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Computer beeinflussen beinahe jeden Bereich unseres Alltags: Navigationssysteme in Autos, Autopiloten in Flugzeugen, medizinische Geräte im Krankenhaus oder Bezahlmöglichkeiten per Smartphone. 3-D-Drucker können komplette Häuser drucken, Sprachassistenten schreiben unsere To-Do-Listen und der Avatar, den wir durch die Virtual-Reality-Brille sehen, berät uns im Supermarkt.
Das sind nur ein paar aktuelle Beispiele, an denen im Bereich Informatik gearbeitet wird. Um weitere Innovationen auf den Markt zu bringen, bestehende Systeme zu verbessern und Fehler zu beheben, werden Informatiker dringend gebraucht. Was du dafür brauchst, lernst du im dualen Studium Informatik.
Du möchtest irgendwas mit Informatik machen und direkt sehen, welchen Einfluss deine Arbeit auf eine nachhaltige Zukunft hat? In dem praxisnahen Studium gestaltest du die digitale Transformation in Unternehmen mit, verbesserst Prozesse, entwickelst neue Geschäftsmodelle oder optimierst das IT-Controlling.
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Lerne Siemens kennen!Im dualen Studium Informatik geht es nicht darum, wie Computer eingerichtet und repariert oder wie Texte formatiert werden. Stattdessen sollen mit den unterschiedlichsten Verfahren Informationen automatisch verarbeitet werden. Und da das viele Bereiche umfasst, gehören zur Informatik verschiedene Teilgebiete, die im Studiengang behandelt werden.
Das duale Studium Informatik wird von sehr vielen unterschiedlichen Unternehmen angeboten, weswegen der Ablauf und die Dauer sich oft unterscheiden. Generell sollte man für das Studium zwischen drei und dreieinhalb Jahre einplanen. In den meisten Fällen dauert das duale Studium Informatik 3 Jahre. Wenn du ein Modell mit vertiefter Praxis oder einer zusätzlichen Ausbildung (ausbildungsintegrierend) wählst, solltest du mit 3,5 Jahren (7 Semester) rechnen. Dafür hast du am Ende nicht nur einen Bachelorabschluss, sondern auch wertvolle Praxiserfahrung.
Oftmals besucht man im dreimonatigen Wechsel dann eine Fachhochschule und einen Ausbildungsbetrieb – der genaue Ablauf kann aber variieren. Es kann zum Beispiel vorkommen, dass man in der Vorlesungszeit ganz normal die Hochschule besucht und in der vorlesungsfeien Zeit eine Art Praktikum im Ausbildungsbetrieb absolviert. Ein Jahr vor dem Abschluss verbringt man noch zusätzlich ein ganzes Praxissemester im Betrieb.
Die theoretischen Phasen absolvierst du in einer Fachhochschule. Oftmals ist das in Grund- und Hauptstudium unterteilt.
Achtung: Da das duale Studium Informatik von vielen verschiedenen Hochschulen angeboten wird, kann der Studienverlauf auch etwas variieren.
Diese Module kommen oft im Studienrahmenplan vor:
Da Informatik ein sehr breitgefächerter Bereich ist, kannst du innerhalb des Studiengangs entweder eine Studienrichtung oder eine Vertiefung wählen – was genau angeboten wird, hängt von der Hochschule ab. Darfst du dich für eine Studienrichtung entscheiden, wird diese auch einen größeren Teil deines IT-Studiums einnehmen, da du in dem Fall mehr Veranstaltungen in deinem Wahlbereich hast.
Auf diese Bereiche bzw. Fachrichtungen kannst du dich im dualen IT-Studium unter anderem spezialisieren:
Die Praxisphasen verbringen Studierende im Betrieb, wo sie zunächst die Unternehmensstrukturen und Abläufe kennenlernen. Oftmals steht den Studierenden ein Ansprechpartner zur Seite, der alle aufkommenden Fragen beantwortet. Die genauen Aufgaben unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen. Meist ist man allerdings an unterschiedlichen Projekten beteiligt und erarbeitet technische Neuerungen im Team – und diese sehen ganz unterschiedlich aus.
Wenn man beispielsweise in der IT-Abteilung eines Versicherungskonzerns tätig ist, plant und installiert man Rechnernetze, lernt die Besonderheiten von verschiedenen Betriebssystemen kennen und behebt Störungen, wenn zum Beispiel der Server mal keine Rückmeldung gibt. Arbeitet man hingegen bei einem IT-Dienstleister, gehört die Großrechnertechnik und damit die hardwarenahe Programmierung zum Arbeitsalltag. Verbringt man die praktischen Phasen bei einem Institut für Technologie, gestaltet und entwickelt man IT-Systeme mit. Dann erstellt man beispielsweise Konzepte für die Erweiterung von Softwares oder führt Analysen zur Fehlerbehebung durch.
