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Interview mit Riko

Riko
Duales Studium Mechatronik
Foto des/der Interview-Partners/in
21 Jahre
6. Semester
Was hat dich dazu motiviert, ein duales Studium im Bereich Mechatronik zu beginnen und warum hast du dich für AZO entschieden?

Durch meine Interessen in den Fächern Mathematik und Physik war für mich klar, dass ich ein praxisnahes Ingenieursstudienfach wählen will. Aufgrund weiterer außerschulischer Interessen in den Fachbereichen Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau kam für mich nur die Fusion aus allen Fachbereichen in Frage: die Mechatronik.

Durch Gespräche mit meinem Umfeld, kristallisierte sich AZO als sehr guter dualer Partner heraus. Nach meinem Bewerbungsgespräch, bei dem ich mich gleich mit meinem Ausbilder auf fachlicher und kommutativer Ebene gut verstanden haben, entschied ich mich für AZO.

Welche technischen Projekte oder Aufgaben haben dir bisher im Unternehmen am meisten Spaß gemacht?

Das Azubiprojekt, die zweite Projektarbeit im vierten Semester und aktuell meine Bachelorarbeit haben mich fachlich, aber auch interdisziplinär gefordert und gefördert. Gleichzeitig haben mir diese Projekte sehr viel Spaß gemacht. 

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse hast du durch deine Praxisphasen im Unternehmen besonders weiterentwickeln können?

Meine fachlichen Kenntnisse in den Bereichen: Konstruktion, Elektrotechnik, Metallbearbeitung und der SPS-Programmierung konnte ich in meinen Praxisphasen durch Einsätze in den jeweiligen Abteilungen verbessern.

Wie erlebst du die Unterstützung durch deinen Ausbilder und Kollegen im Unternehmen während deiner Praxisphasen?

Über meine Praxisphasen hinweg, erhalte ich viel Unterstützung von meinem Ausbilder und meinen Kollegen. Bei Fragen hat jeder ein offenes Ohr und nimmt sich die Zeit um mich bei Fragen zu unterstützen.

Was sind aus deiner Sicht die größten Vorteile eines dualen Studiums gegenüber einem rein akademischen Studium?

Einer der größten Vorteile den ich sehe ist die Praxiserfahrung. Durch den Einsatz beim dualen Partner erhält man schon viele Einblicke in die verschiedenen möglichen Berufswege und kann im Verlauf des Studiums schon erste Erfahrungen sammeln.

Mit der engen Verknüpfung von Theorie und Praxis lernt man, meiner Meinung nach, in den Theoriephasen nachhaltiger, da der Zweck des Gelernten schon bekannt ist.

Welche Aspekte deines dualen Studiums haben deine Sicht auf Teamarbeit und interdisziplinäre Zusammenarbeit verändert?

Vor allem das Azubiprojekt der Firma AZO im 2. Ausbildungsjahr, bei dem alle Azubis und Studenten des 2. Ausbildungsjahres zusammen ein Projekt meistern. Hier musste die interdisziplinäre Zusammenarbeit stimmen und als Einzelperson musste man auch Aufgaben aus einem anderen Bereich übernehmen. Hier war eine gute Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg.

Wie gut fühlst du dich durch das duale Studium auf die Anforderungen im Beruf vorbereitet?

Sehr gut, da schon im Laufe meines Studiums auf meinen Berufswunsch eingegangen wurde. So steht dem erfolgreichen Berufsstart nichts im Wege.

Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft nach dem dualen Studium vor bzw. weißt du schon, was du nach dem dualen Studium machen wirst?

Ich werde als Serviceingenieur bei AZO bleiben, da mich das Umfeld, die Unternehmenskultur sowie die Tätigkeit sehr begeistern.

Wie würdest du die Unternehmenskultur hier beschreiben, und inwiefern hat sie dein Lernen und Arbeiten beeinflusst?

Sehr freundlich, offen und hilfsbereit. So hatte ich bei Fragen immer einen hilfsbereiten Ansprechpartner und konnte mich stetig verbessern.

Welche Tipps würdest du Studieninteressierten auf Ihrem Weg mitgeben?

