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Jenny möchte ihr erstes eigenes Konto eröffnen, für Max ist es Zeit, sich um die Rente zu kümmern und Fynn möchte sein Geld gewinnbringend investieren. Sie alle kommen daher zu dir in die Bank, um sich beraten zu lassen. In der Ausbildung als Finanzassistent oder Finanzassistentin lernst du, wie sämtliche Bank- oder Versicherungsgeschäfte ablaufen. Welche Finanz- und Versicherungsprodukte gibt es, wie erstellt man Rechnungen und Statistiken und wie verhält man sich in einem Beratungsgespräch? Die Ausbildung zählt zu den Abiturientenausbildungen, das heißt, du erwirbst in nur zwei bis zweieinhalb Jahren einen kaufmännischen Ausbildungsabschluss und den Zusatztitel „Finanzassistent/in“.
Freie duale Studienplätze in deiner Nähe
Ausbildung Finanzassistent/in (m/w/d)
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Ausbildung Finanzassistent (m/w/d) zum 01.09.2027
bei VR Bank Rhein-Neckar eG

Wie läuft die Ausbildung als Finanzassistent ab?
Die Ausbildung als Finanzassistent besteht aus zwei Teilen: Du kombiniserst eine kaufmännische Ausbildung mit der Zusatzqualifizierung Finanzassistent/in. Das nennt man doppelt qualifizierende Erstausbildung.
Während du deine kaufmännische Ausbildung in einem Ausbildungsbetrieb absolvierst, wird die Zusatzqualifikation in einer Berufsschule erworben. Mal drückst du also die Schulbank und darfst dich nochmal ganz als Schüler fühlen, und mal bist du im Betrieb, wo du dein neues Leben als Berufstätiger immer besser kennenlernst. In der Regel findet der Unterricht in Blöcken statt, so dass du dich phasenweise ganz auf Theorie oder Praxis konzentrieren kannst.
Beispiele für Ausbildungen, die du mit dem Abschluss Finanzassistent/in kombinieren kannst:
Natürlich hängt dein Arbeitsort davon ab, welche kaufmännische Ausbildung du absolvierst. In der Ausbildung als Finanzassistent mit Schwerpunkt Bank bist du, wie soll es anders sein, in einer Bankfiliale zu finden. Hier durchläufst du die verschiedenen Bereiche kennen. Im Laufkundengeschäft empfängst du Kunden und nimmst Überweisungen entgegen, beantwortest Fragen oder zahlst Bargeld auf das Konto ein. Sind die Kunden gut versorgt, lernst du wie Rechnungen oder Dokumente am Computer mit Hilfe spezieller Programme erstellt werden. Sogar Statistiken lernst du auszuwerten.
Machst du deine Ausbildung bei einer Versicherung, sind die Abläufe ähnlich, nur dass du in der Verwaltung eines Versicherungsunternehmens zu finden bist. Auch hier lernst du sämtliche Bereiche wie die Kundenbetreuung oder das Rechnungswesen kennen und kannst so optimal herausfinden, wo du später am besten aufgehoben bist.
Info: Je nach Ausbildungsbetrieb kann deine Ausbildung auch anders heißen. Vielleicht findest du in der Stellenausschreibung zum Beispiel den Titel "Bankkaufmann/-frau inkl. Zusatzqualifikation Privates Vermögensmanagement". Das bedeutet das Gleiche wie Finanzassistent/in.
Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
Da es sich um eine Abiturientenausbildung handelt, kannst du dir sicher bereits denken, dass du das Abitur oder zumindest die Fachhochschulreife mitbringen solltest. Natürlich wird dein Zeugnis auch im Detail genau unter die Lupe genommen. Mit guten Noten in Deutsch und Mathe kannst du ganz besonders punkten, ebenso, wenn du bereits Unterricht in Wirtschaft/Politik hattest. Doch natürlich sagt ein Zeugnis allein noch längst nicht aus, ob du perfekt für die Ausbildung als Finanzassistent geeignet bist. Denn du musst Freude daran haben, jeden Tag mit vielen Kunden zu sprechen und dabei immer freundlich zu sein. Geben dir schicke Klamotten dann noch ein gutes Gefühl, wirst du dich bei deiner Ausbildung als Finanzwirt ganz besonders wohl in deiner Haut fühlen.
- du gern unter Menschen bist und auf andere zugehst.
- es dir leicht fällt, Kompliziertes einfach zu erklären.
- du einen geregelten Arbeitstag und ein gutes Einkommen möchtest.
- du sehr schüchtern und am liebsten für dich bist.
- Mathe so gar nicht zu deinen Lieblingsfächern zählt.
- du bei der Arbeit keinen Dresscode haben möchtest.
- Kunden über die verschiedenen Anlagemöglichkeiten informieren.
- Rechnungen und Statistiken erstellen.
