anderem Regelungs- und Stromrichtertechnik, Kinematik und Steuerung von Robotern, Bildverarbeitung, Motioncontrol sowie Hardware- und Softwareentwurf in der Automatisierungstechnik. Im siebten Semester wird die Bachelorarbeit geschrieben, meist mit einem begleitenden Seminar zu Methoden der Projektbearbeitung.
Kann ich mich im dualen Studium auch spezialisieren?
Du kannst dich im dualen Studium auch spezialisieren. Das geht über sogenannte Vertiefungsfächer, mit denen du einen Schwerpunkt auf bestimmte Bereiche setzen kannst. Dazu gehören zum Beispiel Sensor- und Aktortechnik, Fertigungstechnik, Simulationstechnik, Leittechnik, Industrierobotertechnik oder Roboterprogrammierung. An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) gibt es beispielsweise die Vertiefungen Industrielle Robotik, Mobile Robotik und Humanoide und Service Robotik. Industrielle Robotik beinhaltet Automatisierungs- und Produktionstechnik, Kollaborative Robotik, Kinematik und Dynamik serieller und paralleler Manipulatoren sowie Programmierung von Industrierobotern. Mobile Robotik befasst sich mit der Navigation und Kartierung, mit mobilen Plattformen in der Luft, an Land und im Wasser, mit Flugmechanik und mit Drohnen. Bei der Humanoiden und Service Robotik beschäftigst du dich mit Spracherkennung und Sprachsynthese, mit aufrechter Fortbewegung, Bionik und Human Robot Interaction (HRI). So kannst du dich individuell nach eigenem Interesse beruflich ausbilden.
Was mache ich in den Praxisphasen?
Im dualen Studium Robotik gibt es umfangreiche Praxisphasen und praktische Lehrveranstaltungen, die dich auf den beruflichen Alltag optimal vorbereiten und dich immer auf den neuesten Stand der Entwicklung bringen. Dein theoretisches Wissen wird durch praktische Anwendung gefestigt und vertieft – quasi durch Learning by doing . Dabei herrscht eine enge Vernetzung mit der lokalen und überregionalen Industrie und damit zu potenziellen Arbeitgebern. Oftmals wird in Teams mit anderen Studierenden, zum Teil aus anderen Studiengängen, zusammengearbeitet, um ein breites Fachwissen aufzubauen.
Duales Studium Intelligente Systeme und Smart Factory (ISSF)
An manchen Hochschulen hast du die Möglichkeit, den dualen Studiengang „Intelligente Systeme und Smart Factory“ zu belegen. Der mit ISSF abgekürzte Studiengang ist noch ziemlich neu und ähnelt dem dualen Studium Robotik in vielen Bereichen – ist aber etwas breiter aufgestellt. Das Studium vermittelt interdisziplinäre Kenntnisse aus den Bereichen Informatik und Elektro- bzw. Produktionstechnik.
Worum geht es beim dualen Studium Intelligente Systeme und Smart Factory?
ISSF beschäftigt sich mit zwei großen Bereichen: Intelligente Systeme und Smart Factory. Im Studium lernst du einerseits wie du intelligente Systeme aufbaust und programmierst und andererseits wie du diese kostengünstig und effizient produzieren lassen kannst (Smart Factory).
Im Studium dreht sich alles um das Zusammenspiel beziehungsweise die Vernetzung von Anlagen. Da spielt der Bereich Robotik eine wichtige Rolle – das Fach steht ebenso auf dem Stundenplan wie Informatik, Elektrotechnik und Automatisierungstechnik.