Der größte ist: Bleibt am Ball. Passt auf, dass ihr den Anschluss in den Vorlesungen nicht verliert und stetig vor- und nacharbeitet. Das hilft euch in den Prüfungsphasen gezielt lernen zu können. Auch wenn es mal schwerer ist, bleibt dabei und zieht das Studium durch. Es wird sich lohnen.

Interview mit Jan

Jan
Duales Studium Wirtschaftsinformatik
Foto des/der Interview-Partners/in
24 Jahre
3. Semester
Was hat dich dazu motiviert, nach deiner Ausbildung und der anschließenden Berufserfahrung im IT-Bereich ein duales Studium in Wirtschaftsinformatik zu beginnen?

Um diese Frage beantworten zu können, muss ich etwas weiter ausholen. Die Ausbildung zum Fachinformatiker umfasst sowohl technische als auch wirtschaftliche Inhalte. Daher besucht man während der Ausbildung die ZGB in Buchen für den technischen Teil sowie die Frankenlandschule in Walldürn für den wirtschaftlichen Teil. Diese Kombination aus beiden Bereichen hat mir bereits während der Ausbildung sehr gut gefallen und war letztlich der ausschlaggebende Grund, warum ich mich für ein Studium der Wirtschaftsinformatik entschieden habe. Nach meiner Ausbildung gehörte die Betreuung der Mobilfunkinfrastruktur zu meinen Hauptaufgaben. Auch hier zeigte sich erneut die Verbindung von Technik und Wirtschaft: Zum einen war ich für die Einrichtung und Verwaltung von Smartphones zuständig, zum anderen für die Verwaltung und Abrechnung der Mobilfunkverträge. Diese Mischung aus Wirtschaft und Informatik zieht sich somit durch mein ganzes Berufsleben und machte mir die Entscheidung für den Studiengang Wirtschaftsinformatik sehr leicht. 

Welche Gründe gab es für dich, nach deiner Zeit als Mitarbeiter in der IT, wieder für das duale Studium bei uns im Unternehmen anzufangen?

Auch für diese Frage muss ich etwas weiter ausholen. Im Jahr 2014 lernte ich das Unternehmen AZO zum ersten Mal während eines einwöchigen Praktikums in der IT-Abteilung kennen. Schon während dieses Praktikums fühlte ich mich im Unternehmensumfeld sehr wohl. Besonders die Mitarbeiter und mein Betreuer, der auch heute noch bei AZO tätig ist, sind mir in positiver Erinnerung geblieben. Umso mehr freute ich mich, dass ich im Jahr 2016 meine Ausbildung bei AZO beginnen konnte. Während dieser Zeit bemerkte ich, wie viel Wert das Unternehmen auf seine Auszubildenden legt. Sowohl schulisch als auch betrieblich wurden wir immer gefördert. Auch der umfangreiche Ausbildungsinhalt gefiel mir sehr, und ich konnte in diesen drei Jahren viel lernen. Aufgrund dieser durchweg positiven Erfahrungen war für mich schnell klar, dass ich meinen weiteren beruflichen Weg mit AZO fortsetzen möchte. 

Wie empfindest du die Balance zwischen Theoriephasen an der Hochschule und den Praxisphasen im Unternehmen, insbesondere im Vergleich zu deiner vorherigen Zeit als Auszubildender?

Ich finde, dass die Balance zwischen Theorie und Praxis sowohl in der Ausbildung als auch im Studium genau richtig ist. In der Ausbildung ist es meiner Meinung nach besonders wichtig, die täglichen oder wöchentlichen Abläufe im Betrieb mitzubekommen, um stets auf dem Laufenden zu sein und das betriebliche Geschehen besser zu verstehen. Zudem können die Ausbilder bei Problemen in der Berufsschule sofort eingreifen und den Auszubildenden unterstützen, was ich in jungen Jahren für sehr wichtig halte. Im Studium hingegen sind die Lerninhalte oft komplexer. Die Studierenden sind in der Regel älter und selbstständiger als die Auszubildenden. Daher empfinde ich die Balance zwischen Theorie- und Praxisphasen im dualen Studium als optimal. 

