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BWL – Dialog- und Onlinemarketing

Tätigkeiten in diesem Beruf
Grafik: Duales Studium BWL – Dialog- und Onlinemarketing
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Berufsüberblick.
Die wichtigsten Infos.

AusbildungsartDuales Studium
Empf. SchulabschlussFachabitur
Ausbildungsdauer3 Jahre
ArbeitszeitWerktags

Allgemeine Infos

Das kleine Gespenst, der zwitschernde Vogel, der Daumen, der nach oben zeigt – sie begleiten dich durch den Tag. Kommunikation ist für dich alles und Snapchat, Twitter, Facebook & Co. bestimmen dein Leben. Du chattest aber nicht nur mit deinen Freunden oder postest ein Foto von deinem Mittagessen – wenn du aufs Display schaust, siehst du wertvolles Marketing-Potential. Du weißt, dass Werbung heute hauptsächlich online gemacht wird: Unternehmen nutzen E-Mail- und Mobile-Marketing oder sprechen Kunden auf Social-Media-Kanälen an. Als dualer Student für Dialog- und Onlinemarketing erlangst du an der Uni wertvolle BWL-Kenntnisse, lernst alles rund um Controlling und Marketing-Rechte und setzt in den Praxisphasen Marketing-Kampagnen im Unternehmen um. Dein Kommentar dazu: Daumen hoch, „Gefällt mir!“.

Bild aus dem Text zu Duales Studium BWL – Dialog- und Onlinemarketing

Worum geht es im Dualen Studium BWL – Dialog- und Onlinemarketing?

Gerade noch hast du online dein nächstes Partyoutfit gefunden und jetzt erscheint auf Facebook plötzlich die Werbung vom Online-Shop und preist dir weitere Angebote an? Das ist Dialog- und Onlinemarketing. Wie es der Begriff Dialog schon sagt, treten die Werbe-Experten direkt mit dir in Kontakt – anders als etwa bei einer klassischen Plakatwerbung an der Hauswand.

Deine Leidenschaft für Likes, Posts und Tweets kannst du in deinem Dualen Studium in Dialog- und Onlinemarketing sowohl wissenschaftlich vertiefen als auch ganz praktisch anwenden. Du schaltest Werbung auf Facebook, platzierst Banner auf Webseiten, verfasst Werbe-E-Mails oder sprichst Kunden am Telefon an. Weil dafür theoretisches Wissen wichtig ist, wechselst du in deiner dreijährigen Ausbildung alle drei Monate zwischen Unternehmen und Hochschule.

Die Grundlage deines Studiums sind BWL- und VWL-Kenntnisse sowie relevantes Rechtswissen. So bist du bald dazu in der Lage, zu verstehen, nach welchen Regeln ein Unternehmen funktioniert: Welche einzelnen Schritte sind nötig von der ersten Idee bis zur fertigen Kampagne? Wie achte man dabei auf das Geld, das zur Verfügung steht? Was macht erfolgreiche Mitarbeiter- und Unternehmensführung aus? Welche Gesetze sind zu beachten, wenn man Onlinemarketing betreibt?

Wie läuft das Duale Studium BWL – Dialog- und Onlinemarketing ab?

In den betrieblichen Phasen lernst du deinen Ausbildungsbetrieb, der im dualen Studium auch Praxispartner genannt wird, nach und nach kennen – vom Marketing und Vertrieb über die Redaktion und PR-Abteilung bis zur IT. Dein neues Fachwissen wendest du jetzt praktisch an. Für klassische Marketingmaßnahmen wirst du im telefonischen Kontakt geschult, beim digitalen Marketing sind Mailing, Suchmaschinenmarketing oder Bannerwerbung wichtige Schlagwörter.

Du hast eine kreative Idee? Jetzt musst du sie schnell zu Papier bringen und deine Teammitglieder überzeugen. Im Bereich Projektmanagement lernst du deshalb Präsentationstechniken kennen. Auch der Vertrieb ist wichtig, immerhin möchtest du ein Produkt verkaufen. Hier geht es um Verhandlungsführung, Kundengewinnung und deren optimale Betreuung. Ob telefonisch, schriftlich, oder digital – im Dialog- und Online-Marketing stehst du tagtäglich im Kontakt mit Kunden und Mitarbeitern. Deshalb wird Teamarbeit in deiner Ausbildung großgeschrieben.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Mit der (Fach-)Hochschulreife bist du bestens geeignet für das duale Studium – ein Interesse an digitalen Medien gepaart mit einer ausgeprägten Kommunikationsfähigkeit sind selbstverständlich. Da die Sprache des World Wide Web Englisch ist, solltest du auch hier fit sein. Mit einem ausgeprägten analytischen Denken behältst du digital den Durchblick.