Im Laufe des Studiums wirst du dich unter anderem auch mit folgenden Themen beschäftigen:
- KI in der Anwendung
- Cloud Computing
- Digitalisierung in der Produktion
- Elektrische Antriebssysteme
- Ingenieurmathematik
- Sensorik
Intelligente Systeme
Grundsätzlich geht es bei den intelligenten Systemen um die Kommunikation verschiedener „Produkte“. Das kann zum Beispiel ein Smart-TV sein, der über eine Internetverbindung die Nutzung interaktiver Apps ermöglicht. Durch die Digitalisierung sind in den letzten Jahren immer mehr Produkte auf den Markt gekommen, die als intelligente Systeme gelten. Das fängt bei Photovoltaikanlagen an und geht über moderne Waschmaschinen mit App-Steuerung bis hin zu Saug- und Mährobotern.
Smart Factory
Die Herstellung intelligenter Systeme ist gar nicht so einfach. Abgesehen von der ganzen Technik, die dahinter steckt, werden für die Produktion auch jede Menge Rohstoffe gebraucht – und die sind teilweise ziemlich selten. Damit die Produktion möglichst kosteneffizient und ressourcenschonend erfolgt, braucht es intelligente Fabriken – oder auf Englisch Smart Factory.
Gehalt
Was verdiene ich während des dualen Studiums?
Es gibt zwei Möglichkeiten, das duale Studium Robotik zu absolvieren. Entweder es findet parallel in der Uni und im Unternehmen statt – dann erhältst du ein Ausbildungsgehalt vom Unternehmen – oder es handelt sich um ein Studium mit vertiefter Praxis. Das nennt man auch praxisintegrierend. In diesem Falle machst du lediglich ein Praxissemester, was zwar vergütet wird, du bekommst jedoch kein klassisches Ausbildungsgehalt. Wenn du ein Gehalt bekommst, dann ist das abhängig von der Größe des Unternehmens und davon, ob es einen Tarifvertrag gibt oder nicht. Du kannst dich an den Gehaltszahlen des duales Studiums Automatisierungstechnik orientieren. Da liegt das Ausbildungsgehalt zwischen 724 und 1014 Euro brutto im Monat.
Was für ein Gehalt bekomme ich nach dem dualen Studium Robotik?
Nach dem dualen Studium hängt dein Einstiegsgehalt stark von der Branche, der Größe des Unternehmens und deinen persönlichen Fähigkeiten ab. Je nach dem, ob du nach Tarif bezahlt wirst oder du dein Gehalt selbst verhandeln musst, liegt das etwa zwischen 4.500 und 5.000 Euro brutto pro Monat.
Wie viel kann ich mit dem dualen Studium Robotik später verdienen?
Dein Verdienst wird mit zunehmender Berufserfahrung natürlich steigen. Es kommt jedoch auch drauf an, ob du dich auf bestimmte Bereiche spezialisiert hast und vielleicht sogar zu einem Experten für ein bestimmtes Fachgebiet geworden bist. Das Gehalt kann dann auf bis zu 7.000 Euro brutto pro Monat steigen.
Karriere
Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?
Es bietet sich an, den Master direkt an den Bachelor anzuschließen. So erweiterst und vertiefst du dein erlerntes Wissen. Zusätzlich kannst du dich auf bestimmte Bereiche spezialisieren, sodass du auch für Führungsaufgaben besser qualifiziert bist. Das kann zum Beispiel im Bereich Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik oder Wirtschaftsinformatik sein. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, sich in einem ganz bestimmten Bereich der Robotik oder der Automatisierung weiterzubilden. So kannst du Expertin werden in Bereichen wie Mobile Roboter, Autonome Systeme, Optische Sensorik, Faserverbund- und Sonderwerkstoffe, Regelungstechnik oder Elektrische Antriebe und Getriebetechnik.
Wie sind die Zukunftsaussichten als Absolvent des dualen Studiums Robotik?