Kannst du ein Beispiel nennen, wie du dein bereits vorhandenes Wissen aus der IT-Ausbildung und Berufserfahrung im Studium oder in deinen Praxisphasen nutzen konntest?

Vor allem in den Vorlesungen im ersten Semester, in denen es um die Grundlagen der IT und Wirtschaft geht, konnte ich auf viel Wissen aus meiner Ausbildung und meiner Berufserfahrung zurückgreifen. Dieses Vorwissen half mir, die Inhalte besser zu verstehen. Im weiteren Verlauf des Studiums werden die Themen jedoch vertieft und es kommen neue Bereiche hinzu, in denen mein Vorwissen nicht immer ausreichte. 

Wie gut fühlst du dich durch das duale Studium auf die zukünftigen Anforderungen in der Wirtschaftsinformatik vorbereitet, verglichen mit der Ausbildung?

Grundsätzlich wird sowohl im Studium als auch in der Ausbildung ein breites, allgemeines Wissen vermittelt. Da die IT jedoch viele spezialisierte Bereiche umfasst, ist es oft notwendig, sich in einem bestimmten Themenfeld zusätzlich zu vertiefen – was nicht immer vollständig durch das Studium oder die Ausbildung abgedeckt wird. Allerdings bietet das Studium im Vergleich zur Ausbildung eine deutlich tiefere und ausführlichere Auseinandersetzung mit den Inhalten, wodurch ich mich insgesamt wesentlich besser auf die zukünftigen Anforderungen vorbereitet fühle. 

Wie würdest du jemandem ohne technisches Hintergrundwissen erklären, was du im Bereich Wirtschaftsinformatik genau machst?

Ein Wirtschaftsinformatiker fungiert als „Brückenbauer“ zwischen der IT und der Betriebswirtschaft. Er verbindet technisches Wissen mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, um sicherzustellen, dass technische Lösungen den geschäftlichen Anforderungen entsprechen. Wirtschaftsinformatiker arbeiten häufig an Softwareprojekten, wo sie als „Übersetzer“ agieren, indem sie die Bedürfnisse der Wirtschaft in technische Anforderungen umsetzen. Sie analysieren, wie Technologie die Geschäftsprozesse optimieren kann, und entwickeln Strategien zur Implementierung von IT-Systemen, um die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu steigern. 

Was würdest du anders machen, wenn du am Anfang deines dualen Studiums stehen würdest, und würdest du wieder denselben Weg gehen?

Wenn ich noch einmal am Anfang meines dualen Studiums stehen würde, würde ich mich wieder für denselben Weg entscheiden. Trotz der Herausforderungen und des hohen Anspruchs, die das Studium mit sich bringt, empfinde ich es als äußerst bereichernd. Die Themen sind nicht nur spannend, sondern vermitteln mir auch wertvolles Wissen, das über die Wirtschaftsinformatik hinausgeht. Ich habe in dieser Zeit nicht nur Fachkenntnisse erworben, sondern auch wichtige Fähigkeiten, die in verschiedenen Bereichen nützlich sind. Die praktischen Erfahrungen, die ich gesammelt habe, haben mein Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Technik und Wirtschaft enorm vertieft. Zusammengefasst würde ich also alles genauso machen. 

Interview mit Benno

Benno
Duales Studium Wirtschaftsingenieurwesen
Foto des/der Interview-Partners/in
22 Jahre
6. Semester
Welche Fähigkeiten und Interessen sollte man deiner Meinung nach mitbringen, um in diesem Studiengang erfolgreich zu sein?

Wer ein gutes technisches Verständnis und Mathekenntnisse mitbringt, kommt auf jeden Fall leichter durchs Studium. Am wichtigsten ist es aber ein Interesse an den vielen unterschiedlichen Themen/Fächern mitzubringen. Natürlich gibt es auch Fächer, die einem nicht gefallen, aber mit etwas Durchhaltevermögen kommt man auch leicht durch die trockenen Fächer.

Wie schwierig ist der Einstieg ins Studium, besonders wenn man noch keine Erfahrung in einem der beiden Bereiche hat?

