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Als Fachkraft für Lebensmitteltechnik tauchst du tief in die Welt der Lebensmitteltechnik ein und sorgst dafür, dass alles perfekt gemixt, gegart und verpackt wird.
Ob du später mal als Lebensmitteltechniker durchstartest, eine Weiterbildung machst oder direkt nach der Ausbildung das nächste coole Produkt mitentwickelst – die Möglichkeiten sind riesig. Auf dieser Seite erfährst du alles zu Gehalt, Job-Aussichten und spannenden Themen wie Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit und Hightech-Maschinen.
Klingt nach deinem Ding? Dann lies weiter und finde alles zur Ausbildung und zum Gehalt raus und bewirb dich direkt auf eine der freien Stellen.
Achtung: Auch wenn die beiden Begriffe oft synonym verwendet werden, sind Lebensmitteltechniker und Fachkraft für Lebensmitteltechnik nicht dasselbe!
Fachkraft für Lebensmitteltechnik bist du nach einer dualen Berufsausbildung. Lebensmitteltechnikerin bzw. Lebensmitteltechniker bist du erst, wenn du eine spezielle Weiterbildung absolvierst. Dafür müsst du jedoch erst mal die Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik erfolgreich abgeschlossen haben.
Du hast Lust auf eine Ausbildung, bei der du den gesamten Herstellungsprozess von Lebensmitteln und die unterschiedlichen Produktionsbereiche kennenlernst? Und gleichzeitig möchtest du dich auch nach deiner Ausbildung weiterentwickeln und das am liebten bei einem führenden Unternehmen im Lebensmittelbereich? Dann bewirb dich jetzt bei Iglo und werde Fachkraft für Lebensmitteltechnik!
Mehr zur Ausbildung bei igloAls Lebensmitteltechniker bzw. Lebensmitteltechnikerin hast du im Grunde genommen die volle Kontrolle über alles, was in der Lebensmitteltechnik passiert: Du checkst angelieferte Rohstoffe, steuerst Hightech-Maschinen und testest die Qualität fertiger Produkte – natürlich darfst du dabei auch mal probieren
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre und läuft dual ab. Das heißt, du verbringst einen Teil deiner Woche im Ausbildungsbetrieb und den anderen Teil in der Berufsschule.
Bereich | Was du lernst |
---|---|
Rohstoffkunde | Qualität prüfen, Lagerbedingungen checken, Inhaltsstoffe analysieren |
Maschinen & Anlagen | Bedienung, Wartung, Reinigung, kleinere Reparaturen |
Herstellungsverfahren | Mischen, Kneten, Kühlen, Fermentieren, Abfüllen, Verpacken |
Qualitätssicherung | Hygienestandards, Proben nehmen, Laborwerte messen, Dokumentation |
Verpackung & Logistik | Produkte etikettieren, Chargen verwalten, für den Versand vorbereiten |
Keine Sorge: Du musst kein Profi in Chemie oder Mathe sein – schließlich lernst du in der Ausbildung alles, was du wissen musst. Aber ein gewisses Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern und Technik ist auf jeden Fall hilfreich.
Was solltest du mitbringen? | Warum ist das wichtig? |
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Sorgfalt & Verantwortungsbewusstsein | In der Lebensmittelindustrie gelten strenge Hygiene- und Sicherheitsvorschriften. Du möchtest schließlich, dass deine Produkte sicher sind. |
Interesse an Mathe und Chemie | Ob Rezepturen berechnen oder pH-Werte messen – ein gewisses Grundverständnis macht dir das Leben in der Lebensmitteltechnik leichter. |
Teamfähigkeit & Offenheit | Du arbeitest mit Kolleginnen und Kollegen, Lieferanten und manchmal auch Laborleuten zusammen. Da ist Kommunikation das A und O. |
Körperliche Fitness | Du stehst nicht nur rum, sondern bewegst Rohstoffe, richtest Maschinen ein und bist in Produktionshallen unterwegs – da kann’s mal anstrengend werden. |
Kein bestimmter Schulabschluss nötig | Mit Hauptschule kannst du dich genauso bewerben wie mit Realschule. Viele Betriebe bevorzugen aber einen mittleren Bildungsabschluss. |
Eines der besten Dinge an der Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik ist, dass dir danach in der Lebensmittelindustrie unzählige Türen offen stehen. Gut ausgebildete Profis werden hier immer gebraucht. Ob du direkt in einem großen Unternehmen durchstartest, dich in einem bestimmten Bereich spezialisierst oder später noch ein Studium draufsetzt: Mit ein bisschen Einsatz kannst du richtig Karriere machen.