Die Zukunftsaussuchten für Robotik-Ingenieurinnen und -Ingenieure sind sehr gut. Es herrscht eine zunehmende Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen in der Industrie und im Alltag, zum Beispiel in der Automobilproduktion und bei den Werkzeugmaschinenherstellern. Daher gibt es einen wachsenden Bedarf an Robotern und an Arbeitskräften, die diese auch entwickeln können. Gleichzeitig bist du auch qualifiziert für Tätigkeiten in den Bereichen Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau, was dich zu einem Allround-Talent macht. Zusätzlich werden in den nächsten Jahren wesentlich mehr Ingenieure aus dem Berufsleben ausscheiden als zurzeit ausgebildet werden. Der Studiengang bildet dich noch dazu zu einem Experten auf deinem Gebiet aus, was dich auch fachlich zu einer gefragten Person macht.
Bewerbung
Was sind die Voraussetzungen für die Bewerbung um ein duales Studium Robotik?
Für das duale Studium Robotik brauchst du das Abitur, die Fachhochschulreife oder eine gleichwertige Hochschulzulassung. Manchmal kannst du dich auch mit einer Meisterprüfung, einer gleichgestellten berufliche Fortbildungsprüfung oder mit einem fachgebundenen Zugang für besonders qualifizierte Berufstätige bewerben. Zusätzlich sind sehr gute Mathe-, Physik- und Englischkenntnisse ein Muss – ein Nachweis dafür muss allerdings nicht erbracht werden.
Was verschafft mir einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern?
Einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern hast du, wenn du vor dem dualen Studium schon praktische Erfahrungen im Bereich Robotik gemacht hast. Es ist zwar meist kein Praktikum für die Bewerbung erforderlich, aber wenn du zeigen kannst, dass du schon ein bisschen Praxiserfahrung sammeln konntest, dann ist das ein deutlicher Pluspunkt. Manchmal werden für Studieninteressierte ohne Abitur auch Mathe-Vorkurse an der Hochschule angeboten. Zusätzlich kannst du auch deine technischen Erfahrungen von Zuhause mit in die Bewerbung schreiben, sofern sie für das duale Studium relevant sind.
Wie läuft das Bewerbungsverfahren für das duale Studium ab?
Du bewirbst dich in der Regel online bei deiner gewünschten Hochschule. Informiere dich vorher auf der Homepage, welche Dokumente du einreichen musst und wie die Bewerbungsfristen sind. Meist beginnt der Bewerbungszeitraum im Mai, was aber von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich sein kann. Da du oft nicht parallel mit dem Studium in einem Unternehmen arbeitest, sondern nur ein Praxissemester absolvierst, wird deine Hochschul-Bewerbung nicht vom Unternehmen vorgenommen. Es kann vorkommen, dass es Kooperationen von Hochschulen mit bestimmten Unternehmen gibt, aber meist musst du dir selbst einen Praxispartner suchen – und das oftmals schon vor Beginn des dualen Studiums. Je nach Hochschule können Studienbeiträge oder Studiengebühren anfallen.
Wie läuft die Immatrikulation an der Hochschule ab?
In der Regel ist das duale Studium zulassungsfrei – das heißt, du brauchst keine bestimmte Durchschnittsnote. An einigen Hochschule sieht das aber anders aus, also informiere dich am besten vorher, wo du dich unter welchen Voraussetzungen einschreiben kannst. Für die Immatrikulation musst du dich bei der Uni direkt online in den vorgegebenen Fristen bewerben – und oftmals musst du auch deinen Vertrag mit dem Ausbildungsunternehmen vorzeigen. Du bekommst dann schriftlich Bescheid, ob du angenommen wurdest oder nicht.
Was soll ich beim Vorstellungsgespräch anziehen?
Für das Einschreiben an der Hochschule ist kein Vorstellungsgespräch vorgesehen. Wenn du dich für die Praxisphase in einem Unternehmen bewirbst, dann solltest du im Vorstellungsgespräch auf den Business-Casual-Style zurückgreifen. Es kommt natürlich immer auf die Firma und auf die Branche an, aber mit einer dunklen Hose, einem schlichten Hemd bzw. mit einem mittellangen Rock und einer Bluse kannst du nichts falsch machen.
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