1 Bewertungen von Azubis

100%

Weiterempfehlung

Einblicke, Perspektiven und freie Stellen Ausbildung
Maschinentechniker/in

Tätigkeiten in diesem Beruf
Grafik: Ausbildung Maschinentechniker/in
Grafik: Ausbildung Maschinentechniker/in

Berufsüberblick.
Die wichtigsten Infos.

AusbildungsartWeiterbildung
Empf. SchulabschlussMittlere Reife
Ausbildungsdauer2-4 Jahre
ArbeitszeitWerktags

Allgemeine Infos

Hast du Lust, in einem von Deutschlands größten und wichtigsten Industriezweigen zu arbeiten und dort eine mittlere Führungsposition einzunehmen? Dann mach doch die Weiterbildung zum Maschinentechniker und werde der nächste große Star im Maschinenbau. Als Maschinentechniker bist du dann eine Art Verbindung zwischen den Facharbeitern und den Ingenieuren und in jeder Branche der technischen Fertigung und Produktion gefragt. Sowohl Wirtschaft als auch Industrie brauchen dich, damit du ihre Arbeitsschritte organisierst, die Fertigung planst und dich um ihre Maschinen kümmerst.

Bild aus dem Text zu Maschinentechniker/in

Wie läuft die Weiterbildung zum Maschinentechniker ab?

Wenn du schon eine Ausbildung im technischen Bereich abgeschlossen hast, dann darfst du an der schulischen Weiterbildung zum Maschinentechniker teilnehmen. Dabei handelt es sich übrigens um eine Art buntes Konfetti aus den verschiedensten Bereichen. Natürlich kommen vor allem Grundlagen aus dem Ingenieurbereich dran, wie zum Beispiel Mechanik, Metallurgie oder Maschinenelemente. Weil du für diese Fächer auch Physik- und Mathekenntnisse brauchst, werden auch diese im Unterricht behandelt. Ebenso solltest du dich nach der Weiterbildung mit betriebswirtschaftlichen Themen auskennen – deswegen werden auch BWL Grundlagen unterrichtet. Aber wenn du jetzt Angst bekommst, dass du bei so viel Theorie eventuell die Hälfte deiner Ausbildung dadurch verpasst, dass du vor Langeweile einschläfst, sei unbesorgt. Obwohl die Ausbildung zum Maschinentechniker ausschließlich in der Schule stattfindet, ist sie trotzdem sehr praxisorientiert, damit du als fertig ausgebildeter Techniker nicht nur in der Theorie fit bist.

Und fit solltest du auf jeden Fall sein, denn du trägst ganz schön viel Verantwortung. Meistens musst du den Überblick über einen verdammt verzweigten Kreislauf von Produktionsprozessen behalten. Die einzelnen Etappen dieses Kreislaufes zu beaufsichtigen ist dann deine Aufgabe. Welche Etappe das genau ist, das ist hauptsächlich abhängig davon, in welcher Branche, welchem Unternehmen und in welcher Abteilung du als Maschinentechniker arbeitest. Ausgebildet bist du aber für alle Etappen, sei es die Konstruktion, die Montage, im Vertrieb mit Kunden, auf Reisen oder im Büro.

Übrigens schließt man die Weiterbildung zum Maschinentechniker in Vollzeit nach zwei Jahren ab. Du kannst sie aber auch berufsbegleitend und in der Abendschule absolvieren, was dann etwa vier Jahre dauert. Während du in deiner Ausbildung zum Maschinentechniker nicht immer einen Schwerpunkt setzen musst, ist es in den meisten Bundesländern trotzdem üblich, dass du dich spezialisierst. Zum Beispiel kannst du dich hauptsächlich auf die Konstruktion der Elektrotechnik oder der Fertigungstechnik konzentrieren, je nachdem wo deine Stärken liegen. Je nach Spezialisierung ändert sich dann natürlich später auch dein Berufsbild. Hast du deine Ausbildung zum Maschinentechniker erfolgreich abgeschlossen, dann steht es dir frei, die Prüfung zum „Staatlich geprüften Maschinenbautechniker“ abzulegen. Allerdings ist das kein Muss. Für die Jobaussichten und deinen späteren Verdienst ist es allerdings sinnvoll, die staatliche Abschlussprüfung zu machen. Und dann kannst du richtig durchstarten und dich auf einen abwechslungsreichen Job freuen.