Diese Fähigkeiten werden dir helfen, nach sechs Semestern deine Bachelorarbeit zu schreiben. Du wendest wissenschaftliche Methoden an, um eine Problemstellung aus dem Dialog- und Online-Marketing zu lösen. Also, denk nicht lange nach, klick bei diesem Studiengang auf „Like“ und werde als Bachelor zum Profi in Sachen Direkt- und Online-Marketing!

Du solltest ein Duales Studium BWL – Dialog- und Onlinemarketing machen, wenn...
  1. die digitale Welt dein zu Hause ist.
  2. du gerne mit Menschen kommunizierst.
  3. Kreativität zu deinen Stärken zählt.
Du solltest auf keinen Fall ein Duales Studium BWL – Dialog- und Onlinemarketing machen, wenn...
  1. SEO, CMS und E-Commerce Fremdwörter für dich sind.
  2. du am liebsten für dich alleine arbeitest.
  3. sich der Spaß am Texten für dich in Grenzen hält.
Nach deiner Ausbildung kannst du…
  • betriebswirtschaftliche Zusammenhänge erkennen und erklären.
  • soziale Netzwerke gekonnt für Werbemaßnahmen einsetzen.
  • zielgruppengerechte Texte schreiben.
  • das Nutzerverhalten deiner Online-Kunden analysieren.
  • Marketingkampagnen umsetzen – von der Idee bis zur textlichen und technischen Realisierung.

Gehalt

Im dualen Studium BWL mit dem Schwerpunkt Dialog- und Onlinemarketing verbindest du deinen Spaß am Digitalen mit innovativen Marketingkonzepten. Immer im Blick hast du, dass ein Produkt beworben oder ein Kunde gewonnen werden soll. Das bedeutet, dass sich der Erfolg am Ende in Zahlen ablesen lässt. Eine kreative Idee oder die gelungene Umsetzung einer Kampagne sollen sich auch für dich ganz persönlich lohnen. Deshalb zeigen wir dir, was du während deiner Ausbildung verdienst und welche Perspektiven du danach haben wirst.

Was verdiene ich während der Ausbildung?

Das Tolle an deinem dualen Studium ist nicht nur, dass du bereits während deiner Ausbildung ganz praktische Einblicke in deinen Job bekommst – du verdienst während deiner Zeit auf dem Campus auch schon Geld. Dein Gehalt ist davon abhängig, in welchem Betrieb du deine Praxisphasen verbringst. Wie später auf dem Arbeitsmarkt gilt hier: Je kleiner der Betrieb, desto weniger Geld wird in der Regel gezahlt. Auch bekommst du in den neuen Bundesländern oft ein geringeres Gehalt als im Westen von Deutschland.

Da die anfallenden Studiengebühren meist mit deinem Ausbildungsgehalt verrechnet werden, kannst du dein hart verdientes Geld komplett verplanen. Die 680 bis 750 Euro im ersten Jahr reichen noch nicht unbedingt für den neuesten Laptop, ein schickes Smartphone dürfte aber bald drin sein. So gibt es im zweiten Ausbildungsjahr 760 bis 830 Euro, im dritten Jahr wird es mit 890 bis 970 Euro noch einmal mehr.

Was verdiene ich nach meinem Abschluss?

Im Bereich Online-Marketing fängst du als Berufseinsteiger mit einem Monatsgehalt von 1800 bis 2800 Euro an – Jobs, die hier für dich in Frage kommen, sind etwa der Online-Redakteur, der Online-Marketing-Manager oder der Social-Media-Manager. Nach einigen Jahren im Job kannst du nicht nur tolle Projekte vorweisen, du verdienst auch mehr Geld. Als Online-Redakteur wirst du für gute Arbeit mit bis zu 3500 Euro monatlich entlohnt, als Social-Media-Manager können es in der Spitze bis zu 5000 Euro werden. Steigst du in eine Führungsposition auf, wartet ein ordentliches Gehaltsplus auf dich. Gleiches gilt für einen Masterabschluss: Der Master of Arts startet mit etwa 3500 Euro monatlich ins Jobleben.

