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Meteorologie

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Allgemeine Infos
Ob im Fernsehen, Radio oder mobil per App – über das Wetter kann man sich quasi jederzeit und überall informieren. Nach deinem Dualen Studium Meteorologie bist du der heißgeliebte Experte, der die Informationen dafür bereitstellt. Doch bist du als Meteorologe natürlich nicht nur da, damit wir wissen, was wir morgens anziehen sollen oder ob sich ein Besuch im Schwimmbad lohnt. Du lieferst auch wichtige Informationen für Luftsicherung, Militär, Industrie und Wissenschaft. Mitbringen solltest du großes Interesse an den Naturwissenschaften. Nach drei Jahren des Dualen Studiums kannst du eine spannende Berufslaufbahn beginnen.

Um was geht es im dualen Studium Meteorologie?
Die Meteorologie ist auch als Wetterkunde zu bezeichnen und zählt zu den Geowissenschaften. Im Fokus steht die Erstellung von Wetterprognosen. Dafür werden Daten der jeweiligen Wetterlage gesammelt und analysiert. Diese Daten werden von Wetterstationen rund um den Globus ermittelt und den Meteorologen zur Verfügung gestellt. Generell finden sich in der Meteorologie viele wissenschaftliche Disziplinen, wie beispielsweise Physik, Biologie, Mathematik und Chemie.
Was machen Meteorologen?
Meteorologen leisten einen großen Beitrag zur Gesellschaft, denn ohne die Prognosen wären wir dem Wetter hilflos ausgeliefert. Dabei geht um weit mehr als nur dir Frage, ob man beim Verlassen des Hauses einen Regenschirm einpacken soll. So können beispielsweise Naturkatastrophen vorhergesagt, Hilfsmaßnahmen frühzeitig eingeleitet und der Klimawandel gemessen und bekämpft werden.
Welche Eigenschaften muss ich für das duale Studium Meteorologie mitbringen?
Um Meteorologie zu studieren, solltest du großes Talent für Naturwissenschaften mitbringen. Nicht zu unterschätzen sind auch die Anforderungen in den Fächern Mathe und Physik, denn diese stehen gerade in den ersten Semestern ganz oben auf deinem Stundenplan. Warst du in der Vergangenheit eher ein Mathe-Muffel, wirst du an der Meteorologie nur wenig Freude haben. Daneben werden dir die Fächer allgemeine Meteorologie, Klimatologie und Statistik nahegebracht. Da Meteorologen mit vielen technischen Hilfsmitteln und komplizierten Computerprogrammen arbeiten, wirst du diese natürlich ebenso während deines Studiums kennenlernen.
Wie ist das duale Studium Meteorologie aufgebaut?
Das Duale Studium Meteorologie dauert sechs Semester, also drei Jahre. Es findet in Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst statt und kann auch als Vorbereitungsdienst bezeichnet werden. Ziel ist eine Laufbahn im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst des Bundes. Die ersten 18 Monate des Studiums finden in einer Fachhochschule statt, in den weiteren 18 Monaten absolvierst du Praktika. Wer sich einen Arbeitstag von 9 bis 17 Uhr wünscht, sollte nun aufpassen, denn Schichtdienst und Arbeit an Sonn- und Feiertagen ist schon während der Vorbereitungszeit üblich. Immerhin muss das Wetter rund um die Uhr beobachtet und analysiert werden.
Welche Voraussetzungen muss ich für den Vorbereitungsdienst erfüllen?
Um zum Vorbereitungsdienst zugelassen zu werden, benötigst du mindestens die Fachhochschulreife und musst zudem einige körperliche Voraussetzungen erfüllen. Zu diesen gehören ein gutes Hör-,Seh- und Sprachvermögen. Du wirst wichtige Entscheidungen treffen, beispielsweise ob eine Unwetterwarnung ausgesprochen und Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden muss. Deshalb solltest du verantwortungsbewusst und entscheidungsfreudig sein. Als Meteorologe darfst du zudem nicht aus Zucker sein, denn oft wirst du bei Unwettern direkt vor Ort sein.
Wo kann ich nach dem dualen Studium Meteorologie arbeiten?
Nach deinem Dualen Studium Meteorologie hast du verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Im gehobenen naturwissenschaftlichen Dienst des Bundes kannst du entweder für den Deutschen Wetterdienst oder für den Geoinformationsdienst arbeiten. Zudem werden Meteorologen auch in industriellen Unternehmen beschäftigt.
Deine Aufgaben können vielfältig sein. In der Luftfahrt sorgst du mit deinen Wetteranalysen dafür, dass Piloten sicher an ihr Ziel kommen, beim Militär bist du u.a. bei der Einsatzberatung tätig. Natürlich kannst du nach deinem Dualen Studium Meteorologie auch eine Karriere als Wetterfrosch beginnen und die Menschen täglich mit charmant präsentierten Wetterinfos bereichern.