Du solltest Maschinentechniker/in werden, wenn...
  1. dich sowohl Technik, als auch Betriebswirtschaft interessieren.
  2. du belastbar bist und auch unter Druck arbeiten kannst.
  3. Organisation und Koordination Stärken von dir sind.
Du solltest auf keinen Fall Maschinentechniker/in werden, wenn...
  1. es ein Alptraum für dich ist, viel beruflichen Kontakt zu anderen Menschen zu haben.
  2. du nicht dazu bereit bist, dich auch nach deiner Ausbildung ständig weiterzubilden.
  3. wenn deine Aufmerksamkeitsspanne so gering ist, dass…oh, ein Eichhörnchen!
Nach deiner Ausbildung kannst du…
  • Werkstoffe mit allen möglichen handwerklichen Techniken bearbeiten. Ob feilen, schleifen oder bohren, du hast es einfach drauf.
  • hübsche Bildchen malen. Ok, du bist danach nicht Picasso, aber deine technischen Zeichnungen und Skizzen sehen eingerahmt bestimmt auch super aus.
  • dafür sorgen, dass eine Maschine wieder 1A läuft, wenn sie vorher den Geist aufgegeben hat.
  • einen Arbeitsablauf planen, strukturieren, organisieren und dafür sorgen, dass alles glatt läuft.
  • die Qualität von Maschinen checken und sehen, ob sie stimmt oder etwas verbessert werden muss.

Gehalt

Fachkräftemangel, hurra! Als Maschinentechniker bist du ein gefragter Mann oder auch eine gefragte Frau. Hier verraten wir dir, mit welchem Gehalt du als Maschinentechniker rechnen kannst.

Was verdiene ich während und nach der Weiterbildung zum Maschinentechniker?

Aber fangen wir mal mit einer schlechteren Nachricht an, denn diese Ausbildung ist eine Weiterbildung und wird deswegen in den meisten Fällen nicht vergütet. Während staatliche Fachschulen in der Regel keine Gebühren erheben, kann es an einer privaten Technikerschule hingegen durchaus zu Extrakosten durch Lehrgangsgebühren kommen. Aber in manchen Fällen unterstützt dich auch der Betrieb, für den du arbeitest und finanziert die Fortbildung. Natürlich mit dem Hintergedanken, dass du danach dein Wissen auch weiter in der Firma einbringst.

Was genau du verdienst, das hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel davon, wo in Deutschland du eine Stelle bekommst. In verschiedenen Bundesländern wird nämlich auch unterschiedlich gezahlt. Dein Verdienst als Maschinentechniker hängt aber auch davon ab, ob die Firma für die du arbeitest tarifgebunden ist oder nicht. Allerdings ist auch zu beachten, dass Tarif nicht gleich Tarif ist, in der Chemiebranche verdient man z. B. meist mehr als in anderen Bereichen.

Wenn du noch ganz am Anfang stehst, wird dein Gehalt als Maschinentechniker in einem tarifgebundenen Unternehmen meist in die Tarifgruppe T3 eingestuft. Je nach Alter kann dein Einstiegsgehalt dann zwischen 1800 und 2400 Euro brutto im Monat schwanken. Wenn du Glück hast und die nötige Vorbildung mitbringst, beispielsweise durch Weiterbildungen, kannst du auch mit T4 anfangen. Das würde heißen, dass du anfangs zwischen 2100 und 2800 Euro verdienst.