- Kredite unter Berücksichtigung der Risiken gewähren.
- sämtliche Versicherungen unterscheiden und Vor- und Nachteile nennen.
- mit den verschiedenen Computerprogrammen der Finanzbranche arbeiten.
Gehalt
Dein ganzer Arbeitstag dreht sich um Geld – darum, wie man es vermehrt oder sicher anlegt. Darum wirst du natürlich auch deine eigenen Finanzen immer sicher im Blick haben. Dafür benötigst du aber erst einmal einen Überblick darüber, wie viel du in der Ausbildung als Finanzassistent verdienst. Diesen geben wir dir natürlich gern. Vorhang auf für dein Gehalt als Finanzassistent!
Was verdiene ich während der Ausbildung als Finanzassistent?
Dein Gehalt in der Ausbildung als Finanzassistent richtet sich zunächst nach dem Tarif des jeweiligen Ausbildungsberufs. Dies kann die Ausbildung als Bankkaufmann, Versicherungskaufmann oder Steuerfachmann beziehungsweise -frau sein. Hier gelten jeweils eigenständige Tarife, die dein Gehalt genau festlegen. Dadurch, dass es sich um eine Abiturientenausbildung handelt und du schnell für anspruchsvolle Aufgaben qualifiziert wirst, können die Unternehmen allerdings entscheiden, dich übertariflich, also höher zu bezahlen.
Das ganze mal in Zahlen: In Kombination mit der Banklehre erhältst du im ersten Ausbildungsjahr rund 940 Euro brutto und im zweiten Ausbildungsjahr bereits 1000 Euro brutto im Monat. Dauert deine Ausbildung zweieinhalb Jahre, erhältst du eine weitere Gehaltserhöhung von rund 50-100 Euro, Damit bekommst du im ersten Jahr deiner Ausbildung als Finanzassistent das Gehalt, das ein reiner Bankazubi, der nicht die verkürzte Abiturientenausbildung als Finanzassistent macht, erst im zweiten Jahr erhält. Mögliche Zuschüsse bekommst du beispielsweise in Form von Fahrkosten oder Essenszuschüssen. Nicht schlecht für einen ersten Verdienst in der Ausbildung als Finanzassistent oder? Geringe Abzüge von deinem Gehalt musst du jedoch für Steuern und Versicherung in Kauf nehmen.
Was verdiene ich nach meinem Abschluss?
Auch nach deiner Ausbildung kannst du dich über ein überdurchschnittliches Gehalt als Finanzassistent freuen. Üblich ist ein Einstiegsgehalt von 2300 bis 2600 Euro brutto im Monat. Da du gleich eine Doppelqualifikation besitzt, ist sogar ein Einstiegsgehalt als Finanzassistent von bis zu 2800 Euro durchaus realistisch. Das hängt aber natürlich auch davon ab, in welchem Aufgabenbereich du eingesetzt wirst und wie viel Verantwortung du übernimmst. Denn wie auch in der Ausbildung, gibt es klare Tarifverträge, die dein Gehalt regeln. Eingestuft wirst du hier zum einen nach deiner Betriebszugehörigkeit, also danach, wie lange du schon für dein Unternehmen arbeitest, und zum anderen, in welchem Aufgabenbereich beziehungsweise auf welchem Anspruchsniveau du arbeitest. Da du nun kein Azubi mehr bist, steigen allerdings deine Abzüge für Steuer und Versicherungen deutlich. Von deinem Bruttolohn werden daher rund 30 Prozent abgezogen. Weg ist das Geld natürlich nicht ganz, immerhin wird es zum Teil in deine Rente investiert.
Es ist natürlich nur logisch, dass du mit der Zeit immer mehr als Finanzassistent verdienst. Du rückst aber nicht nur aufgrund deiner Betriebszugehörigkeit weiter nach vorn, sondern auch, wenn sich dein Aufgabengebiet verändert. Übernimmst du beispielsweise eine Führungsposition, wird dies automatisch durch eine Gehaltserhöhung belohnt. So sind nach acht Jahren Löhne zwischen 3400 und 3800 Euro brutto im Monat realistisch.
Karriere
Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?
Ausbildung zum Finanzassistent
In deiner Ausbildung als Finanzassistent schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Du erhältst einen Ausbildungsabschluss, üblicherweise als Bank- oder Versicherungskaufmann beziehungsweise -kauffrau, und noch dazu den Titel „Finanzassistent/in“. Und das alles in nur zwei bis zweieinhalb Jahren.
Geprüfter Bankfachwirt
Möchtest du den nächsten Schritt auf der Karriereleiter wagen, kannst du an der Weiterbildung zum geprüften Bankfachwirt teilnehmen. Diese dauert zwei Jahre, Durchhaltevermögen ist also gefragt. Immerhin wirst du parallel zur Fortbildung in Vollzeit arbeiten und musst in deiner Freizeit die Seminare besuchen und selbstständig arbeiten. Die meisten Unternehmen unterstützen die Fortbildung und übernehmen entweder einen Teil der Gebühren oder helfen dir bei der zeitlichen Planung. Die Gebühren liegen je nach Fachschule zwischen 200 und 600 Euro im Monat.