Findest du eine Anstellung im Dialogmarketing, kannst du zu Beginn deiner Karriere im Vertrieb mit etwa 2900 bis 3600 Euro im Monat rechnen – wenn du zum Beispiel als Vertriebsmitarbeiter im Außendienst arbeitest. Als Call-Center-Manager stehen monatlich 2800 bis 3000 Euro unter dem Strich. Mit der Zeit sind als Betriebswirt für Dialogmarketing bis zu 5000 Euro monatlich möglich. Ein ganz entscheidender Faktor ist hier übrigens die Vertriebsprovision. Je nach Erfolg deiner Arbeit werden Boni ausgezahlt, die ein Extra von bis zu 30 Prozent deines Jahresgehaltes bringen.

Welche Summe es am Ende auch genau sein mag, die Rede ist zunächst immer vom Bruttogehalt. Das heißt, dass davon noch Steuern und Versicherungsbeiträge abgezogen werden – übrig bleibt der Nettolohn.

Karriere

Welche Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es?

Duales Studium BWL – Dialog- und Onlinemarketing

Auf Facebook startest du eine erfolgreiche Kampagne nach der anderen, du weißt, wie Marketingkonzepte aufgebaut werden und im direkten Kundengespräch kennst du alle Tricks – kurz gesagt: Du bist fertiger Betriebswirt für Dialog- und Onlinemarketing. Deine Einsatzgebiete sind jetzt so breit, wie das World Wide Web groß ist. Du kannst dich im Bereich Social Media spezialisieren oder in den Vertrieb gehen – du kannst dich aber auch für Weiterbildungen oder ein Masterstudium entscheiden.

Duales Masterstudium

Der Wechsel zwischen Theorie und Praxis hat dich optimal auf deinen Beruf vorbereitet – wieso nicht einfach weitermachen? Im Masterstudium, das vier Semester dauert, kannst du deine Kompetenzen weiter ausbauen. In Frage kommt für dich etwa der Master in Kommunikationsmanagement. Hier vertiefst du deine Fähigkeiten der Öffentlichkeitsarbeit weiter – online wie offline. Möchtest du dich fachlich breiter aufstellen, ist der Master in Mediendesign vielleicht etwas für dich.

Karriere im Dialogmarketing

Im Dialogmarketing kombinierst du die Bereiche Vertrieb und Marketing miteinander. Als Account Manager betreust du Geschäftspartner, entwickelst aber auch neue Produkte oder arbeitest an Vertriebskonzepten mit. Zudem ist eine Anstellung im Telemarketing als Call-Center-Agent möglich – in dieser Form des Direktvertriebs ist das Telefon dein Arbeitsgerät. Im Gespräch mit Kunden verkaufst du ein Produkt oder bietest eine Dienstleistung an. Mitarbeiterführung zählt darüber hinaus als Call-Center-Manager zu deinen Aufgaben.

Karriere im Onlinemarketing

Texte schreiben, Inhalte posten, Kampagnen erstellen – das sind nur einige Aufgaben im Onlinemarketing. Als Online-Redakteur, Online-Marketing-Manager oder Social-Media-Manager wirst du all deine Fähigkeiten in diesen Bereichen anwenden. Je nach Betrieb kannst du im Team weiter aufsteigen – oder es sogar leiten. Ist dir das noch nicht genug, kannst du dich natürlich auch selbstständig machen.

Wusstest du schon, dass...
  • der allererste Tweet der Welt folgende Worte enthielt: „just setting up my twttr“?
  • die Abkürzung B2C für die Beziehung zwischen Unternehmen und Konsumenten steht? Die Bezeichnung kommt aus dem Englischen und heißt ausgeschrieben „Business to Consumer“.
  • Internetwerbung und Onlinemarketing nicht das Gleiche ist? Internetwerbung ist nur ein Teilbereich vom Onlinemarketing.
  • Überschriften im Internet, die besonders provokant und aufdringlich sind, „Clickbaits“ genannt werden? Auf Deutsch bedeutet das so viel wie „Klickköder“.
  • der Erfinder des Telefons, Graham Bell, vorschlug, sich am Telefon mit „Ahoi“ zu melden? Eine Idee, die sich auch im Dialogmarketing nicht durchgesetzt hat…

