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Angewandte Sportwissenschaften

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Viele Sportverletzungen kommen nicht wegen eines überharten Einsatzes oder auch einfach nur aus Pech zustande, sondern weil die Vorbereitung nicht optimal war. Diese fängt nämlich bei einer richtigen Ernährung an, geht über einen individuellen Trainingsplan und hört bei den unmittelbaren Vorbereitungen vor dem Wettkampf auf. Dual Studierende des Studienganges angewandte Sportwissenschaften unterstützen Patienten durch ihr erlerntes Fachwissen bei einer gesunden Lebensführung – oder verhelfen Wettkampfsportlern zu Spitzenleistungen.
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Worum geht es im dualen Studium angewandte Sportwissenschaften?
Im dualen Studium angewandte Sportwissenschaften kombinierst du ein sport- und wirtschaftswissenschaftliches Studium mit einer kaufmännischen Ausbildung. Das duale Sportstudium beinhaltet analysierende, planende, organisierende und anleitende Tätigkeiten im Sportbereich. Dabei steht je nach Spezialisierung entweder die Betreuung und Führung von Sportlern und Sportmannschaften während des Trainings für ihre Wettkampftätigkeit oder die Gestaltung und Leitung von Präventionssport im Vordergrund.
Was kann ich nach dem dualen Studium angewandte Sportwissenschaften machen?
Das duale Sportstudium beinhaltet zwei Spezialisierungen: Leistungs- und Wettkampfsport sowie Gesundheitssport und Prävention. Fällt deine Wahl auf den ersten Schwerpunkt, wirst du nach deinem dualen Studium als Trainer im Nachwuchs- und wettkampforientierten Leistungssport tätig. Entscheidest du dich für die andere Spezialisierung, arbeitest du nach dem dualen Studium etwa als Gesundheitscoach.
Welchen Abschluss erwerbe ich mit dem dualen Studium angewandte Sportwissenschaften?
Am Ende deines dualen Studiums bekommst du den Bachelor of Arts (B. A.) überreicht.
Was muss man für das duale Studium angewandte Sportwissenschaften für ein Typ sein?
Sportler: Eine unbedingte Grundvoraussetzung: Als Trainer und Coach musst du natürlich selbst körperlich in Topform sein.
Organisationstalent: Du betreust mehr als nur eine Sportmannschaft oder einen Gesundheitskurs – den Überblick verlierst du aber nie und weißt, welche Trainingspläne für wen gelten und welche Übungen sich für den jeweiligen Patienten oder Sportler eignen.
Analytiker: Ob im Wettkampf- oder Präventionssport – du erkennst Stärken und Schwächen deiner Sportler und Kursmitglieder und kannst sie danach individuell analysieren und anschaulich aufbereiten.
Warum sollte ich mich für das duale Studium angewandte Sportwissenschaften entscheiden?
Die Gesundheits- und Fitnessbranche in Deutschland boomt: Menschen werden immer gesundheitsbewusster. Die Nachfrage nach Gesundheitsexperten wie Fitnesstrainer oder Ernährungsberater steigt. Deine Diensta als qualifizierter Sportwissenschaftler werden also immer häufiger in Anspruch genommen. Denn neben dem reinen sportlichen Aspekt geht es vielen auch um die individuelle Betreuung bei ihrem Training.
Wie läuft das duale Studium angewandte Sportwissenschaften ab?
Du studierst sechs Semester lang angewandte Sportwissenschaften, wobei du einen Schwerpunkt setzen musst: Leistungs- und Wettkampfsport oder Gesundheitssport und Prävention. Zusätzlich absolvierst du studienintegriert die Ausbildung zum Sportfachmann im 4+1-System. Was das ist? Während der gesamten drei Jahre verbringst du immer jeweils vier Wochen im Unternehmen und anschließend eine Woche an der Fachhochschule.
Was mache ich in den Theoriephasen?
Im dualen Studium angewandte Sportwissenschaften bekommst du unabhängig von deiner Spezialisierung zunächst die Grundlagen des Studiums beigebracht. Dazu gehören wissenschaftliches Arbeiten, organisatorische und soziologische Rahmenbedingungen im Sport sowie Tätigkeitsfelder in der Sport- und Gesundheitsbranche.
Daneben sind auch sport- und gesundheitswissenschaftliche Grundlagen ein fester Bestandteil des Studiengangs. Dort werden unter anderem pädagogisch-didaktische Aspekte sowie Motivation und Kommunikation in Sport und Gesundheit behandelt. Zu den Studieninhalten gehören ebenfalls die Betriebswirtschaftslehre sowie spezialisierungsübergreifende Inhalte, wie Psychoregulation in Sport und Gesundheit.
Kann ich mich im Studium auch spezialisieren?
Eine Spezialisierung ist im dualen Sportstudium in Form von zwei Schwerpunkten möglich – und auch nötig. Du hast die Wahl zwischen Leistungs- und Wettkampfsport sowie Gesundheitssport und Prävention.
Mit der Spezialisierung Leistungs- und Wettkampfsport erwarten dich als Sportwissenschaftler semesterübergreifend Fächer wie Wettkampfvorbereitung, langfristiger Leistungsaufbau im Nachwuchstraining sowie psychologisches Training und Ethik im Sport.
Anders ist es im Schwerpunkt Gesundheitssport und Prävention. Hier konzentrierst du dich auf Konzepte und Modelle zum Präventionssport, auf zielgruppenspezifische Gesundheitsförderung sowie auf Training und Trainingssteuerung im Gesundheitssport.
Was mache ich in den Praxisphasen?