Ich persönlich kam mit keiner Erfahrung in den wirtschaftlichen Fächern ins Studium. Das war aber absolut kein Problem, weil vieles von Grund auf erklärt wurde und die Dozenten immer offen für Fragen sind.

Wer technisch oder mathematisch nicht sehr begabt ist, muss das mit viel Fleiß ausgleichen. Es kann frustrierend sein, wenn man nach stundenlangem Lernen trotzdem nur knapp durchkommt, aber auch das gehört zum Studium dazu.

Hast du die Möglichkeit gehabt, im Rahmen des Studiums ins Ausland zu gehen?

Durch die DHBW Mosbach und die Unterstützung meiner Firma konnte ich für sechs Monate in den USA studieren. Es war eine der bereicherndsten Erfahrungen meines Lebens, die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.

Wie wichtig ist es, während des Studiums eine Fremdsprache zu beherrschen, und wie hast du das selbst umgesetzt?

Für das Studium an der DHBW reichen die Englischkenntnisse aus der Schule definitiv aus. Das Studieren im Ausland kann zwar etwas anspruchsvoller sein, ist aber selbst mit nicht so gutem Englisch möglich und gerade dann auch sehr hilfreich, um sein Englisch zu verbessern.

Wie viel Selbststudium ist nötig, um im Studium erfolgreich zu sein?

Ich habe in einer kleinen Lerngruppe fast jeden Tag nach den Vorlesungen 1-2 Stunden Übungsaufgaben gemacht und gelernt. Mit der zusätzlichen Zeit zum Lernen war die Klausurenphase dann auch gut zu meistern.

Wer bis zu den Klausuren mit dem Lernen wartet kann zwar durchkommen, muss aber auch mit dem dadurch entstehenden Stress klarkommen.

Was ist der wichtigste Rat, den du jemandem geben würdest, der sich für diesen Studiengang interessiert?

In Lerngruppen zu lernen ist oft effektiver und macht viel mehr Spaß als allein vorm Schreibtisch zu sitzen. Und man darf sich nicht zu sehr wegen den Klausuren stressen, im Notfall hat man immer einen Zweitversuch um zu bestehen.

Interview mit Christoph

Christoph
Duales Studium Maschinenbau
Foto des/der Interview-Partners/in
25 Jahre
5. Semester
Warum hast du dich für das duale Studium Maschinenbau mit Schwerpunkt Verfahrenstechnik entschieden?

Da dieser Schwerpunkt eher unbekannter ist, bin ich erst sehr spät darauf gekommen. Das Verständnis zur Auslegung und Berechnung von Maschinen im Industriebreich hat mich dann aber ab meiner Ausbildung als Chemikant sehr interessiert. Dabei liegt im Bereich der Verfahrenstechnik der Schwerpunkt verstärkt auf dem Prozess und wie dieser optimal kontrolliert werden kann. Im Studium wird einem damit vermittelt, wie es der Mensch schafft die komplexesten Phänomene berechenbar zu Quantifizieren und für sich zu Nutzen. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass der Studiengang das Maschinenbau pendant zum Chemieingenieurwesen ist.

Wie hat dich das Studium bisher fachlich und persönlich weitergebracht?

Fachlich habe ich sowohl in der Hochschule als auch bei AZO sehr viel Input bekommen. Dabei orientierten sich die meisten Vorlesungen an der Lösung für typische Ingenieursproblemen. Die praxisorientierte Bildung lässt einen dadurch auch an tatsächlichen internen Firmenproblemen mitarbeiten und fördert so auch eine persönliche Weiterentwicklung. Dadurch habe ich während der Studienzeit echte Ergebnisse abliefern und der Firma helfen können, wodurch ich meine fachliche und persönliche Weiterentwicklung direkt bemerken konnte.

Welche Bedeutung haben Labore und Versuchsanlagen für dein Studium?

Eine sehr große! Hypothesen zur Weiterentwicklung der Anlagen müssen im Versuch bestätigt werden, um sie wissenschaftlich zu beweisen. Dabei werden die meisten Ansätze zuerst im Labormaßstab getestet, bevor Sie ins Technikum bei AZO kommen. Es gab daher Praxisphasen, in denen ich dauerhaft im Labor und Technikum anwesend war und tatkräftig von den Mitarbeitern dort unterstützt wurde!

