Häufige Fragen zur Ausbildung – akustik-heroes.de

Was macht ein Hörakustiker eigentlich?
Hörakustiker sind in erster Linie Digital-Handwerker und verbessern die Lebensqualität von Menschen mit einer Hörminderung. Dabei verfolgen sie einen ganzheitlichen Ansatz: Zuerst prüfen sie mit modernster Technik den Hörbedarf und finden in der Beratung mit viel Einfühlungsvermögen die individuelle Lösung für bestmögliches Hören. Zudem fertigen die Hörakustiker in Handwerksarbeit individuelle Ohrpassstücke für Komfort und programmieren die digitalen Hörsysteme.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
Auch wenn die Hörlösungen der Kunden immer individuell sind, ist der Tagesablauf eines Hörakustikers sehr strukturiert. Denn um sich Zeit für die Kunden zu nehmen, wird mit einem Termin-Management gearbeitet. In erster Linie lassen sich die Anforderungen in drei Kategorien einteilen: Hörgeräte-Anpassung, Beratung in den Bereichen Gehörschutz und In-Ear-Monitoring sowie Service-Check.
Wie verläuft die Ausbildung und wie lange dauert sie?
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre, kann aber bei guten Noten auch um ein halbes Jahr verkürzt werden. Sie erfolgt im dualen Ausbildungsmodell. Die praktischen Erfahrungen sammelst Du im Fachgeschäft. Die Theorie erlernst Du an der Landesberufsschule für Hörakustikerinnen und Hörakustiker in Lübeck – in acht Unterrichtsblöcken à vier Wochen. Alle Details zur Schule, zum Wohnen sowie zum Campus-Freizeitangebot findest Du auf https://www.lbs-hoerakustik.de/.
Was sind meine Aufgaben während der Ausbildung?
Die Ausbildung ist abwechslungsreich, spannend und Du lernst die verschiedenen Tätigkeitsfelder kennen. In der Werkstatt beispielsweise fertigst Du individuelle Ohrpassstücke an. Im Akustik-Studio wirst Du an das Gespräch und die Beratung von Kunden herangeführt. Du erhältst das Fachwissen für Hörtests und die Interpretation des Hörbedarfs. Die Programmierung und Konfiguration digitaler Hörsysteme gehören ebenso zu den Lerninhalten wie deren Pflege und Reparatur.
Kann ich mich umschulen lassen? (Quereinsteiger)
Dir stehen viele Türen offen. Du kannst erstmal Berufserfahrung als Geselle*in sammeln und später die Meisterschule besuchen. Das ist die Voraussetzung, um Dich selbstständig zu machen. Oder Du fasst Fuß in der Industrie. Ausgebildete Hörgeräteakustiker*innen mit Abitur können sogar noch ein Studium absolvieren. Denn mit Bachelor- und Masterabschlüssen in Hörtechnik und Audiologie oder Medizinischer Technik bieten sich weitere Berufs- und Karrierechancen.
Welche Berufschancen habe ich nach der Ausbildung?
Dir stehen viele Türen offen. Du kannst erstmal Berufserfahrung als Geselle*in sammeln und später die Meisterschule besuchen. Das ist die Voraussetzung, um Dich selbstständig zu machen. Oder Du fasst Fuß in der Industrie. Ausgebildete Hörgeräteakustiker*innen mit Abitur können sogar noch ein Studium absolvieren. Denn mit Bachelor- und Masterabschlüssen in Hörtechnik und Audiologie oder Medizinischer Technik bieten sich weitere Berufs- und Karrierechancen.
Bewerbungstipps – Deine 5 Schritte zur erfolgreichen Bewerbung:

1. Die Bewerbung im Allgemeinen

Das ist der erste und wichtigste Schritt: Bereite Deine Bewerbungsmappe vor. Diese sollte insbesondere einen tabellarischen Lebenslauf, das Anschreiben sowie die erforderlichen Zeugnisse (Zwischen- bzw. Abschlusszeugnis) beinhalten.


2. Anschreiben – die passenden Worte finden

Die wichtigste Frage: Warum willst Du diesen einen Ausbildungsplatz bei diesem einen Fachgeschäft? Genau das solltest Du als Motivation im Anschreiben zum Ausdruck bringen. Doch wie findest Du die richtigen Worte? Was hier helfen kann: Lies Dir ganz genau die Stellenanzeige durch und gehe auf jeden der aufgelisteten Anforderungspunkte gezielt, aber knackig ein. Hilfreich kann dabei auch ein Blick auf die Homepage des Unternehmens sein. Denn meistens lässt sich aus der Unternehmensphilosophie herausfiltern, was dem Arbeitgeber wichtig ist.


3. Lebenslauf mit persönlicher Note

Ja, ein Lebenslauf sollte tabellarisch und übersichtlich sein. Aber langweilig? Genau wie im Anschreiben kannst Du auch den Lebenslauf mit Deiner persönlichen Note prägen. Die Kunst hier ist es, weder zu knapp noch zu ausschweifend von Dir zu erzählen. Der Lebenslauf sollte vor allem übersichtlich und vollständig sein. Liste zunächst alle harten Fakten auf. Schulischer Werdegang, Sprachkenntnisse, Praktika etc. Deine Soft Skills solltest Du ebenfalls erwähnen. Das können beispielsweise Hobbys, ehrenamtliche Aktivitäten oder besondere Begabungen sein.


4. Das Bewerbungsgespräch – aufgeregt?

Das ist völlig in Ordnung. Zeigt ja, dass Du den Job wirklich willst. Im Vorfeld stellen sich die meisten die Frage, wie so ein Gespräch abläuft und wie Du Dich darauf vorbereiten kannst. Folgende Punkte können Dir vor und während des Gesprächs Sicherheit geben:

• Informiere Dich über das Unternehmen (so wie für das Anschreiben).
• Plane Deine Selbstpräsentation (die wichtigsten Infos über Dich und Deine Stärken).
• Wähle für das Gespräch ein gepflegtes Outfit – passend zum Job.
• Achte auf Deine Körpersprache.
• Egal, wie das Gespräch verlaufen ist: Bedanke Dich dafür.


5. Geschafft!

Das Bewerbungsgespräch liegt hinter Dir, wie ist es gelaufen? Wenn es geklappt hat: Herzlichen Glückwunsch! Wenn nicht: Sei nicht traurig. Filtere für Dich heraus, was beim Gespräch aus Deiner Sicht gut und schlecht war. Diese Erfahrungen helfen Dir für die nächste Bewerbung.
 

Alles Gute und viel Erfolg!