ODER
Nachdem ich meinen ursprünglichen Plan, Fluglotse zu werden, nicht verwirklichen konnte, war mir sofort klar, dass ich eine Karriere in der Wirtschaft anstreben möchte. Ich bin überzeugt, dass mir eine praxisorientierte Ausbildung, die mir tiefgehende Einblicke in die Wirtschaft bietet, einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern verschafft, die lediglich theoretische Erfahrungen vorweisen können.
Zudem wird meine Ausbildung vergütet, während ein Studium in der Regel keine finanzielle Entlohnung bietet.
Meine Erwartungen an die erste Ausbildung waren relativ hoch und ich wurde nicht enttäuscht.
Ich hatte mir einen modernen Arbeitsplatz mit netten Kollegen, eine kontinuierliche Bereitstellung von Aufgaben, die Integration in den Arbeitsalltag und eine ständige Weiterentwicklung gewünscht.
In den ersten sechs Monaten wurden diese Wünsche erfüllt. Zudem bin ich sehr gespannt, wie sich meine restlichen Jahre bei der VS GmbH entwickeln werden.
Als Azubi wurde ich mehr als gerecht behandelt. Ich hatte niemals das Gefühl der Unterlegenheit. Obwohl ich neu und noch unerfahren war, haben mich die Kollegen als vollwertiges Teammitglied wahrgenommen und mir bereits eigenständig Aufgaben übertragen.
Ihr rockt das, einfach trauen ;)
Da mein Hobby Schwimmen ist, bin ich häufig in der Schwimmhalle gewesen, wo man mir einen Minijob als Rettungsschwimmerin angeboten hatte. Während meiner Schulzeit war ich dann meist am Wochenende als Rettungsschwimmerin tätig.
Dadurch, dass ich vorher schon als Rettungsschwimmerin am Wochenende gearbeitet hatte, hatte ich schon einen guten Einblick was die Aufgaben sind. Mit der Ausbildung kamen einige Aufgaben und Arbeitszeiten, die ich vorher noch nicht kannte. Wie zum Beispiel die Frühschicht, Reinigungsaufgaben, die Technik, Schwimmkurse und Aquafitness Kurse.
Ich mache gerne Saunaaufgüsse (auch wenn diese kein offizielles Lernfeld darstellen). Die Entspannende und lockere Atmosphäre sagt mir zu und dass die Gäste sich immer über die Aufgüsse und die Durchführung freuen.
Zudem ist jede Schicht anders. Das heißt, dass man zwar pro Schicht seine geregelten Aufgaben hat, diese aber auch variieren können. So hat man in der Frühschicht viel mit der Reinigung und Instandhaltung zu tun, in der Spätschicht viel mit den Gästen und deren Betreuung.
Während des Badebetriebes gibt es vielseitige und abwechslungsreiche Aufgaben; wie die Badeaufsicht, Kasse, Sauna und einen kleinen Teil in der Technik.
In diesem Job arbeitet man mit Menschen jeden Alters. In den Schwimmkursen sind kleinere Kinder, bei der Seniorengymnastik ältere Menschen und während des normalen Bade- und Saunabetriebs kommt man in Kontakt mit vielen Altersgruppen.
Dinge die ich nicht so gerne gemacht habe gibt es direkt nicht. Es kommt natürlich vor, dass Gäste genervt oder unzufrieden mit irgendeinem Zustand oder einer Vorschrift sind, weshalb es an manchen Stellen zu "Auseinandersetzungen" kommen kann.
Es kann jedoch einige Dinge geben die man als schlecht oder negativ ansehen könnte oder die nichts für einen sind.
Frühschicht bedeutet früh aufstehen (Arbeitsbeginn 5:30 Uhr) aber auch früh Feierabend.
Es kommt regelmäßig vor, dass am Wochenende gearbeitet werden muss (dafür bekommt man aber einen Tag in der Woche dann frei).
Der Job ist in einer Schwimmhalle und da es dort viel Wasser gibt kommt man auch viel mit Wasser in Kontakt. Außerdem ist so eine Schwimmhalle nicht gerade leise. Es gibt viele "laute" Geräusche zum Beispiel von dem bewegten Wasser und den Badegästen. Zudem hat die Luft in einer Schwimmhalle eine warme Temperatur, die angenehm für die nassen Badegäste sein soll aber heiß sein kann, wenn man aktiv arbeitet.
Der Regeldienstplan sieht wechselnde Schichten vor, das heißt es gibt immer unterschiedliche Arbeitszeiten, was schwierig für Hobbies mit zum Beispiel festen Trainingszeiten sein kann.
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