In der Regel wird dir nach dem dualen Studium der Bachelor of Science (B. Sc.) verliehen. Hast du allerdings den Schwerpunkt auf Informationstechnik oder IT-Automotive gelegt, kann es vorkommen, dass der jeweilige Studiengang mit dem Abschluss Bachelor of Engineering (B. Eng.) endet.
Ob du am Ende eine sogenannte Doppelqualifikation erhältst, hängt vom Unternehmen ab. Manche Firmen bieten keine integrierte Ausbildung an, sodass du das Studiums ausschließlich mit dem Bachelor of Science beendest. Es gibt aber auch Betriebe, bei denen du in den Praxisphasen eine betriebliche Ausbildung absolvierst, und am Ende des Studiums sowohl den Bachelor als auch den Ausbildungsabschluss Fachinformatiker vorzeigen kannst.
Als Informatiker hast du sehr gute Zukunftsaussichten, da die digitale Welt immer weiter voranschreitet und es kaum eine Branche gibt, die ohne dich auskommt. Wie du im dualen Studium feststellen wirst, ist Informatik ein sehr breit gefächertes Fach, sodass du dich auf einen Bereich spezialisieren kannst, der dir am meisten liegt. Auch das ansehnliche Gehalt, das du mit den Jahren im Job verdienen wirst, könnte ein guter Grund für das Studium sein.
Im dualen Studium Informatik kannst du je nach Unternehmen und Branche mit einem attraktiven Gehalt rechnen. Im ersten Jahr liegt dein Verdienst in der Regel bei 1.000 bis 1.300 Euro brutto pro Monat. Im zweiten Jahr bekommst du meist 1.100 bis 1.400 Euro, im dritten Jahr sind 1.200 bis 1.500 Euro möglich und im vierten Jahr bekommst du etwa 1.300 bis 1.600 Euro.
Größere Unternehmen und IT-Konzerne zahlen oft mehr, während kleinere Betriebe oder Start-ups eher am unteren Ende der Skala liegen. Auch der Standort spielt eine Rolle: In Süddeutschland sind die Gehälter oft etwas höher.
Studienjahr | Gehalt (brutto/Monat) |
---|---|
1. Jahr | 1.000–1.300 Euro |
2. Jahr | 1.100–1.400 Euro |
3. Jahr | 1.200–1.500 Euro |
4. Jahr | 1.300–1.600 Euro |
Nach dem dualen Studium Informatik kannst du mit einem attraktiven Gehalt ins Berufsleben starten. Als Berufseinsteiger verdienst du in der Regel zwischen 3.300 und 4.200 Euro brutto pro Monat. Mit einiger Berufserfahrung kann dein Gehalt auf 4.500 bis 5.800 Euro steigen. In spezialisierten Bereichen wie IT-Sicherheit oder Data Science sind sogar noch höhere Gehälter möglich. Mit viel Erfahrung und in Führungspositionen kannst du zwischen 6.000 und 8.300 Euro brutto im Monat verdienen – oder sogar mehr, je nach Branche und Verantwortung.
Berufserfahrung | Gehalt (brutto/Monat) |
---|---|
Einstieg | 3.300–4.200 Euro |
mit einiger Erfahrung | 4.500–5.800 Euro |
mit viel Erfahrung (ggf. Führungsposition) | 6.000–8.300 Euro |
Als Informatiker kommst du für die unterschiedlichsten Branchen und Positionen infrage. Demnach gibt es eine große Auswahl an Jobs, für die du dich nach dem IT-Studium bewerben kannst. In der Industrie, der Wirtschaft oder Verwaltung zum Beispiel.
Egal, in welcher Branche du arbeitest: Du verbesserst technische Systeme im Unternehmen, behebst Fehler oder konzipierst die Programme neu und überlegst dir, welche technischen Erweiterungen oder Neuerungen für deinen Arbeitgeber von Vorteil wären.
Du könntest beispielsweise bei einem technischen Institut anfangen, bestehende Programme optimieren und Entwicklungsprozesse dokumentieren. Oder du bist bei einem Lebensmittelhersteller tätig und richtest neue Anwendungen ein. Genauso gut könntest auch als Softwareentwickler für einen Flugzeughersteller arbeiten und Softwares mit der Programmiersprache JAVA entwickeln.