Bewerbung

Im dualen BWL-Studium mit dem Schwerpunkt auf Dialog- und Onlinemarketing dreht sich alles um Kommunikation: Im Team tauscht du dich aus und entwickelst gemeinsam neue Marketingkonzepte, mit deinen Geschäftskunden und Partnern bist du ständig im Dialog – und auch online sprichst du User direkt an. Bevor du deine Kommunikationsfähigkeit auf dem Campus und im Büro unter Beweis stellen kannst, musst du sie für deine Bewerbung nutzen. Setze dein Talent ein und schau dir unsere Bewerbungstipps an – so kann fast nichts mehr schiefgehen.

Wie läuft die Bewerbung für ein Duales Studium BWL – Dialog- und Onlinemarketing ab?

Zu Beginn stellt sich die Frage: An wen geht die Bewerbung für das duale Studium eigentlich? An die Universität oder das Unternehmen? In den meisten Fällen bewirbst du dich direkt beim Ausbildungsbetrieb – dieser organisiert dir dann einen Studienplatz.

Der Aufbau der Bewerbung ist in beiden Fällen der gleiche. Zunächst zeigst du dich im Bewerbungsschreiben von deiner besten Seite und formulierst, warum du dir genau dieses Unternehmen ausgesucht hast – oder wieso diese Uni die richtige für dich ist. Ist es vielleicht eine besonders gelungene Social-Media-Kampagne, die dich angesprochen hat? Erwähne doch hier direkt, dass solche Ideen auch in deinem Kopf schlummern. Oder begründe deine Wahl mit den tollen Studieninhalten an der Uni. So zeigst du, dass du dich mit dem Thema auseinandergesetzt hast.

Da es im Marketing immer auch auf Berufserfahrung ankommt, solltest du erzählen, welche Praktika du vielleicht in diesem Bereich gemacht hast – das unterstreicht deine Leidenschaft für Dialog- und Onlinemarketing.

Im Lebenslauf gibst du kurz und knapp alle wichtigen Informationen über deine Person an. Am Ende kannst du Hobbies und Interessen aufzählen, die inhaltlich mit deiner Ausbildung zu tun haben: Vielleicht hast du deinen eigenen Blog und weißt, wie man eine Website mit Texten und Bildern ansprechend in Form bringt? Oder du betreust den Facebook-Auftritt der Firma deiner Schwester?

Der Anhang besteht aus wichtigen Zeugnissen und Bescheinigungen über absolvierte Praktika. Geht die Bewerbung an die Universität, wird vielleicht verlangt, dass du die Zusage eines Betriebs für den praktischen Teil der Ausbildung in Kopie anfügst. Andersherum kann es sein, dass der duale Partner eine Immatrikulationsbescheinigung deiner Uni sehen möchte.

Auch wenn Kreativität in deinem Job sehr wichtig ist, sollte deine Bewerbung vom Layout her eher schlicht gehalten sein – hier kommt es auf den guten Inhalt an. Achte zudem darauf, dass sich keine Fehler in deine Bewerbungsmappe einschleichen.

Deine Bewerbung lässt sich mit einer erfolgreichen Marketingkampagne vergleichen: Es steckt zwar eine Menge Arbeit darin, aber ist sie gut gemacht, erreicht sie genau die Zielgruppe und wird aufmerksam verfolgt – in deinem Fall ist der Kunde dein zukünftiger Ausbilder.

Dresscode im Bewerbungsgespräch

Online-Redakteur beim dynamischen Mittelständler oder Social-Media-Manager beim Großkonzern – wo soll es für dich hingehen? Dein Outfit für das Bewerbungsgespräch richtet sich ein wenig nach dem Auftreten deines Praxispartners. In einem jungen Unternehmen bist du mit Hemd bzw. Bluse in Kombination mit einer dunklen Jeans oder Stoffhose bestens gestylt – schlichte Schuhe runden dein Auftreten optimal ab. In einem größeren Traditionsunternehmen solltest du über dein Hemd schon ein Jackett tragen, auch wenn du auf die Krawatte verzichten kannst. Gleiches gilt für Bewerberinnen: Anstatt eines kompletten Kostüms reicht ein schlichter Blazer.

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