Wenn dein Gehalt als Maschinentechniker an einen Tarifvertrag gebunden ist, dann hast du natürlich auch den Vorteil, dass dein Monatsgehalt nur ein Grundgehalt ist, und du noch mit weiteren Zulagen rechnen kannst. In der Probezeit zum Beispiel gibt es oft noch 10 % Leistungszulage. Und dann gibt es da natürlich noch das Urlaubs- und das Weihnachtsgeld. Mit den Jahren steigen die Berufserfahrung und somit auch dein Gehalt. Wenn du so richtig Karriere machst, kannst du also irgendwann sogar Spitzengehälter um die 6000 Euro brutto im Monat verdienen. In Unternehmen, die nicht tarifgebunden sind, fallen Verdienst und Zusatzleistungen oft etwas geringer aus. Wenn du aber sehr gute Arbeit leistest, kannst du dafür jederzeit über dein Gehalt als Maschinentechniker verhandeln.

Karriere

Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Ausbildung/Weiterbildung zum Maschinentechniker

Nach erfolgreichem Abschluss bist du berechtigt, die Berufsbezeichnung „Geprüfter Techniker“ bzw., wenn du die entsprechende Prüfung abgelegt hast, „Staatlich geprüfter Techniker für Maschinentechnik" zu führen und kannst in deine Karriere als Maschinentechniker starten. Damit es damit auch schnell voran geht, solltest du regelmäßig an Weiterbildung teilnehmen, um fachlich immer auf dem Laufenden zu sein.

Weiterbildung Fertigungs-, Produktionstechnik

Wenn du dich entschließt, eine Weiterbildung im Bereich der Fertigungs- und Produktionstechnik zu machen, um deine Maschinentechniker Karriere voranzutreiben, dann würde zum Beispiel eine Weiterbildung in der Fertigungstechnik Metall infrage kommen. Mit dieser Weiterbildung bist du gut in Unternehmen aufgehoben, die Metall in jeglicher Form verarbeiten.  Die Inhalte der Weiterbildung können dabei meist so ausgewählt werden, wie sie deine bisherigen Tätigkeitsfelder ergänzen und wie sie benötigt werden. So kannst du natürlich auch ganz klar deine Interessen in den Vordergrund stellen.

Existenzgründung

Willst du auf eigenen Füßen stehen, dein eigener Herr (deine eigene Frau) sein und ein ganzes Stück nach oben auf der Karriereleiter klettern, dann ist der Schritt in die Selbstständigkeit eine Überlegung wert. Dazu musst du dich bei der Handwerkskammer in die sogenannte Handwerksrolle eintragen lassen – nur dann bist du dazu berechtigt, deinen eigenen Betrieb zu eröffnen. Was auch immer dein Herz begehrt, die Welt der Maschinenbautechnik steht dir offen. Allerdings sollte dieser Schritt sehr gut geplant sein und du solltest dich vorher umfassend informieren und beraten lassen.

Studium

Wenn dir dein Abschluss nicht reicht und du nach einem höheren akademischen Titel strebst, dann wäre ein weiterer Schritt in der Karriere als Maschinentechniker ein Studium. Natürlich brauchst du dann auch die entsprechenden Voraussetzungen. Willst du in deinem bisherigen Bereich bleiben und auf diesen aufbauen, dann könntest du zum Beispiel Maschinenbau, Werkstofftechnik, oder auch Fahrzeugtechnik studieren.

Wusstest du schon, dass...
  • Quecksilber das einzige Metall ist, das bei Raumtemperatur flüssig ist?
  • flüssiger Sauerstoff stark magnetisch ist?
  • Alkalimetalle hoch reaktive Elemente sind? Sie explodieren schon, wenn man sie ins Wasser legt. Daher muss man sie in Öl lagern.
  • die Technische Universität Hamburg-Harburg und der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) jährlich einen Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb ausschreibt, der an Schulen verliehen wird?
  • der moderne Kühlschrank erfunden wurde, um Bier während des Brauvorgangs zu kühlen?