Auch die Beratung von Kunden und das Planen und Halten von Schulungen könnte in deinen Arbeitsbereich fallen, wenn du dich beispielsweise für den Beruf als Consultant, also Berater, entscheidest. Der duale Studiengang Informatik bereitet dich also auf viele berufliche Möglichkeiten vor.
Mit einem duaelen Studium Informatik kannst du dich auch auf den Bereich Software Testing spezialisieren. Manche Unternehmen bieten auch direkt ein duales Studium zum Softwaretester an. Als Softwaretester oder Softwaretesterin ist es dein Job, Programme auf ihre Funktion zu testen, bevor sie für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Mithilfe von Testtools organisierst du Testläufe, um Fehler im Programm bzw. in der App ausfindig zu machen und gegebenenfalls auch zu korrigieren.
Fachliche Fortbildungen
Im dualen Studium konntest du dich bereits durch die Wahl einer Studienrichtung spezialisieren. Durch Weiterbildungen kannst du dein Wissen in verschiedenen Bereichen vertiefen. Mögliche Bereiche für eine Fortbildung sind zum Beispiel Autonome Systeme, IT-Sicherheit oder IT-Recht.
Masterstudium Informatik
Nach deinem Bachelor-Abschluss kannst du noch ein zweijähriges Masterstudium anhängen und dich weiter spezialisieren – entweder in Vollzeit oder berufsbegleitend. In dieser Zeit kannst du deine fachlichen Kenntnisse vertiefen und in der Masterarbeit ein Thema erforschen, das dich schon immer interessiert hat. Anschließend kommst du für höhere Positionen infrage und bekommst oftmals ein besseres Einstiegsgehalt.
Mit praktischen Erfahrungen kannst du in deiner Bewerbung punkten: Wenn du im Fach Informatik bereits Roboter durch Befehle gesteuert hast oder Grundkenntnisse in Programmiersprachen vorweisen kannst, hinterlässt das einen guten Eindruck. Hast du dann noch gute Leistungen nicht nur in Mathe, sondern auch in Deutsch und Englisch erbracht, kommst du höchstwahrscheinlich in die engere Auswahl.
Einheitliche fachliche Voraussetzungen gibt es nicht, denn schließlich muss man sowohl die Voraussetzungen der Unternehmen als auch die der Hochschulen erfüllen.
Achtung: Es kann auch vorkommen, dass das Unternehmen mit einer Hochschule kooperiert, bei der man einen Numerus Clausus erfüllen muss, um zum Bachelorstudiengang Informatik zu gelassen zu werden.
In der Regel bewirbst du dich erst bei einem Unternehmen – am besten schon etwa ein Jahr vor Ausbildungsbeginn, da die Suche nach dual Studierenden bereits früh anfängt.
Es ist möglich, dass du nach deiner Bewerbung Einstellungstests machen musst, die dein Allgemeinwissen sowie Mathe- oder Englischkenntnisse abfragen. Oder du wirst zum Assessment-Center eingeladen, bei dem du schriftliche Übungen bearbeitest und an Gruppendiskussionen teilnimmst. Hast du bei allen Tests gut abgeschnitten, wirst du zum Vorstellungsgespräch eingeladen, bei dem du deinen zukünftigen Chef von deinen persönlichen Stärken überzeugen kannst.
… das Wort Informatik aus der Wortkombination Information und Automatik entstanden ist?
Erst wenn du den Ausbildungsplatz bei der Firma sicher hast, bemühst du dich um einen Studienplatz an der Universität. Meistens gibt es eine bestimmte Hochschule, mit der dein Betrieb kooperiert, sodass du dir ein Platz garantiert ist. Ob du dich selbst einschreibst oder das Unternehmen dich anmeldet, besprichst du am besten, wenn du deinen Ausbildungsvertrag unterschreibst. Sollst du die Anmeldung selbst vornehmen, musst du meistens den Vertrag, einen Antrag auf Immatrikulation und dein Schulabschlusszeugniss einreichen. Die genauen Informationen findest du auf der Homepage der Fachhochschule.
Es kommt immer darauf an, bei welchem Unternehmen du dich bewirbst: Ist es ein kleines oder mittelständisches Unternehmen, solltest du dich am Business-Casual-Style orientieren. Hast du allerdings ein Vorstellungsgespräch bei einem internationalen Konzern, solltest du den Business-Style wählen.
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