In der Praxis deines dualen Sportstudiums schreibst du mitunter Trainings- und Ernährungspläne, führst Sportkurse, betreust Mitglieder und übernimmst Organisations- und Verwaltungsaufgaben. Zudem wirkst du im Management, Marketing und im technischen Betriebsablauf mit.
Auch das Planen von Veranstaltungen und die Übernahme von Rechnungsvorgängen sind Thema deines Studiums.
- dir eine gesunde Lebensweise wichtig ist.
- dich auch die wissenschaftlichen Grundlagen von Sport interessieren.
- du gut mit Menschen umgehen und diese anleiten kannst.
- du dich in der Schule immer vor dem Sportunterricht gedrückt hast.
- dich Treppensteigen bereits aus der Puste bringt.
- du lieber die Couch statt das Fitnessstudio bevorzugst.
Gehalt
Wie viel Gehalt du als dualer Student bekommst, hängt von einigen bestimmten Faktoren ab. Dazu gehört etwa der Standort des Ausbildungsbetriebes und die Frage, ob das Unternehmen tariflich vergütet. Zahlt dein Ausbildungsbetrieb beispielsweise nach dem Tarifvertrag für Auszubildende der Länder, bekommst du zu Anfang 918 Euro brutto im Monat. Im zweiten Jahr steigt dein Lohn auf 968 Euro und im letzten Lehrjahr auf 1014 Euro brutto monatlich.
Was für ein Gehalt bekomme ich nach dem dualen Studium angewandte Sportwissenschaften?
Auch nachdem du das duale Studium abgeschlossen hast, kann dein Gehalt von Unternehmen zu Unternehmen variieren. So zahlen Unternehmen mit vielen Mitarbeitern zum Beispiel in der Regel mehr als kleine Betriebe.
Bist du etwa in einem Sportverband tätig, der nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder vergütet, kannst du zu Beginn deiner Karriere monatlich mit 2240 Euro brutto rechnen. Nach einem Jahr im Berufsleben bekommst du 2460 Euro und nach drei Jahren 2575 Euro.
Was ist, wenn mein Betrieb keinen Tarifvertrag hat?
Zahlt das Unternehmen nach keinem Tarifvertrag, heißt es für dich: verhandeln. In einem persönlichen Gespräch mit deinem Arbeitgeber hast du die Möglichkeit, über dein künftiges Gehalt zu diskutieren. Orientiere dich dabei an dem in deiner Branche üblichen Verdienst, damit du realistische Forderungen stellst.
Karriere
Welche Fortbildungen gibt es?
Master of Arts: Dein Bachelorabschluss ermöglicht dir die Aufnahme eines weiterführenden Masterstudiums, wie etwa in den Bereichen Sportpsychologie, Gesundheitsförderung oder Sport und Kommunikation.
Wie sehen die Zukunftsaussichten aus?
Menschen werden sich der Bedeutung von ausreichender Bewegung immer bewusster. Ob für die Gesundheit oder Ästhetik – das duale Studium im Bereich angewandte Sportwissenschaften verschafft dir sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Bewerbung
Was sind die Voraussetzungen für die Bewerbung um ein duales Studium angewandte Sportwissenschaften?
Die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife sind Voraussetzung, um zum dualen Sportstudium zugelassen zu werden. Ansonsten unterscheiden sich die Aufnahmekriterien von Hochschule zu Hochschule. Es kann zum Beispiel sein, dass du eine Trainerlizenz der Stufe C (Einstiegsebene) vorlegen musst. Falls du keine C-Lizenz besitzt, gibt es die Möglichkeit, vor Studienbeginn einen Sonderlehrgang zu besuchen. Gegebenenfalls ist auch der Nachweis der Sporttauglichkeit durch ein ärztliches Gesundheitszeugnis erforderlich.
Was verschafft mir einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern?
Kannst du eine Mitarbeit in einem Fitnessstudio oder Verein vorweisen, lass dir ein Empfehlungsschreiben anfertigen. Damit kannst du deine sportliche Laufbahn belegen – ein wichtiges Auswahlkriterium für viele Hochschulen. Auch ehrenamtliches Engagement, insbesondere im Bereich Sport und Fitness, machen sich in deiner Bewerbung gut.
Wie läuft das Bewerbungsverfahren für das duale Studium ab?
Für das duale Studium bewirbst du dich zunächst bei der Fachhochschule. In der Regel hilft dir die dann nach der Zusage bei der Vermittlung von geeigneten Partnerbetrieben. Wichtig für deine Bewerbung ist auf jeden Fall das Motivationsschreiben, in dem du deine Beweggründe und Berufsperspektiven darstellst und mit Argumentationsfähigkeit überzeugst. An manchen Hochschulen musst du eine Sporteingangsprüfung bzw. einen Sporttest absolvieren. Das ist aber nicht überall der Fall.
Wie läuft die Immatrikulation an der Fachhochschule ab?
Mit der Zusage auf deine Bewerbung von der Fachhochschule bekommst du von ihr eine Immatrikulationsurkunde. Diese ist entscheidend für deine Zulassung zum Sportstudium, denn mit ihr kannst du dich an der Fachhochschule für den Studiengang immatrikulieren. Die Immatrikulation erfolgt in der Regel zeitnah, nachdem der Studienvertrag von Fachhochschule und Betrieb unterzeichnet worden ist.
Für dein Vorstellungsgespräch sind Kleidung im Casual-Style genau das richtige: Eine Jeans in Kombination mit einem farblich abgestimmten Pullover oder einer Bluse.
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