Bewerbung

Eine Ausbildung in einem technischen Beruf hast du bereits erfolgreich abgeschlossen und bist auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? Deine Bewerbung um die Weiterbildung als Maschinentechniker ist dein erster Schritt, die Karriereleiter weiter hinauf zu klettern. Da sollte natürlich nichts schiefgehen. Damit deine Bewerbung als Maschinentechniker genauso reibungslos abläuft wie die Prozesse der Maschinen, an denen du arbeiten möchtest, kannst du dich auf unserer Seite durch Tipps und Infos rund ums Thema Bewerbung klicken. Was kommt gut in der Branche an und welche Fehler sollten keinesfalls passieren?

Wie läuft die Bewerbung für eine Weiterbildung zum Maschinentechniker ab?

Schreibst du für die Weiterbildung als Maschinentechniker deine Bewerbung, bist du damit ja schon vertraut: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugniskopien hast du immerhin schon bei deiner Ausbildung in einer Bewerbungsmappe einsenden müssen. Achte immer darauf, dass die Bewerbung ordentlich aussieht. Geknickte Seiten, verschmierte Druckertinte oder Tipp- und Formatfehler sind leicht zu vermeiden und sollten auf keinen Fall dafür sorgen, dass du aussortiert wirst! Deine Bewerbung als Maschinentechniker sieht außerdem mit einem leichten Trick professionell aus, ohne viel Aufwand in ein Design zu investieren. „Schlicht und einfach“ ist hier das Stichwort, denn klare Linien, eine gut lesbare Schrift und höchstens eine Farbe neben Schwarz zaubern einen modernen und seriösen Look.

Arbeitest du als angehender Maschinentechniker an deiner Bewerbung, ist das Anschreiben wahrscheinlich der schwierigste Teil. Auf etwa einer Din A4-Seite solltest du vermitteln, warum gerade du der oder die Richtige für die Weiterbildung bist. Richte deine Begrüßung auf jeden Fall direkt an einen Ansprechpartner. So wirkst du interessiert und umgehst Floskeln wie „Sehr geehrte Damen und Herren“. Hast du keinen Namen parat, genügt ein kurzes Telefonat, auf welches du bestenfalls auch im Anschreiben deiner Bewerbung um die Weiterbildung als Maschinentechniker verweisen kannst. Im Text kannst du auf deiner Erfahrungen und Qualifikationen, die du in deiner Ausbildung oder im Berufsalltag erworben hast, verweisen. Außerdem solltest du darauf eingehen, was dich dazu motiviert, die Weiterbildung zu machen.

In deinen Lebenslauf gehören dein schulischer wie beruflicher Werdegang, wenn du für die Weiterbildung als Maschinentechniker deine Bewerbung schreibst. Fängst du die Auflistung immer beim Aktuellsten an, hat der Personaler gleich auf einen Blick deine Qualifikation. Außerdem kannst du in den Lebenslauf deine besonderen Kenntnisse wie Fremdsprachen, EDV und anderes eintragen. Gib alles so genau wie möglich an. Wenn du nach weiteren Tipps für deinen Lebenslauf suchst, kannst du in unserem Bewerbungs-Ratgeber nachschauen. So klappt’s bestimmt mit deiner Bewerbung als Maschinentechniker!

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Der erste Eindruck zählt – das gilt besonders für das Bewerbungsgespräch. Deine Kleidung sollte daher auf keinen Fall negativ auffallen. Nicht gebügelte Hemden und zu große oder zu enge Kleidung gehen also gar nicht. Ein Anzug mit Krawatte oder ein hübscher Hosenanzug sehen schick aus, sind aber nicht unbedingt notwendig in der Branche. Ein schlichtes Hemd beziehungsweise eine schlichte Bluse, eine Stoffhose und geschlossene, saubere Schuhe sind schlicht, lenken nicht von dir ab und kommen immer gut an.

💌
Nichts dabei für dich?

Lass dich über neuen Stellen mit dem Jobletter benachrichtigen.

Für eine bessere Lesbarkeit kann es sein, dass nur eine Geschlechtsform verwendet wird, obwohl alle Geschlechter gemeint sind.