- Naturwissenschaften schon immer deine Stärke waren.
- das Erstellen von Wetterprognosen dich interessiert.
- du sorgfältig, verantwortungsbewusst und entscheidungsfreudig bist.
- Mathe nicht zu deinen Lieblingsfächern zählt.
- Technik dich schnell überfordert.
- du nicht gut mit Stress umgehen kannst.
- Wetterprognosen erstellen und präsentieren.
- Wetterdaten auswerten.
- Klimagutachten erstellen.
- technische Hilfsmittel bedienen.
- Laboruntersuchungen vorbereiten und durchführen.
- Wetterkarten erstellen und überarbeiten.
- Beratungen durchführen.
Gehalt
Nach deinem Dualen Studium Meteorologie bist du der Experte wenn es um die Themen Wetter und Klima geht. Ob beim Militär oder beim Deutschen Wetterdienst, auf dich warten spannende Aufgaben. Auch wenn der Beruf sehr bekannt ist - immerhin sieht man sie täglich im Fernsehen vor einer bunt animierten Wetterkarte - Meteorologen zählen zu einer sehr kleinen Berufsgruppe. Bei uns erfährst du nun, was du während und nach deinem Dualen Studium Meteorologie verdienst.
Wie viel verdient man während des dualen Studiums Meteorologie?
Das Duale Studium Meteorologie beziehungsweise der Vorbereitungsdienst des Deutschen Wetterdienstes dauert 3 Jahre und findet an Fachhochschulen und in Stationen des Deutschen Wetterdienstes oder der Deutschen Bundeswehr statt. Für die vollen drei Jahre deines Dualen Studiums Meteorologie bekommst du ein Gehalt von rund 990 Euro brutto im Monat. Wie ein Auszubildender verdienst du also während deines Dualen Studiums Meteorologie dein eigenes Geld und stehst auf eigenen Füßen.
Wie viel kann man nach dem dualen Studium Meteorologie verdienen?
Nach deiner Vorbereitungszeit steigst du als Beamter im gehobenen Dienst in den Beruf ein. Je nachdem ob dein Ausbilder die Deutsche Bundeswehr oder der Deutsche Wetterdienst war, bekommst du nun ein Einsatzgebiet zugeteilt. Im öffentlichen Dienst ist dein Meteorologen-Gehalt tariflich festgelegt. Bereits dein Einstiegsgehalt nach dem Dualen Studium Meteorologie kann sich sehen lassen, es liegt je nach Einsatzgebiet zwischen 2800 und 3250 Euro brutto im Monat. Mit den Jahren wird dein Lohn in regelmäßigen Abständen weiter erhöht, so dass du nach einigen Jahren ein Spitzenverdienst von rund 4400 Euro beziehst.
Wie viel kann ich als Meteorologe später verdienen?
Natürlich gibt es als Meteorologe auch alternative Beschäftigungsmöglichkeiten beispielsweise in Industriekonzernen oder wissenschaftlichen Forschungszentren. Hier sind die Löhne nicht immer tariflich festgelegt und können daher von denen im öffentlichen Dienst abweichen. Die Einstiegslöhne sind daher oft niedriger und können beispielsweise zwischen 2000 und 2800 Euro brutto liegen. Die Gehaltserhöhungen werden ebenso wie dein Gehalt ausgehandelt. Anders als im öffentlichen Dienst gibt es hier jedoch keine Obergrenze, Spitzengehälter bis zu 5500 Euro brutto im Monat sind daher für Meteorologen möglich - auch wenn die Berufsgruppe der Meteorologen eher klein ist, die Gehälter sind es keineswegs.
Karriere
Welche Fort- und Weiterbildungen gibt es?
Duales Studium Meteorologie
Nach dem Bachelor im Dualen Studium Meteorologie hast du zwei Möglichkeiten. Entweder du startest im Berufsleben durch oder du setzt das Studium fort und erwirbst den Masterabschluss.
Masterstudium Meteorologie
In einem Masterstudium der Meteorologie wird das Wissen vertieft und spezialisiert. Du hast bereits grundlegendes Wissen und kannst entscheiden, welcher Bereich Priorität für dich hat. Ein Masterabschluss erhöht zudem deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Promotion
Möchtest du dich ganz der Wissenschaft und Forschung widmen, solltest du über eine Promotion nachdenken. Du erwirbst den Doktortitel, mit dem dir sämtliche Türen im Bereich der Geologie und Klimaforschung offenstehen.
Festanstellung
Du kannst in den unterschiedlichsten Unternehmen eine Festanstellung erwerben. Die bekannteste Beschäftigungsart ist die als „Wetterfrosch“. Du berichtest natürlich nicht nur über das Wetter, sondern bist an der Erstellung der Prognosen beteiligt. Doch auch in einer Forschungseinrichtung, Wetterdiensten oder Behörden werden Meteorologen benötigt. Im öffentlichen Dienst kannst du als Beamter im gehobenen Wetterdienst eine Berufslaufbahn beginnen, beispielsweise beim Deutschen Wetterdienst oder Geoinformationsdient der Bundeswehr.