Welche Anwendungen der Verfahrenstechnik hast du schon während deines Studiums kennengelernt?

Das Verhalten von Schüttgütern ist Kernkompetenz der Firma und dadurch war auch für mich der größte Berührungspunkt, die mechanische Verfahrenstechnik. Dazu gehören auch das Auslegen und die Layouterstellung für unsere Anlagen. Zudem durfte ich die Anlagensicherheit und Prozesskontrolle bei AZO kennenlernen. An der Hochschule ist das Themengebiet dabei breiter gefächert und umfasst auch andere Aspekte der Verfahrenstechnik, wie thermische [Wärmeübertrager…] und chemische [Reaktoren...] Verfahrenstechnik oder Energietechnik [Gaskraftwerke...].

Warum würdest du unser Unternehmen für ein duales Studium empfehlen?

Ich habe meine Ausbildung in einem der größten Chemiekonzerne der Welt abgelegt und wollte gerne einen persönlicheren Bezug zur Firma und mehr individuelle Verantwortung übernehmen. Daher war es mir wichtig einen mittelständischen Familienbetrieb zu finden, der große Wertschätzung auf die Ausbildung legt, was ich so bei AZO wiedergefunden habe. AZO ist Goldpartner der Hochschule und ermöglichte es mir nicht nur Einblicke in die eigenen Tätigkeiten zu geben, sondern schickte mich auch in andere Betriebe. Dabei habe ich auch ein Grundpraktikum der Metallbearbeitung absolvieren können.

Wie eng ist die Zusammenarbeit mit Unternehmen in deinem Studiengang?

Der Studiengang stellt über den Verlauf des Studiums Projektarbeiten, die in den Praxisphasen bearbeitet werden sollen. Dabei werden die Themengebiete durch den Arbeitgeber ausgewählt und passend auf den Studenten zugeschnitten, auch meine eigenen Wünsche konnten dabei miteinfließen. Da AZO zudem ein wichtiger Partner der Hochschule ist, ist ein Dialog der beiden Ausbildungsstätten immer gegeben und verbessert durch Feedback von AZO auch den Studiengang. AZO ist den meisten Dozent an der Hochschule bekannt und positiv konnotiert.

Wie wird im Studium mit modernen Herausforderungen wie Klimawandel oder Energieeffizienz umgegangen?

Die Verfahrenstechnik ist ein relevanter Studiengang, was das Thema Energietechnik angeht. Dabei durften wir bereits unterschiedlichste Kraftwerke berechnen und verstehen, wie Energie effizient und nachhaltig gewonnen werden kann. Auch Ausflüge von der Hochschule zum Kohlekraftwerk in Mannheim wurden veranstaltet. Dabei konnten wir einen Einblick in den realen Energiekreislauf deutscher Städte gewinnen und Problematiken dabei kennenlernen. Auch die reinen Studienprojekte der Hochschule sind aktuell und ermöglichten uns in die verfahrenstechnische Projektabwicklung für die Energiegewinnung aus Wasserstoff Einblick zu erhalten. Energieeffizienz an den Maschinen wird auch bei AZO sehr geschätzt und benötigt ausgebildete Studenten, die sich mit den Grundlagen des Ingenieurwesens auskennen, um die Nachhaltigkeit des Unternehmens weiter zu verbessern.

Wie wichtig ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit in deinem Studium?

Bei meinen eigenständigen Projekten musste ich mit Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen Kontakt aufnehmen und konnte so auch den Aufbau und die Funktionsweise des Familienunternehmens besser nachvollziehen. Mitarbeiter aus anderen Fachrichtungen aber auch erfahrenes Personal, ermöglichte es mir kritische Meinungen und andere Sichtweisen für meine Projekte aufzuweisen, ohne die ich nicht so erfolgreich gewesen wäre. Dabei habe ich soziale, fachliche und methodische Kompetenzen ausgebessert, die mir nicht nur im Arbeitsalltag behilflich sind und meinen Horizont erweitern konnten.