Bankbetriebswirt
Eine Alternative ist die Weiterbildung als Bankbetriebswirt. Auch diese wird in Form einer nebenberuflichen Weiterbildung oder eines berufsbegleitenden Studiums angeboten und findet entweder an einer privaten oder staatlichen Universität oder an einem Bildungsinstitut statt. Sie dauert bis zu vier Jahre. Erwerben kannst du beispielsweise einen Bachelor oder auch ein Diplom. In diesem Fall kannst du dich am Ende der Weiterbildung Diplom-Bankbetriebswirt nennen. Die Finanzassistent Weiterbildung kostet je nach Anbieter zwischen 200 Euro im Semester, also pro halbes Jahr an staatlichen Unis, und 500 Euro monatlich an privaten Unis/Bildungsinstituten.
- es das Euro-Zeichen schon mehr als 50 Jahre vor der Einführung des Euros gab? Es wurde ursprünglich als Logo für die Europäische Kommission entworfen.
- Frankfurt aufgrund des von Hochhäusern geprägten Bankenviertels auch „Mainhatten“ genannt wird?
- Europas erste Banken im 13. Jahrhundert in Florenz eröffnet wurden?
- Online-Banking schon seit 1983 möglich ist, aber zunächst nur von Großkunden genutzt werden konnte?
- es auch eine Banken-App namens Finanzassistent gibt?
Bewerbung
Du gehst gern auf Menschen zu und möchtest einen Beruf, in dem du viel Verantwortung tragen und auf eine sichere Zukunft zusteuern kannst? Dann ist die Bewerbung um eine Ausbildung als Finanzassistent nicht die schlechteste Idee. Voraussetzung ist das Abitur, denn in der sogenannten Abiturientenausbildung verkürzt du eine klassische kaufmännische Ausbildung auf zwei bis zweieinhalb Jahren und erwirbst zusätzlich den Titel Finanzassistent oder Finanzassistentin. Worauf es in der Bewerbung als Finanzassistent ankommt und wie du dir deinen Wunsch-Ausbildungsplatz sichern kannst, das erfährst du nun bei uns.
Wie läuft die Bewerbung für eine Ausbildung als Finanzassistent ab?
Trotz der doppelten Qualifikation hast du für deine Finanzassistent Bewerbung nur einen Ansprechpartner: dein jeweiliges Wunschunternehmen. Je nach Angaben, die du der Stellenausschreibung entnimmst, bewirbst du dich entweder über eine spezielle Online-Bewerbungsmaske oder schickst eine Bewerbungsmappe per Post oder Mail.
So seriös, wie du in einer Bank auftreten würdest, sollte natürlich auch deine Bewerbung als Finanzassistent sein. Das fängt schon beim Design des Lebenslaufs an. Vermeide eine unübersichtliche und überladene Formatierung und setze voll auf Übersichtlichkeit. Im Anschreiben hast du die Möglichkeit, zu erklären, warum du diese Ausbildung machen möchtest. Erkläre, wie zuverlässig und freundlich du bist und gib am besten ein paar Beispiele an. Behaupten kann man schließlich viel. Warst du beispielsweise Schülersprecher oder in einem Organisationsteam? Hast du dein Schülerpraktikum beim einer Bank oder Versicherung gemacht oder schon mal in den Beruf hineingeschnuppert?
Zeig, dass es dir mit deiner Bewerbung um die Ausbildung als Finanzassistent ernst ist und dass du genau die richtige Person bist. Anfügen solltest du deine aktuellsten Zeugnisse und die Bestätigung, dass du über das Abitur verfügst oder voraussichtlich erreichen wirst. Sei dir im Klaren, dass deine Mathe und Deutschnoten ganz besonders unter die Lupe genommen werden. Ein Vorteil ist es übrigens, wenn du in der Schule bereits Wirtschaftskunde hattest.
Deine Bewerbung hat überzeugt, dann steht nur noch das Vorstellungsgespräch zwischen dir und deiner Wunschstelle. Da heißt es natürlich. Rausputzen! Du warst bestimmt schon in einer Bank und hast gesehen, dass Turnschuhe und ein lässig-lockerer Style eher nicht zum Alltagsdress gehören. Um einen guten Eindruck zu hinterlassen, solltest du also in einen Anzug oder in ein Kostüm mit schicken Schuhen investieren. Du möchtest nicht zu farblos erscheinen? Kein Problem, mit einem bunten Schal oder einem farbigen Hemd unterm Blazer peppst du dein eher konservatives Outfit problemlos auf. Schick muss halt nicht farblos sein.
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