Wie ganz oben schon geschrieben, werden die Begriffe Fachkraft für Lebensmitteltechnik und Lebensmitteltechniker oft synonym verwendet. Lebensmitteltechniker bzw. Lebensmitteltechnikerin wirst du aber tatsächlich erst, wenn du nach deiner dualen Berufsausbildung noch die Lebensmitteltechniker-Weiterbildung an einer Fachschule absolviert hast.
Dabei handelt sich sich um ein in der Regel zweijähriges Vollzeitprogramm, in dem du dein Wissen in Bereichen wie Lebensmittelchemie, Qualitätssicherung und Produktionsplanung noch weiter vertiefst.
Mal ehrlich: Jeder möchte wissen, was am Ende des Monats auf dem Konto landet – und das ist auch völlig verständlich. Ob du noch in der Ausbildung bist oder schon als ausgebildete Fachkraft für Lebensmitteltechnik durchstartest, dein Gehalt kann sich je nach Tarifvertrag, Region und Unternehmensgröße stark unterscheiden.
Wir geben dir einen Überblick, wie viel du in den verschiedenen Phasen verdienen kannst und welche Faktoren dein Einkommen beeinflussen.
Während deiner Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik bekommst du schon ein erstes Gehalt – auch wenn es noch nicht riesig ist, hilft es dir, deinen Kühlschrank zu füllen (und vielleicht sogar deine erste eigene Wohnung zu finanzieren). Die folgenden Zahlen beziehen sich auf den Tarifvertrag der Brot- und Backwarenindustrie, können aber in anderen Bereichen leicht abweichen:
Ausbildungsjahr | Monatliches Gehalt (brutto) |
---|---|
1. Jahr | 821 € – 1.218 € |
2. Jahr | 908 € – 1.370 € |
3. Jahr | 1.031 € – 1.546 € |
Bist du erst mal ausgelernt, kannst du als Fachkraft für Lebensmitteltechnik in der Regel zwischen 1.900 € und 2.400 € brutto pro Monat einsteigen. Das variiert je nach:
Mit etwas Berufserfahrung liegt das Gehalt oft im Bereich von 2.200 € bis 2.600 € brutto.
Falls dir das immer noch nicht reicht oder du einfach Lust auf mehr Verantwortung hast, kannst du eine Weiterbildung in Angriff nehmen. Mit einem Abschluss als Industriemeister Fachrichtung Lebensmittel oder als Lebensmitteltechniker hast du gute Chancen, die 3.000 € bis 4.000 € brutto-Marke zu knacken – manchmal sogar noch mehr. Wer zusätzlich ein Studium (z. B. Lebensmitteltechnik, Lebensmitteltechnologie oder Wirtschaft) drauflegt, kann später in Führungspositionen oder in die Produktentwicklung aufsteigen. Als Lebensmittelingenieur oder Lebensmitteltechnologe verdienst du dann oft noch einmal deutlich mehr.
Als Lebensmitteltechniker liegt dein Gehalt je nach Betrieb, Bundesland und Erfahrung oft zwischen 2.800 € und 3.500 € brutto – mit steigender Tendenz, wenn du in eine Führungsposition rutschst. Das Lebensmitteltechniker Gehalt netto hängt natürlich von Steuern und Abgaben ab, ist aber in der Regel deutlich höher als das einer Fachkraft für Lebensmitteltechnik.
Als Lebensmitteltechnologe oder Lebensmittelingenieur mit Hochschulabschluss kannst du häufig noch mehr verdienen, vor allem in größeren Unternehmen oder in leitenden Funktionen.
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