- die höchste Temperatur, die jemals gemessen wurde + 70,7 °C in der iranischen Wüste im Jahre 2007 war? In Deutschland stieg das Thermometer nie über +41,2 °C.
- die niedrigste Temperatur dagegen 1983 in der Antarktis gemessen wurde? Das Thermometer zeigte unglaubliche - 89,2 °C. In Deutschland liegt der Minusrekord bei - 45,8 °C.
- noch keine sichere Messung der Windgeschwindigkeit eines Tornados gelungen ist?
- Zentralasien die größten Temperaturunterschiede im Tages- und Jahresverlauf hat?
- Forscher es 2010 schafften, eine Temperatur von 4 Billionen °C in einem Teilchenbeschleuniger zu erzeugen?
- Die Temperaturvorhersagen der Meteorologen am zuverlässigsten sind? Besonders schwierig ist übrigens die Vorhersage von Regen.
Bewerbung
Damit deine beruflichen Aussichten sich nicht verdüstern, solltest du dich frühzeitig um eine Meteorologie Bewerbung bemühen. Wohin diese gehen soll, ist ebenfalls schnell klar, weil das duale Studium Meteorologie nicht in x-beliebigen Unternehmen angeboten wird. Die wichtigsten Anlaufstellen sind dafür der Deutsche Wetterdienst und der Geoinformationsdienst der Bundeswehr. Da muss natürlich eine ordentliche Bewerbung Meteorologie samt Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen her. Ob du dich dabei auch für Auslandseinsätze wappnen musst, verraten wir dir hier.
Worauf muss ich bei der Bewerbung achten?
Wie kannst du im Anschreiben überzeugen? Es erklärt sich schon fast von selbst, dass Mathe und Physik in der Schule zu deinen Lieblingsfächern zählen sollte. Mit guten Noten in Deutsch, Englisch und Erdkunde, kannst du ebenfalls in der Bewerbung Duales Studium Meteorologie punkten. Denn immerhin brauchst du mindestens die Fachabitur, um nicht nur bei der Institution zugelassen zu werden, sondern auch an der Fachhochschule selbst, für die du dich zusätzlich in einem Onlineportal der Hochschule bewirbst. Aber zurück zu dem klassischen Anschreiben: Unbeständig wie das Wetter solltest du nicht sein. Du trägst viel Verantwortung und musst dich auch mal durchsetzten können – was du schon in deiner Duales Studium Meteorologie Bewerbung deutlich machst. Was aber noch wichtiger für deinen zukünftigen Beruf ist, nennt sich Flexibilität. Denn unter Umständen bist du nicht nur ein Wetter- sondern oftmals ein Wanderfrosch. Ob du innerhalb Deutschlands oft umziehen wirst, kann dir niemand vorher sagen, aber die Bereitschaft dazu sollte aus deiner Bewerbung Meteorologie hervorgehen. Selbiges gilt für Auslandseinsätze bei der Bundeswehr im berufsbezogenen Umfeld, wenn das dein späterer Arbeitgeber werden sollte.
Wettervorhersagen oder Unwetterwarnungen gibt es rund um die Uhr, weswegen du auch für den Spätdienst oder an Wochenenden zur Verfügung stehen solltest. Geht das alles aus deiner Meteorologie Bewerbung hervor, bist du schon ganz gut dabei. Dein Lebenslauf sollte gut strukturiert sein und beispielsweise frühere Praktika oder EDV-Kenntnisse beinhalten. Falls du die dazugehörigen Zeugnisse oder Zertifikate hast, legst du die selbstverständlich zu deinen Anlagen. In manchen Fällen kommen dazu noch eine Ausweikopie und ein ärztliches Gutachten, dass mit deinen Augen und Ohren alles in Ordnung ist. Damit ist der erste Schritt deiner Bewerbung Duales Studium Meteorologie getan. Bestehst du diese Vorauswahl, folgt ein schriftlicher Test und als Hauptpreis das anschließende Bewerbungsgespräch.
Was soll ich beim Vorstellungsgespräch anziehen?
Dein Bewerbungsgespräch kann unter Umständen sogar bis zu 75 Minuten dauern. Dabei wirst du natürlich nicht die ganze Zeit nur von oben bis unten gemustert, aber wenn du mit einem Schlabber-Pulli auftauchst wird das definitiv auffallen – und zwar nicht positiv. Deinen Anzug oder das Kostüm musst du dennoch nicht aus dem Schrank holen, aber ordentlicher und schicker als sonst, darf es alle mal sein. Ein Jackett schadet beispielsweise nie und Schuhe, die dich nicht von weitem durch ihre Neonfarbe ankündigen. Alles in Einem sollte dein Outfit genauso seriös sein wie deine Bewerbung Meteorologie, die dich ja bereits weit gebracht hat.
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